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29.04.2026
18:15 Uhr

Berliner Beben: AfD rückt CDU auf Pfötchen-Distanz – Wegner im freien Fall

Berliner Beben: AfD rückt CDU auf Pfötchen-Distanz – Wegner im freien Fall

Was sich in der Hauptstadt zusammenbraut, dürfte den Strategen im Konrad-Adenauer-Haus die Schweißperlen auf die Stirn treiben. Erstmals seit dem Triumphjahr 2021 rutscht die Berliner CDU in einer Erhebung von Infratest dimap unter die psychologisch wichtige 20-Prozent-Marke. Magere 19 Prozent – das ist alles, was vom einstigen Wahlsieger noch übrig geblieben ist. Und im Nacken sitzt eine AfD, die sich mit 18 Prozent bedrohlich nahe an die Christdemokraten herangeschoben hat.

Vom Wahlsieger zum Wackelkandidaten

Man erinnere sich: Bei der Abgeordnetenhauswahl 2023 fuhr die Union noch komfortable 28 Prozent ein. Kai Wegner zog als Hoffnungsträger ins Rote Rathaus, versprach den Berlinern eine Wende nach Jahren rot-rot-grünen Missmanagements. Heute, gut zwei Jahre später, ist von dieser Aufbruchsstimmung nichts mehr übrig. Neun Prozentpunkte pulverisiert – und das offenbar nicht durch das Zutun der Opposition, sondern durch das eigene politische Handeln.

Der aktuelle BerlinTrend, durchgeführt im Auftrag des RBB zwischen dem 23. und 27. April, zeichnet ein Bild der politischen Zerklüftung: Grüne, Linke und AfD liegen jeweils gleichauf bei 18 Prozent. Die Grünen konnten zwei Punkte zulegen, die AfD um einen, während die Linke ihr Niveau halten konnte. Die SPD dümpelt bei kläglichen 14 Prozent vor sich hin – ein Wert, der einst stolze Hauptstadt-Sozialdemokraten in tiefe Depressionen stürzen würde.

Die rechnerische Sprengkraft der Zahlen

Was diese Umfrage politisch bedeutet, ist brisant. Die amtierende schwarz-rote Koalition hätte mit zusammen 33 Prozent keine parlamentarische Mehrheit mehr. Stattdessen käme ein Bündnis aus Grünen, Linken und SPD auf satte 50 Prozent – die Rückkehr der berüchtigten R2G-Konstellation, die Berlin in Sachen Wohnungsbau, Verwaltung und Inneren Sicherheit über Jahre an den Rand des Funktionsversagens manövriert hatte. Alternativ stünde eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD im Raum – ein bürokratisches Monstrum, das jeden Reformwillen im Keim ersticken dürfte.

Wegner verliert die Berliner

Besonders bitter für den Regierenden Bürgermeister: Nur noch 17 Prozent der Berliner zeigen sich mit seiner Arbeit zufrieden – ein Absturz um zwölf Prozentpunkte und der niedrigste je gemessene Wert für Wegner. Mit dem gesamten Senat sind ebenfalls nur noch 17 Prozent zufrieden, ein Minus von sieben Punkten. Das ist nicht mehr nur ein Stimmungstief, das ist ein politisches Misstrauensvotum auf Raten.

Warum die Etablierten reihenweise abstürzen

Die Gründe für diesen Vertrauensverlust liegen offen zutage. Berlin ist zum Symbol für all das geworden, was in deutschen Großstädten schiefläuft: explodierende Mieten, eine kollabierende Verwaltung, Bürgerämter, in denen man sich Termine wie Lottogewinne erkämpfen muss, und eine Sicherheitslage, die in vielen Vierteln längst jenseits dessen liegt, was eine westliche Metropole sich leisten dürfte. Die Silvesternächte am Görlitzer Park, die Messerangriffe in U-Bahnen, die No-Go-Areas, die niemand mehr so nennen darf – all das hinterlässt Spuren im Wahlverhalten.

Dass ausgerechnet die AfD von dieser Frustration profitiert, während die Union als selbsternannter Hüter von Recht und Ordnung an Boden verliert, ist eine schallende Ohrfeige für Friedrich Merz und seine Strategie der inhaltlichen Beliebigkeit. Wer in der Migrationspolitik Wahlversprechen macht und nach der Wahl mit der SPD eine Koalition bildet, die genau diese Versprechen kassiert, der darf sich über Wählerflucht nicht wundern.

Fünf Monate bis zur Wahrheit

Am 20. September 2026 wird in Berlin gewählt. Knapp fünf Monate haben Wegner und seine Mannschaft noch Zeit, das Ruder herumzureißen. Doch die Aufgabe scheint herkulisch: Eine ausgemergelte Hauptstadt, die nach Jahren rot-rot-grüner Misswirtschaft und einer enttäuschenden CDU-Episode politisch heimatlos zu werden droht. Die Berliner – und mit ihnen ein wachsender Teil des deutschen Volkes – haben offenbar genug von einer Politik, die ihre Sorgen nicht ernst nimmt.

Ob am Wahltag tatsächlich der politische Wechsel kommt, den die Hauptstadt so dringend nötig hätte, bleibt abzuwarten. Erfahrungsgemäß fällt das Briefwahlergebnis in Berlin gerne anders aus als die Prognosen vermuten lassen. Sicher ist nur eines: Die etablierten Parteien haben das Vertrauen, das ihnen einst geschenkt wurde, mit beiden Händen verspielt. Und das Vakuum, das sie hinterlassen, füllt sich – ob es ihnen passt oder nicht.

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