
Berlin im Kugelhagel: Fast 50.000 legale Waffen – und niemand weiß, woher die illegalen kommen

Fast jeden Tag fallen in der deutschen Hauptstadt Schüsse. Was einst als Schreckensszenario amerikanischer Großstädte galt, ist längst bittere Berliner Realität geworden. Die Zahl der Schusswaffenanwendungen hat sich im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt – auf erschreckende 1.119 Fälle. In 515 davon wurde tatsächlich scharf geschossen. Und das Erschütterndste daran? Die Berliner Polizei kann nicht einmal sagen, ob die sichergestellten Waffen legal oder illegal besessen wurden.
Eine Stadt versinkt in Waffengewalt
Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die keiner Interpretation bedarf. Erst in der Nacht zum vergangenen Freitag fielen im Kreuzberger Graefekiez erneut Schüsse. Ein 23-Jähriger wurde an Oberkörper, Bein und Arm verletzt. Ein Einzelfall? Mitnichten. Die Polizei registrierte insgesamt 1.784 Fälle, in denen eine Schusswaffe mitgeführt wurde. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren wurde „nur" 253-mal geschossen. Damals kamen acht Menschen durch Tötungsdelikte ums Leben, im vergangenen Jahr waren es bereits 14. Die Zahl der Opfer gefährlicher und schwerer Körperverletzung stieg von 51 auf 109.
Die für die Polizei zuständige Senatsverwaltung für Inneres verweist in einer noch unveröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD darauf, dass seit dem 1. Januar 2025 die Art der Waffenverwendung im polizeilichen Informationssystem verpflichtend zu erfassen sei. Ein Anstieg der Fallzahlen könne unter anderem auf diese verpflichtende Erfassung zurückzuführen sein. Ein schwacher Trost – denn selbst wenn man einen statistischen Effekt einkalkuliert, bleibt der Trend über das vergangene Jahrzehnt eindeutig und alarmierend.
Behördliches Blindflug-Management
Was die Verwaltung von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) nicht weiß, füllt offenbar ganze Aktenordner. Ob die bei Straftaten verwendeten Schusswaffen legal oder illegal besessen wurden? Unbekannt. Wie die beschlagnahmten Waffen typisiert wurden – ob Kurz- oder Langwaffen, Schreckschuss-, Signal- oder Reizstoffwaffen? Nicht automatisiert recherchierbar. Wie viele der beschlagnahmten Waffen im Nationalen Waffenregister offiziell erfasst sind? Ebenfalls nicht feststellbar.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: In einer Stadt, in der fast täglich geschossen wird, sieht die Polizei in der Erfassung des waffenrechtlichen Status – ob legal oder illegal – nach eigenem Bekunden „keinen Mehrwert" für ihre Ermittlungsarbeit. Das ist nicht nur fahrlässig, das grenzt an institutionelles Versagen.
Scharfe Kritik aus der Opposition
Thorsten Weiß, der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, bezeichnete diesen Zustand als verantwortungslos. Wer nicht wisse, woher die Waffen kämen, könne weder den illegalen Handel bekämpfen noch die Dimensionen des Problems erfassen. Er fordere eine lückenlose statistische Erfassung des waffenrechtlichen Status jeder sichergestellten Tatwaffe, eine konsequente Bekämpfung des illegalen Waffenhandels sowie eine Bundesratsinitiative Berlins zur Verbesserung der kriminalstatistischen Erfassung. Darüber hinaus müssten nichtdeutsche Straftäter, die mit Schusswaffen straffällig würden, konsequent abgeschoben werden.
Forderungen, die für jeden vernünftig denkenden Menschen eigentlich selbstverständlich sein sollten. Doch in der politischen Blase Berlins scheinen selbst die grundlegendsten Sicherheitsmaßnahmen offenbar als zu ambitioniert zu gelten.
48.938 legale Waffen – und ein gigantisches Dunkelfeld
Was die Innenverwaltung immerhin weiß: Mit Stichtag 31. Dezember 2025 waren in Berlin 48.938 Schusswaffen in Privatbesitz offiziell registriert. Belastbare Aussagen zum Dunkelfeld illegaler Schusswaffen seien seitens des Senats allerdings nicht möglich. Fast 50.000 registrierte Waffen – und darüber hinaus eine unbekannte Zahl illegaler Schusswaffen, die durch die Straßen der Hauptstadt zirkulieren, ohne dass irgendjemand auch nur ansatzweise einen Überblick hätte.
Die Entwicklung in Berlin ist symptomatisch für ein Deutschland, das die innere Sicherheit seiner Bürger sträflich vernachlässigt hat. Während die Politik sich jahrelang mit Gendersternchen, Lastenfahrrad-Subventionen und Klimakleber-Verständnis beschäftigte, ist die Kriminalität in diesem Land auf ein Rekordniveau gestiegen. Die Bürger spüren es täglich – auf den Straßen, in den U-Bahnen, in den Nachrichten. Und sie haben es satt.
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung: Wir brauchen endlich Politiker, die die Sicherheit der eigenen Bürger wieder zur obersten Priorität machen. Die nicht wegschauen, wenn Schüsse fallen. Die nicht achselzuckend erklären, dass sie nicht einmal wissen, ob die Tatwaffen legal oder illegal sind. Deutschland hat ein massives Sicherheitsproblem – und Berlin ist dessen blutige Visitenkarte.

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