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07.05.2026
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Bayerns Landwirtschaft im freien Fall: Traditionsfirma aus Fürth muss Insolvenz anmelden

Bayerns Landwirtschaft im freien Fall: Traditionsfirma aus Fürth muss Insolvenz anmelden

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Strudel, der immer mehr Traditionsbetriebe nach unten reißt. Das jüngste Opfer dieser hausgemachten Misere: Die Egelseer Traktoren GmbH aus Fürth, ein Familienunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das seine Wurzeln bis ins Jahr 1918 zurückverfolgen kann. Während Berlin die Bürger mit immer neuen Vorschriften, Steuern und ideologischen Experimenten gängelt, bricht in der bayerischen Provinz ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte zusammen.

Wenn die Substanz weggefressen wird

Die Zahlen sprechen eine erbarmungslose Sprache. In Westeuropa schnellte die Zahl der Firmenpleiten 2025 auf annähernd 200.000 Insolvenzen hoch – ein gutes Achtel davon entfällt auf Deutschland. Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform handelt es sich um den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2002. Mehr Pleiten als nach der Finanzkrise. Mehr Pleiten als in der Corona-Zeit. Und doch tut die politische Klasse so, als sei alles im grünen Bereich.

Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, brachte es auf den Punkt: Die Krise sei nicht bloß konjunktureller Natur, sondern strukturell. Ein schwacher Welthandel, geopolitische Risiken, hohe Energiepreise und ein bürokratisches Dickicht würden sich tief in die Substanz der Betriebe fressen. Im Vergleich zu den USA und China verliere Europa zusehends an Wettbewerbsfähigkeit. Eine Klartext-Diagnose, die in den Berliner Regierungsetagen offenbar niemand hören will.

Eine Branche im Würgegriff

Besonders dramatisch trifft es die Landwirtschaft – jenen Wirtschaftszweig, der einst das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft bildete. Die Bauern haben es längst satt, von Brüssel und Berlin als Klimasünder gebrandmarkt und mit immer neuen Auflagen erstickt zu werden. Wer einmal die Traktorendemonstrationen der vergangenen Jahre miterlebt hat, weiß, wie tief der Frust sitzt.

Die Folgen für die zuliefernde Industrie sind verheerend. Bauern, die nicht wissen, ob sie morgen noch einen Hof haben werden, kaufen keine neuen Traktoren. Investitionen werden verschoben, Reparaturen aufgeschoben, größere Anschaffungen gestrichen. Die explodierten Energiekosten – ein direktes Resultat einer ideologiegetriebenen Energiepolitik – tun das Übrige.

Die nüchterne Bilanz eines Unternehmers

Geschäftsführer Dietmar Helm, selbst Landwirt und Dritter Bürgermeister in Fürth, beschrieb gegenüber den Nürnberger Nachrichten die Lage mit ernüchternder Klarheit. Die Krise in der Branche sei schlicht zu massiv. Der Schritt in die Insolvenz sei wohlüberlegt gewesen – und auch ein Schutzschild für die 27 Mitarbeiter, deren Löhne damit abgesichert seien. Das Amtsgericht Fürth bestellte den Rechtsanwalt Joachim Exner von der Kanzlei Dr. Beck & Partner zum Insolvenzverwalter.

Während die Werkstatt nach Aussage Helms weiterhin gut ausgelastet sei, sei der Verkaufsbereich regelrecht eingebrochen. Drei Monate bleiben nun Zeit, eine tragfähige Lösung zu finden, bevor im Juli das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet werde. Mehrere Interessenten – auch für eine Beteiligung – stünden bereits in den Startlöchern.

Hoffnung für Oldtimer-Liebhaber

Eine kleine, aber für viele Sammler bedeutsame Nachricht: Die Versorgung mit Ersatzteilen für Schlüter-Traktoren, jene legendären deutschen Schlepper, die zwischen 1937 und 1993 produziert wurden, sei laut Helm gesichert. Nach dem Ende des Schlüterwerks war der komplette Ersatzteilbestand an die Fürther Firma gegangen – rund 13.000 Teile lagern dort. Egelseer hält zudem die Namensrechte und beliefert Oldtimer-Besitzer mit Zierleisten, Logos, Aufklebern und Innenverkleidungen, die teils nach originalen Vorlagen neu hergestellt werden.

Politisches Versagen mit Ansage

Was sich am Beispiel Egelseer zeigt, ist symptomatisch für ein Land, das den Bezug zu seinen wirtschaftlichen Wurzeln verliert. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar einen Politikwechsel versprochen, doch das angekündigte 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen wird die strukturellen Probleme nicht lösen – es wird sie verschärfen. Schulden auf Generationen hinaus, eine Inflation, die jeden Sparer enteignet, und eine Bürokratie, die mittelständische Familienbetriebe wie Egelseer systematisch erdrosselt.

Die Wahrheit, die niemand in Berlin aussprechen will: Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren mit einer realitätsfernen Klima- und Energiepolitik selbst die Beine weggeschlagen. Die Verlagerung industrieller Wertschöpfung ins Ausland ist nicht das Ergebnis eines Naturgesetzes, sondern politisch gewollter oder zumindest billigend in Kauf genommener Umstände. Die Bauern, die Handwerker, die Mittelständler – sie alle zahlen die Zeche.

Was Sparer aus dieser Entwicklung lernen sollten

In einem Umfeld, in dem ganze Branchen kollabieren, in dem die Geldmenge durch billionenschwere Schuldenpakete weiter aufgebläht wird und in dem die geopolitischen Risiken zunehmen, gewinnt die Frage nach werthaltigen Vermögenswerten an Brisanz. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende ihre Funktion als Wertspeicher unter Beweis gestellt – unabhängig von Regierungen, Insolvenzwellen und Inflationsschüben. Wer sein Vermögen breit streut, sollte einen entsprechenden Anteil als stabilisierende Komponente in seinem Portfolio nicht vernachlässigen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die enthaltenen Aussagen geben die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung erfordert eine eigenständige Prüfung der individuellen Situation. Für rechtliche oder steuerliche Fragestellungen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Berater. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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