
Bauernaufstand in Straßburg: Tausende Landwirte rebellieren gegen Brüssels Mercosur-Deal
Die Wut der europäischen Landwirte entlädt sich erneut vor den Toren der EU-Institutionen. Rund 5.000 Bauern aus ganz Europa haben sich in Straßburg versammelt, um gegen das umstrittene Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten zu protestieren. Mit Traktoren, Nebelkerzen und unmissverständlichen Parolen gegen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen machten sie ihrem Unmut Luft – während die Mainstream-Medien das Spektakel weitgehend ignorierten.
Ein Abkommen gegen die eigenen Bürger
Das am vergangenen Wochenende in Paraguay unterzeichnete Mercosur-Abkommen steht exemplarisch für eine EU-Politik, die sich zunehmend von den Interessen ihrer eigenen Bevölkerung entfernt. Über 25 Jahre wurde an diesem Vertragswerk gefeilt – und das Ergebnis? Ein Handelsabkommen, das europäische Landwirte einer unverhältnismäßigen Konkurrenz durch billige Agrarimporte aus Südamerika aussetzt.
Die Ironie könnte kaum größer sein: Während Brüssel den europäischen Viehbestand aus vermeintlichen Klimaschutzgründen reduzieren will, öffnet man gleichzeitig die Schleusen für Rindfleisch aus Brasilien – einem Land, das mehr Rinder als Menschen beherbergt und für dessen Weideflächen systematisch der Regenwald abgeholzt wird. Merkst du was, lieber Leser?
Demokratie nach Brüsseler Art
Besonders aufschlussreich ist der Entstehungsprozess dieses Abkommens. Frankreichs Präsident Macron lehnt es ab, seine Bauern protestieren seit Monaten. Auch Österreich und andere Mitgliedsstaaten stellen sich quer. Doch am Ende wurde die Minderheit schlicht überfahren – so läuft das eben in der EU. Eine knappe Mehrheit genügt, um fundamentale Entscheidungen durchzudrücken, die ganze Wirtschaftszweige in den Ruin treiben können.
Die deutschen Automobilhersteller träumen derweil davon, den Südamerikanern ihre Fahrzeuge zu verkaufen. Eine völlig illusorische Vorstellung, denn dort dominieren längst japanische, koreanische und chinesische Hersteller. Für den Preis eines deutschen Autos bekommt man zwei qualitativ mindestens ebenbürtige aus Asien.
Mediales Schweigen als Systemversagen
Bezeichnend ist auch das Verhalten der etablierten Medien. Während tausende Landwirte den Verkehr in Straßburg lahmlegten und Straßen blockierten, herrschte in den großen Nachrichtenredaktionen weitgehend Funkstille. Bestenfalls im Kleingedruckten fanden die massiven Proteste Erwähnung. So geht Demokratie im Jahr 2026 – zumindest nach Lesart der Brüsseler Eliten.
Der Kampf geht weiter
Am Mittwoch entscheiden die EU-Abgeordneten, ob sie ein Gutachten des Europäischen Gerichtshofs zur Vereinbarkeit des Abkommens mit EU-Recht einholen wollen. Ein solches Gutachten könnte den Ratifizierungsprozess zumindest verzögern – ein kleiner Hoffnungsschimmer für die gebeutelten Landwirte.
Die Bauern haben mit ihren Traktoren zum Teil weite Strecken zurückgelegt, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Ihr Anliegen ist mehr als berechtigt. Es geht um nichts weniger als die Zukunft der europäischen Landwirtschaft und die Frage, ob regionale Produktion in einer globalisierten Welt noch eine Chance hat. Die Antwort aus Brüssel scheint eindeutig – und sie fällt nicht zugunsten der europäischen Bürger aus.
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