
BASF versenkt 10 Milliarden Dollar in China – während Deutschland wirtschaftlich ausblutet
Während die deutsche Wirtschaft unter Bürokratie, Energiekosten und politischer Planlosigkeit ächzt, setzt der Chemiegigant BASF ein unmissverständliches Zeichen: Nicht in der Heimat, sondern im kommunistischen China eröffnet der Ludwigshafener Konzern seine größte Auslandsinvestition aller Zeiten. Ein Milliardengrab – oder ein Offenbarungseid über den Standort Deutschland?
Ein Mega-Komplex für Peking, Stillstand für Deutschland
Am vergangenen Donnerstag weihte BASF feierlich seinen neuen Produktionsstandort im südchinesischen Zhanjiang in der Provinz Guangdong ein. Die Zahlen sind schwindelerregend: 8,7 Milliarden Euro – umgerechnet rund 10 Milliarden US-Dollar – hat der Konzern in den sogenannten Verbund-Standort investiert. Es handelt sich dabei um Chinas erstes vollständig in ausländischem Besitz befindliches Großchemiewerk dieser Art. 18 Anlagen, 32 Produktionslinien und mehr als 70 verschiedene Produkttypen – von Grundchemikalien über Zwischenprodukte bis hin zu Spezialchemikalien für die Automobil-, Elektronik- und Konsumgüterindustrie – sollen dort künftig vom Band laufen.
Ein Verbund-Standort, so die Fachterminologie, ist ein integrierter Chemiekomplex, in dem Anlagen, Energieverbrauch und Materialströme so miteinander vernetzt werden, dass maximale Effizienz bei minimalem Abfall entsteht. Dass ein solches Vorzeigeprojekt nicht etwa am Stammwerk in Ludwigshafen realisiert wird, sondern tausende Kilometer entfernt in der Volksrepublik, spricht Bände.
Grüner Strom für China – Rekordpreise für Deutschland
Besonders pikant: Der gesamte Komplex soll ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Was hierzulande als ideologisches Prestigeprojekt mit explodierenden Strompreisen und instabilen Netzen einhergeht, scheint in China offenbar wirtschaftlich darstellbar zu sein. Man fragt sich unweigerlich: Warum gelingt es einem autoritären Staat, die Rahmenbedingungen für grüne Industrieproduktion attraktiver zu gestalten als die Bundesrepublik Deutschland?
BASF-Chef Markus Kamieth erklärte bei der Eröffnungszeremonie, die Investition zeige das langfristige Vertrauen in den weltweit größten Chemiemarkt und sei ein wichtiges Element der Unternehmensstrategie. Was er nicht sagte, aber jeder zwischen den Zeilen lesen kann: Deutschland hat als Investitionsstandort offenkundig ausgedient – zumindest für Projekte dieser Größenordnung.
Peking wirbt, Berlin vergrault
Die Eröffnung fällt in eine Phase, in der China seine Bemühungen um ausländische Direktinvestitionen massiv verstärkt. Peking sucht händeringend nach Steuereinnahmen und Arbeitsplätzen, während es gleichzeitig sein Bekenntnis zur wirtschaftlichen Öffnung erneuert. China blieb im vergangenen Jahr der zweitgrößte Handelspartner der Europäischen Union und der größte Handelspartner Deutschlands überhaupt.
Und was tut die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz? Sie plant ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen – also neue Schulden –, das künftige Generationen mit Zinsen und Abgaben belasten wird. Statt die Rahmenbedingungen für die heimische Industrie grundlegend zu verbessern, wird weiter umverteilt, reguliert und bürokratisiert. Kein Wunder, dass Konzerne wie BASF ihre Milliarden lieber in Fernost investieren, wo man ihnen den roten Teppich ausrollt, statt ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen.
Ein Weckruf, der ungehört verhallt
Die BASF-Investition in Zhanjiang ist mehr als eine unternehmerische Entscheidung. Sie ist ein Symptom einer schleichenden Deindustrialisierung Deutschlands, die von der politischen Klasse in Berlin seit Jahren ignoriert oder gar befeuert wird. Wenn selbst ein Traditionskonzern wie BASF – gegründet 1865, tief verwurzelt in der deutschen Industriegeschichte – seine Zukunft zunehmend in China sieht, dann sollte das jeden Bürger alarmieren. Denn mit jedem Milliardenprojekt, das ins Ausland abwandert, gehen nicht nur Arbeitsplätze verloren, sondern auch Steuereinnahmen, Know-how und letztlich ein Stück nationaler Souveränität.
In Zeiten, in denen physische Werte mehr denn je an Bedeutung gewinnen, lohnt sich für den weitsichtigen Anleger ein Blick auf Edelmetalle wie Gold und Silber. Während Konzerne ihre Produktionsstätten in unsichere geopolitische Gefilde verlagern und Währungen durch Schuldenorgien verwässert werden, bieten physische Edelmetalle einen bewährten Schutz vor Kaufkraftverlust und eine sinnvolle Ergänzung für jedes breit aufgestellte Anlageportfolio.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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