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29.11.2025
15:17 Uhr

Bahnnetz vor dem Totalausfall: Verband schlägt Alarm wegen jahrzehntelanger Misswirtschaft

Das deutsche Schienennetz steht kurz vor dem Zusammenbruch. Ein internes Papier des Verbandes der Bahnindustrie (VDB) offenbart das ganze Ausmaß des Desasters, das jahrzehntelange politische Fehlentscheidungen und chronische Unterfinanzierung angerichtet haben. Die Warnung könnte deutlicher nicht sein: Deutschland drohe der infrastrukturelle Kollaps auf der Schiene.

Alarmierende Zahlen enthüllen das Versagen

Die Fakten sind erschütternd: Tausende Kilometer Oberleitung nähern sich ihrer technischen Lebensdauer von 75 Jahren. Jährlich müssten bis 2045 etwa 1.125 Gleiskilometer erneuert werden – insgesamt 22.000 Kilometer in den kommenden zwei Jahrzehnten. Doch die Realität sieht anders aus: Die Oberleitungsbauindustrie arbeite bereits jetzt zu 100 Prozent an ihrer Kapazitätsgrenze. Projekte würden ohne nachvollziehbare Gründe gestoppt oder nur noch „von der Hand in den Mund" durchgeführt.

Besonders brisant: Selbst die Deutsche Bahn habe keine vollständige Übersicht über den tatsächlichen Zustand ihrer eigenen Infrastruktur. Diese Planlosigkeit sei symptomatisch für den Umgang mit kritischer Infrastruktur in diesem Land.

Klimaziele als Luftschlösser entlarvt

Die vollmundigen Versprechen der Politik erweisen sich einmal mehr als heiße Luft. Das Ziel, bis 2025 65 Prozent des Streckennetzes zu elektrifizieren, sei „nicht mehr haltbar", heißt es im Bericht. Die Vision einer klimaneutralen Bahn bis 2040 sei ohne klare Prioritäten „stark gefährdet". Während die Politik von Verkehrswende schwadroniere, wachse das Straßennetz munter weiter – allein 2025 um etwa 9.000 Kilometer, während bei der Schiene gerade einmal vier Projekte mit mickrigen 44 Kilometern in Betrieb gingen.

Politisches Versagen mit System

Der Verband geht mit der Politik hart ins Gericht. Besonders der ehemalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bekommt sein Fett weg. Sein 2016 verkündeter Bundesverkehrswegeplan, den er als „stärkstes Infrastrukturprogramm aller Zeiten" anpries, entpuppe sich als „Mahnmal für politische Ankündigungsrhetorik". Von den damals versprochenen 3.121,5 Kilometern Schienenausbau bis 2030 sei kaum etwas realisiert worden.

Die aktuelle Große Koalition unter Friedrich Merz setzt diese Tradition fort. Trotz vollmundiger Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, plane die Regierung ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur. Diese Schuldenpolitik werde die Inflation weiter anheizen und künftige Generationen mit Zinszahlungen belasten.

Sicherheit auf dem Spiel

Der Verband warnt eindringlich vor „sicherheitskritischen Situationen des Eisenbahnbetriebs". Die alternde Infrastruktur gefährde nicht nur die Pünktlichkeit, sondern zunehmend auch die Sicherheit der Fahrgäste. Während Deutschland Milliarden ins Ausland verschenke und sich als Weltverbesserer geriere, verfalle die eigene Infrastruktur zusehends.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn räumte gegenüber der Presse ein: „Unsere Schieneninfrastruktur ist zu alt, zu voll und zu störanfällig." Man wolle das Schienennetz „auf Vordermann" bringen – eine Formulierung, die angesichts der dramatischen Lage fast schon zynisch wirkt.

Lippenbekenntnisse statt Lösungen

Das Verkehrsministerium verweist auf die angeblich hohen Investitionen: Von 170 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode würden mehr als 100 Milliarden in die Schienenwege fließen. Doch diese Zahlen verschleiern das wahre Problem: Jahrzehntelange Vernachlässigung lasse sich nicht mit kurzfristigen Geldspritzen beheben. Die strukturellen Probleme – von der fehlenden Datengrundlage über die überlastete Bauindustrie bis zur mangelnden Koordination – blieben ungelöst.

Deutschland stehe vor einem infrastrukturellen Offenbarungseid. Während die Politik von Klimaneutralität und Verkehrswende träume, breche die Realität über diese Luftschlösser herein. Ein Land, das nicht einmal seine Bahnstrecken instand halten könne, maße sich an, die Welt zu retten. Diese Hybris werde sich bitter rächen – spätestens dann, wenn die ersten schweren Unfälle aufgrund maroder Infrastruktur die Schlagzeilen beherrschen.

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