
Australien knickt ein: Palästina-Anerkennung als fatales Signal an den Terror
Die Kapitulation vor dem Zeitgeist hat einen neuen Namen: Anthony Albanese. Der australische Premierminister kündigte am Montag an, dass sein Land im September bei der 80. UN-Generalversammlung einen palästinensischen Staat offiziell anerkennen werde. Ein Schritt, der nicht nur naiv, sondern geradezu fahrlässig ist – und der die ohnehin angespannte Weltlage weiter destabilisieren könnte.
Die Illusion der Zweistaatenlösung
"Eine Zweistaatenlösung bleibt die beste Hoffnung, um die Gewalt im Nahen Osten zu beenden", verkündete Albanese bei einer Pressekonferenz in Canberra. Man möchte ihm zurufen: Welche Zweistaatenlösung? Mit wem genau soll Israel verhandeln? Mit der Hamas, die in ihrer Charta die Vernichtung Israels fordert? Mit der Palästinensischen Autonomiebehörde, die seit Jahren keine demokratische Legitimation mehr besitzt?
Die Realität ist: Es gibt derzeit keinen verlässlichen Verhandlungspartner auf palästinensischer Seite. Während Albanese von "Frieden und Sicherheit" träumt, halten Terroristen noch immer israelische Geiseln gefangen. Während er von "praktischen Beiträgen" spricht, feuern Extremisten Raketen auf israelische Zivilisten.
Ein gefährlicher Dominoeffekt
Besonders besorgniserregend ist, dass Australien damit eine wachsende Liste westlicher Länder anführt, die ähnliche Zusagen gemacht haben. Frankreich, Kanada, Großbritannien – sie alle scheinen dem Druck der Straße nachzugeben. In Sydney marschierten kürzlich 300.000 Demonstranten auf, viele davon mit eindeutig antisemitischen Parolen.
"Es besteht das Risiko, dass es kein Palästina mehr geben wird, das man anerkennen kann", warnte Außenministerin Penny Wong.
Diese Aussage offenbart die ganze Perfidie der australischen Position. Statt die Terroristen zur Verantwortung zu ziehen, macht man Israel zum Schuldigen. Statt Druck auf die Hamas auszuüben, belohnt man sie mit diplomatischen Erfolgen.
Die Reaktion Israels: Berechtigt und notwendig
Der israelische Botschafter in Australien, Amir Maimon, reagierte prompt und deutlich: "Wir lehnen diese Anerkennung ab." Zu Recht bezeichnet die israelische Regierung diesen Schritt als Belohnung für den Terror der Hamas. Die Opposition in Australien sieht das ähnlich. Sussan Ley von der Liberal Party warnte eindringlich, dass diese Entscheidung die engen Beziehungen zwischen Australien und den USA gefährden könnte.
"Diese Anerkennung erfolgt, während noch immer Geiseln in Gaza festgehalten werden und die Hamas an der Macht bleibt", kritisierte Ley. "Dieser Schritt riskiert, der Hamas eines ihrer beabsichtigten Ergebnisse der Angriffe vom 7. Oktober zu verschaffen."
Die Heuchelei der "Friedensstifter"
Was Albanese und seine Gesinnungsgenossen geflissentlich ignorieren: Die Palästinensische Autonomiebehörde mag zwar Lippenbekenntnisse zur Entwaffnung und zur Anerkennung Israels abgeben, doch die Realität sieht anders aus. In palästinensischen Schulbüchern wird weiterhin Hass gepredigt, Terroristen werden als Märtyrer verehrt, und ihre Familien erhalten großzügige Renten.
Die Behauptung, man wolle Hamas von einer zukünftigen Regierung ausschließen, ist bestenfalls naiv. Wer garantiert das? Die UN, die seit Jahrzehnten ihre eigene Unfähigkeit im Nahen Osten beweist? Die internationale Gemeinschaft, die es nicht einmal schafft, die Freilassung der Geiseln durchzusetzen?
Ein fatales Signal zur falschen Zeit
Während Israel um sein Überleben kämpft, während iranische Raketen auf israelische Städte niedergehen, während der Antisemitismus weltweit neue Höchststände erreicht – ausgerechnet jetzt knickt der Westen ein. Australiens Entscheidung sendet ein verheerendes Signal: Terror lohnt sich.
Die Geschichte lehrt uns, dass Appeasement gegenüber Extremisten niemals funktioniert hat. Chamberlains "Frieden für unsere Zeit" endete im Zweiten Weltkrieg. Die Anerkennung eines palästinensischen Staates unter den gegenwärtigen Umständen könnte ähnlich katastrophale Folgen haben.
Was wirklich gebraucht wird
Statt voreiligen diplomatischen Anerkennungen braucht es klare Bedingungen: Die bedingungslose Freilassung aller Geiseln, die vollständige Entwaffnung der Hamas, die Anerkennung des Existenzrechts Israels nicht nur auf dem Papier, sondern in der Praxis. Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann über weitere Schritte nachgedacht werden.
Albaneses Ankündigung ist ein Paradebeispiel dafür, wie westliche Politiker vor dem Mob kapitulieren und dabei ihre eigenen Werte verraten. In einer Zeit, in der Stärke und Prinzipientreue gefragt wären, wählen sie den Weg des geringsten Widerstands. Ein Weg, der nicht zum Frieden führt, sondern den Konflikt nur verlängert und verschärft.
Die freie Welt sollte aus diesem Fehler lernen, bevor es zu spät ist. Denn eines ist sicher: Mit solchen "Freunden" braucht Israel keine Feinde mehr.
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