
Aufstand im Staatsfunk: Wenn ein NDR-Mann dem ZDF die rote Karte zeigt
Es ist ein seltenes Schauspiel: Da kritisiert ein Journalist des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht etwa irgendeinen privaten Sender, sondern die eigene Zunft – das ZDF höchstpersönlich. Und das mit einer Deutlichkeit, die man im sonst so beflissen-einträchtigen Gebührenfunk kaum gewohnt ist. Ein NDR-Redakteur wirft dem Mainzer Sender vor, in der Nachrichtensendung „heute“ die schweren Ausschreitungen im nordirischen Belfast schlichtweg verzerrt dargestellt zu haben. Wer hätte gedacht, dass die Kritik am manipulativen Framing einmal aus den eigenen Reihen kommt?
Was war geschehen?
Ausgangspunkt der ganzen Affäre war ein grausamer Gewaltakt mitten in Belfast. Ein Mann wurde auf offener Straße brutal attackiert – schwer verletzt an Augen, Gesicht und Rücken. Auf einem Video, das sich rasend schnell in den sozialen Medien verbreitete, soll zu sehen sein, wie der mutmaßliche Täter auf dem wehrlosen Opfer kniet und mehrfach auf dessen Kopf- und Halsbereich einsticht. Nur das beherzte Eingreifen von Passanten rettete dem Opfer offenbar das Leben. Angeklagt wurde ein 30-jähriger Mann aus dem Sudan wegen versuchten Mordes.
Die Tat löste eine Welle der Empörung aus. In mehreren Stadtteilen kam es zu erheblichen Ausschreitungen, Fahrzeuge brannten, Geschäfte wurden geplündert. Eine Eskalation, die niemand gutheißen darf – Gewalt bleibt Gewalt. Doch genau hier beginnt das Problem mit der Berichterstattung des ZDF.
Die Anmoderation, die das Fass zum Überlaufen brachte
In der Sendung fasste die Moderatorin die Geschehnisse zusammen und behauptete unter anderem, zu den Ausschreitungen hätten ein britischer Rechtsextremist und der Tech-Milliardär Elon Musk aufgerufen. Eine Formulierung, die in ihrer Zuspitzung kaum zu überbieten ist – und die einen NDR-Redakteur auf der Plattform X zu einer bemerkenswerten Reaktion veranlasste.
„Liebe Kolleginnen und Kollegen in Mainz, bei allem Respekt. Das geht so nicht.“
Und weiter konstatierte er, so könne und so dürfe man nicht arbeiten, das sei völlig inakzeptabel. Starke Worte aus einem Apparat, der sich selbst gern als unfehlbares Bollwerk gegen Desinformation inszeniert.
Was hat Elon Musk wirklich gesagt?
Schaut man sich die Faktenlage an, so verdichtet sich der Eindruck, dass hier mit Begriffen jongliert wurde, die einer journalistischen Prüfung kaum standhalten. Tatsächlich äußerte sich Musk zu den Protesten und teilte eine Liste möglicher Demonstrationsorte. Dabei schrieb er sinngemäß, nur durch wiederholte und laute Proteste werde sich etwas ändern. Einen direkten Aufruf zu Gewalttaten oder gar zu den späteren Ausschreitungen enthält diese Äußerung jedoch nicht. Aus einem Plädoyer für Protest wird im Staatsfunk-Framing flugs ein Aufruf zum Mob – ein Sprung, der mehr über die Haltung der Redaktion verrät als über die Realität.
Die wahre Lehre aus Belfast
Hier zeigt sich exemplarisch, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk allzu oft arbeitet: Ein scheußliches Gewaltverbrechen, mutmaßlich begangen von einem Zuwanderer, wird in der Berichterstattung erstaunlich kleingehalten – während der Fokus rasch auf die „rechten Aktivisten“ und einen unliebsamen Tech-Milliardär wandert. Die Empörung der Bürger über importierte Gewalt? Wird zum „rassistischen Mob“ umgedeutet. Das eigentliche Verbrechen? Gerät in den Hintergrund.
Es ist genau dieses Muster, das viele Menschen längst durchschaut haben – und das auch in Deutschland für wachsendes Misstrauen gegenüber den Gebührensendern sorgt. Wer Jahr für Jahr Milliarden an Zwangsbeiträgen einzieht, sollte sich an die einfachsten journalistischen Grundregeln halten: Trennung von Nachricht und Meinung, Sorgfalt bei der Faktenwiedergabe, kein vorauseilendes Framing. Dass nun ausgerechnet ein Kollege aus dem eigenen Sender diese Selbstverständlichkeiten anmahnen muss, spricht Bände.
Ein Lichtblick im Gebührensumpf?
Vielleicht ist der Mut dieses einen Redakteurs ein zartes Zeichen dafür, dass nicht jeder im Staatsfunk bereit ist, die Wahrheit einer politischen Agenda zu opfern. Wünschenswert wäre es. Denn die Bürger dieses Landes – die für all das zahlen müssen – haben ein Recht auf saubere, ehrliche Information. Nicht auf zugespitzte Narrative, die ins ideologische Weltbild passen.
Und während in Belfast die Häuser brannten und das eigentliche Verbrechen fast unterging, bleibt eine bittere Erkenntnis: Wer in unsicheren Zeiten auf Beständigkeit setzen will, der sucht zunehmend nach Werten, die sich nicht durch Anmoderationen verbiegen lassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören seit Jahrtausenden zu jenen krisenfesten Sachwerten, die – anders als mediale Erzählungen – nicht über Nacht ihren Wert verlieren. Als sinnvolle Beimischung eines breit gestreuten Vermögens behalten sie ihre Bedeutung, ganz gleich, welches Bild gerade gezeichnet wird.
Hinweis: Die in diesem Beitrag geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Sie stellen keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.
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