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Kettner Edelmetalle
20.07.2026
17:19 Uhr

Aufstand des Mittelstands: CSU-Unternehmer geißeln Merz-Wirtschaftspolitik als „Desaster“

Es rumort gewaltig im Maschinenraum der deutschen Wirtschaft. Jene Unternehmer, die seit Jahrzehnten als treueste Wählerschaft der Union galten, kehren dem Kanzler zunehmend den Rücken. Eine interne Befragung der unionsnahen Mittelstands-Union (MU), an der sich über vierhundert Mitglieder aus Franken und Niederbayern beteiligten, liest sich wie eine schallende Ohrfeige für Friedrich Merz und sein schwarz-rotes Kabinett.

„Die teils sozialistische grüne Wirtschaftspolitik geht fast genauso weiter“

Man reibt sich verwundert die Augen. Dieselben Menschen, die im Februar 2025 die Große Koalition an die Macht wählten, in der festen Hoffnung auf eine Kehrtwende, stellen nun bitter fest: Es hat sich schlicht nichts geändert. „Die Wirtschaftspolitik ist ein Desaster“, lautet das vernichtende Urteil der Unternehmer. Und weiter: Die grün geprägte, teils sozialistisch anmutende Linie werde nahezu unverändert fortgesetzt. Wer hätte gedacht, dass ein Regierungswechsel derart folgenlos bleiben könnte?

Sagenhafte 93 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass der Staat seine Ausgaben nicht im Griff habe. Die Diagnose der Praktiker ist glasklar: „Dieser Staat hat kein Problem auf der Einnahmen-Seite.“ Ein Satz, der wie Balsam auf die Seele jedes gebeutelten Steuerzahlers wirkt – und wie ein Stich ins Herz jedes Berliner Umverteilungsapparatschiks.

Klare Ansagen gegen die Abgabenlast

Die Forderungen der Mittelständler sind ebenso deutlich wie berechtigt. Einer möglichen Anhebung der Mehrwertsteuer erteilen 87 Prozent eine unmissverständliche Absage. Auch der Plan, Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung zu zwingen, stößt auf breite Ablehnung. Zu Recht – denn wer soll in einer Volkswirtschaft, die seit sieben Jahren vor sich hin stagniert, überhaupt noch den Mut zur Unternehmensgründung aufbringen, wenn der Staat bereits an der Wiege die Hand aufhält?

„Für 2026 wird eine Staatsquote von nun über 51 Prozent erwartet. Jede politische Entscheidung muss sich daran messen lassen, ob sie zu einer Senkung der Staatsquote beiträgt!“

So formulierte es Robert Pfeffer, Chef der MU-Mittelfranken. Über die Hälfte der Wirtschaftsleistung fließt also durch die Hände des Staates – ein Wert, der jedem Freund der sozialen Marktwirtschaft die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Minijob-Aus und Attestpflicht in der Kritik

Auch die geplante Abschaffung der Minijobs lehnen 86 Prozent ab – flexible Aushilfskräfte seien für den Betriebsalltag schlicht unverzichtbar. An die Wirksamkeit der Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag glaubt nur eine Minderheit. Stattdessen könnten sich 66 Prozent Karenztage nach französischem oder italienischem Vorbild vorstellen. Die praktischen Lösungen liegen also längst auf dem Tisch – nur in Berlin scheint niemand zuzuhören.

Die Brandmauer bröckelt

Und dann jene Zahl, die in den Parteizentralen für schlaflose Nächte sorgen dürfte: 63 Prozent des befragten CSU-Mittelstands wollen die vielbeschworene „Brandmauer“ zur AfD überdenken oder gänzlich einreißen. Ein bemerkenswerter Vorgang, der zeigt, wie tief die Entfremdung zwischen Parteiführung und Basis inzwischen reicht. In Hof trat gar nahezu der gesamte MU-Vorstand geschlossen aus dem Verband aus. Wenn selbst das treueste Fundament einer Partei zu bröckeln beginnt, sollten in München und Berlin sämtliche Alarmglocken läuten.

Nicht zu vergessen: 76 Prozent fordern eine Senkung des Rundfunkbeitrags – ein Anliegen, das ebenfalls einem großen Teil der Bevölkerung aus der Seele spricht.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

Wenn die Staatsquote weiter klettert, die Abgabenlast erdrückend bleibt und politische Versprechen zerplatzen wie Seifenblasen, dann stellt sich für viele Bürger die drängende Frage nach dem Schutz des eigenen Ersparten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als solider Anker in stürmischen Zeiten dienen können – als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio, unabhängig von den Launen der Politik.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt die Meinung unserer Redaktion dar und beruht auf den uns vorliegenden Informationen. Er stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren beziehungsweise fachkundigen Rat einholen.

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