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Kettner Edelmetalle
16.05.2026
21:28 Uhr

Aufstand auf der Insel: Streeting greift nach Starmers Krone – und liebäugelt mit der EU-Rückkehr

Die Labour-Party in Großbritannien erlebt ein Schauspiel, das man sonst eher aus Shakespeares Königsdramen kennt: Messer werden gewetzt, Loyalitäten zerbröseln, und mittendrin ein Premier, der wie ein angeschlagener Boxer in der achten Runde wankt. Wes Streeting, der vor wenigen Tagen erst seinen Posten als Gesundheitsminister hingeworfen hat, erklärt nun offen, was viele in Westminster längst gemunkelt hatten: Er will an die Spitze. Er will Premierminister werden.

Ein Rücktritt mit Ansage – und ein offener Machtkampf

„Wir brauchen einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und ich werde antreten“, erklärte der 43-Jährige in London. Damit ist Streeting der erste Herausforderer, der offen das Visier hochklappt. Sein Rücktrittsschreiben an Keir Starmer am 14. Mai war bereits ein politisches Manifest gewesen – Streeting habe das Vertrauen in dessen Führung verloren, und es sei offensichtlich, dass Starmer die Partei nicht in die nächste Parlamentswahl führen werde, wie er es bei X formulierte.

Hintergrund ist das Wahldebakel der Labour-Partei bei den jüngsten Kommunal- und Regionalwahlen. Die Quittung der Wähler fiel offenbar bitter aus – ein bekanntes Phänomen, wenn linke Regierungen ihre eigenen Versprechen unter dem Gewicht der Realität begraben. Starmer selbst klammert sich bislang an sein Amt, doch die Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen werden lauter.

Brexit-Kehrtwende: Der nächste Streich gegen den Wählerwillen?

Besonders pikant: Streeting, der dem rechten Flügel der Labour-Partei zugerechnet wird, geht in Sachen Brexit auf maximale Distanz zu seinem bisherigen Chef. Bei einem Auftritt vor einem Londoner Thinktank bezeichnete er den EU-Austritt als „katastrophalen Fehler“ und forderte eine „neue besondere Beziehung“ zwischen Großbritannien und Brüssel. Sein Fernziel: die Rückkehr in die EU.

Hier zeigt sich, wie wenig der politische Apparat den Souverän – das Volk – respektiert. Die Briten haben 2016 in einem demokratischen Referendum mehrheitlich für den Austritt gestimmt. Nun, ein Jahrzehnt später, schicken sich Polit-Profis an, dieses Votum durch die Hintertür zu kassieren. Wer die Demokratie hochhält, wenn ihm das Ergebnis passt, und sie umgeht, wenn es ihm nicht passt, sollte vorsichtig sein mit großen Worten über Werte.

Burnham als zweiter Herausforderer – und ein verzwicktes Verfahren

Streeting ist nicht der einzige Aspirant. Andy Burnham, Bürgermeister von Greater Manchester und derzeit der parteiübergreifend beliebteste Politiker des Landes, lauert ebenfalls. Burnham, dem linken Flügel zugerechnet, will sich bei einer Nachwahl in Makerfield ein Unterhausmandat sichern – Voraussetzung für eine Kandidatur um den Parteivorsitz. Der Sieger der innerparteilichen Wahl wird automatisch Premierminister, da Labour über eine deutliche Mehrheit im Parlament verfügt.

Streetings Lager soll bereits die Unterstützung von mindestens 81 Labour-Abgeordneten gesichert haben – die magische Schwelle, um eine interne Wahl überhaupt anzustoßen. Auch Angela Rayner, Starmers ehemalige Stellvertreterin, wird als mögliche Kandidatin gehandelt. Die Wahl wird frühestens Mitte Juni erwartet, womit Starmer ein letzter Aufschub bleibt – eine Galgenfrist, mehr nicht.

Ein Lehrstück für den Kontinent

Was sich auf der Insel abspielt, sollte auch hierzulande aufmerksam verfolgt werden. Eine linke Regierung, die kaum ein Jahr im Amt ist und schon vom Wähler abgestraft wird, ein Premier, der seine eigene Truppe nicht mehr im Griff hat, eine Partei, die plötzlich erwägt, demokratische Volksentscheide zu revidieren – das alles wirkt seltsam vertraut. Auch in Deutschland erleben wir, wie politische Eliten gerne erklären, sie wüssten besser als die Bürger, was gut für das Land sei. Die Quittung an den Wahlurnen folgt regelmäßig.

Während in London über Personalrochaden gestritten wird, bleiben die eigentlichen Probleme – Inflation, marode Infrastruktur, eine erschöpfte Mittelschicht – bestehen. Der nächste Premierminister, ob Streeting, Burnham oder doch noch Starmer, wird sich an diesen Realitäten messen lassen müssen. In Zeiten politischer Instabilität wird einmal mehr deutlich, warum krisenfeste Sachwerte wie physisches Gold und Silber seit Jahrtausenden ihre Berechtigung haben: Sie kennen keine Parteitage, keine Misstrauensvoten und keine Koalitionsbrüche. Sie sind einfach da – verlässlich, knapp und unabhängig vom politischen Tagesgeschäft. Wer sein Vermögen breit aufstellt, sollte diese stille Versicherung nicht aus den Augen verlieren.

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