
Attentat auf Trump: ARD und ZDF verschlafen die Geschichte des Jahres – und liefern stattdessen Propaganda

Es ist ein Vorgang, der Bände spricht über den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland: Während in Washington zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit ein Attentatsversuch auf US-Präsident Donald Trump verübt wird, glänzen die gebührenfinanzierten Sender ARD und ZDF mit Abwesenheit. Schlimmer noch: Anstatt nüchtern zu berichten, was geschehen ist, wird die zeitversetzte Berichterstattung von ZDF-Mann Elmar Theveßen offenbar erneut zum politischen Kommentar gegen den US-Präsidenten umfunktioniert.
Die Bühne, auf der niemand sein wollte
Das traditionsreiche Korrespondenten-Dinner des Weißen Hauses gilt seit Jahrzehnten als das gesellschaftliche Großereignis der US-Hauptstadtjournalisten. In diesem Jahr mit besonderem Glanz: Sowohl Präsident Trump als auch Vizepräsident JD Vance hatten ihr Erscheinen angekündigt. Welt-Chefredakteur Helge Fuhst war vor Ort, ebenso Bild-Reporter Tim Röhn. Sie berichteten aus erster Hand, sahen, hörten, fragten.
Und ARD und ZDF? Fehlanzeige. Beide Sendeanstalten unterhalten in Washington komplette Studios, allein die ARD listet neun Korrespondenten am Standort der US-Hauptstadt. Gudrun Engel, die in den Vorjahren regelmäßig dabei war, räumte vor laufender Kamera ein, in diesem Jahr nicht teilgenommen zu haben. Auch Elmar Theveßen, der USA-Korrespondent des ZDF und Chef eines ganzen Mitarbeiterstabes, blieb fern. Selbst die vom Rundfunkbeitrag finanzierten Deutschlandradio-Korrespondenten Anne Raith und Jasper Barenberg waren nicht zugegen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigt habe.
Acht Milliarden Euro Rundfunkbeitrag – und keiner schaut hin
Die Frage drängt sich auf: Wofür zahlen die deutschen Beitragszahler eigentlich Jahr für Jahr Milliarden, wenn die so üppig ausgestatteten Auslandsstudios bei einem zentralen Ereignis schlicht nicht erscheinen? Dass es üblich gewesen wäre, beweist Ines Pohl, Leiterin des Washington-Studios der steuerfinanzierten Deutschen Welle, die anwesend war und später sogar von der Tagesschau als Augenzeugin befragt wurde. Anfragen an ARD und ZDF, warum man nicht vor Ort gewesen sei, blieben bislang unbeantwortet.
Theveßens Drehbuch: Aus dem Opfer einen Täter machen
Besonders pikant wird die Angelegenheit durch das, was Elmar Theveßen am Montagmorgen im ZDF-Morgenmagazin von sich gab. Statt klar zu benennen, was sich ereignet hatte, wird die Erzählung sofort gegen Trump gewendet. Der Präsident werde, so Theveßen unter Berufung auf anonyme Quellen, den Anschlag politisch instrumentalisieren, den Sicherheitsapparat ausbauen, möglicherweise das Militär im Inland einsetzen und bei den Zwischenwahlen im Herbst die Opposition einschüchtern – „so glauben es Kritiker“.
Man muss sich diese Konstruktion einmal auf der Zunge zergehen lassen: Es wird ein Attentatsversuch auf den Präsidenten verübt – und der Schwerpunkt der ZDF-Berichterstattung liegt darauf, was das Opfer dieses Anschlags wohl an Schurkereien aushecken könnte. Eine derartige Einordnung wäre bei jedem anderen demokratisch gewählten Staatsoberhaupt undenkbar.
„Es ist Propaganda“
Bei NIUS Live diskutierten Pauline Voss, Julian Reichelt und Waldi Hartmann mit Moderator Alex Purrucker am Montagmorgen genau diese Frage. Voss brachte es auf den Punkt: Es sei eben das eigene Milieu, aus dem heraus zu Gewalt gegriffen werde, und genau das wolle man verschleiern. Reichelt ging noch einen Schritt weiter und nannte Theveßens Auftritt schlicht „Fake News“ und „Propaganda“. Zum Zeitpunkt der ZDF-Schalte sei längst klar gewesen, dass es sich um einen politisch motivierten Anschlagsversuch gehandelt habe. Stattdessen würden Millionen ZDF-Zuschauer „durch Unklarheit, Ungewissheit, Verwirrung“ getäuscht.
Die Methode hat System
Wer die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender über Donald Trump in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß: Theveßens Auftritt ist keine Entgleisung, sondern Routine. Trump ist im Weltbild deutscher Gebührenfunker per Definition der Bösewicht – ganz gleich, was tatsächlich geschieht. Selbst wenn Kugeln auf ihn fliegen, gelingt es den Redakteuren, die Geschichte so zu drehen, dass am Ende der demokratisch gewählte Präsident als eigentliche Gefahr für die Demokratie dasteht.
Das ist umso bemerkenswerter, als die deutschen Bürger für genau diese Form der Einseitigkeit zwangsweise zur Kasse gebeten werden. Über acht Milliarden Euro pro Jahr fließen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – mit dem Anspruch, ausgewogen, neutral und faktentreu zu informieren. Wer den Auftritt Theveßens hört und die Abwesenheit der gut bezahlten Korrespondenten beim wichtigsten Pressetermin der US-Hauptstadt zur Kenntnis nimmt, kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass dieser Anspruch krachend verfehlt wird.
Eine Reformdebatte, die längst überfällig ist
Der Vorgang reiht sich nahtlos ein in eine lange Liste von Skandalen, Fehlleistungen und ideologischen Schlagseiten, die das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zerstört haben. Vom KI-Skandal bis zur einseitigen Berichterstattung über zentrale gesellschaftliche Themen – die Liste ist lang. Eine grundlegende Reform des Systems, die Beitragszahler endlich vor diesem ideologisch eingefärbten Zwangsfunk schützt, ist überfällig. Der Fall Theveßen ist nur das jüngste Lehrstück dafür, warum.
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