
Asiatischer Milliardär setzt auf Gold: Ein Viertel des Vermögens in Edelmetalle

Während deutsche Sparer noch immer auf magere Zinsen bei Tagesgeld und Festgeld starren, macht ein erfahrener Hongkonger Investor vor, wie echte Vermögenssicherung funktioniert. Cheah Cheng Hye, Mitbegründer der Value Partners Group und einer der renommiertesten Value-Investoren Asiens, hat seinen Edelmetallanteil auf beeindruckende 25 Prozent seines 1,4 Milliarden Dollar schweren Familienvermögens aufgestockt. Vor einem Jahr lag dieser Anteil noch bei 15 Prozent.
Eine Strategie, die sich auszahlt
Der 71-jährige Investor verfolgt dabei einen Ansatz, der in der hektischen Finanzwelt geradezu altmodisch anmutet: Er kauft physisches Gold und Silber, hält es langfristig und meidet jegliche Hebelprodukte oder Derivate. Seit seinem ersten Einstieg in Edelmetalle im Jahr 2008 hat diese Strategie Gewinne von rund 251 Millionen Dollar eingebracht – eine Rendite von stolzen 167 Prozent. Während manch deutscher Anlageberater noch immer von der Überlegenheit von Aktien und Anleihen schwärmt, zeigt Cheah, dass Gold keineswegs ein verstaubtes Relikt vergangener Zeiten ist.
Besonders bemerkenswert: Die durchschnittliche Goldallokation unter globalen Familienunternehmen liegt bei gerade einmal zwei Prozent. Cheah investiert also mehr als das Zehnfache dessen, was seine Standesgenossen für angemessen halten. Ein mutiger Schritt – oder schlicht gesunder Menschenverstand in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät?
Die "globale Flucht in den Tresor"
Cheah spricht von einer "globalen Flucht in den Tresor", die er bei wohlhabenden asiatischen Familien beobachtet. Der Grund liegt auf der Hand: Die Einfrierung russischer Reserven im Jahr 2022 hat selbst den Gutgläubigsten vor Augen geführt, dass Vermögen auf Bankkonten oder in Wertpapieren keineswegs so sicher ist, wie man lange glaubte. Sanktionen, Beschlagnahmungen, politische Willkür – all das sind keine abstrakten Risiken mehr, sondern bittere Realität.
Physisches Metall birgt kein Kontrahentenrisiko – eine Erkenntnis, die in Zeiten geopolitischer Verwerfungen Gold wert ist.
Der Hongkonger Milliardär lagert einen Großteil seiner Goldbarren in einem Regierungslagerhaus in Hongkong. Er bevorzugt bewusst physischen Besitz in Asien – weit entfernt von westlichen Jurisdiktionen, die in den vergangenen Jahren ihre Bereitschaft zu drastischen Eingriffen in Eigentumsrechte unter Beweis gestellt haben.
Eine neue Portfolio-Formel für unsichere Zeiten
Cheah plädiert mittlerweile für eine Portfolioaufteilung von 60 Prozent Aktien, 20 Prozent Anleihen und 20 Prozent Edelmetallen. Diese Empfehlung steht in krassem Gegensatz zu dem, was deutsche Finanzberater ihren Kunden üblicherweise nahelegen. Doch angesichts der aktuellen Rekordpreise für Gold, der erwarteten Lockerung der US-Notenbank und der eskalierenden geopolitischen Spannungen erscheint seine Strategie alles andere als übertrieben.
Auch Silber hat es dem erfahrenen Investor angetan. Das weiße Metall hat Gold im vergangenen Jahr deutlich übertroffen und bietet nach Cheahs Einschätzung weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial. In einer zunehmend fragmentierten Welt, geprägt von Konflikten in Europa, Lateinamerika und Asien, werden Gold und Silber zu zentralen Instrumenten für den Vermögensschutz.
Was deutsche Anleger daraus lernen können
Die Botschaft des Hongkonger Milliardärs sollte auch hierzulande Gehör finden. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen plant und damit die Inflation weiter anheizt, während die Staatsschulden explodieren und der Euro unter Druck gerät, bieten physische Edelmetalle einen Anker der Stabilität. Sie sind nicht von politischen Entscheidungen abhängig, können nicht durch Inflation entwertet werden und bieten Schutz vor den Unwägbarkeiten einer Welt, die zunehmend von Unsicherheit geprägt ist.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken.
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