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Kettner Edelmetalle
11.07.2025
06:11 Uhr

ARD-Nachrichtenchef gesteht Corona-Versagen ein: SpÀte Einsicht nach Jahren der Einseitigkeit

Endlich kommt Bewegung in die Aufarbeitung des medialen Totalversagens wÀhrend der Corona-Jahre. Helge Fuhst, seines Zeichens Vizechef der ARD-Flaggschiffe "Tagesschau" und "Tagesthemen", rÀumt nun ein, was kritische Beobachter seit Jahren anprangern: Die öffentlich-rechtlichen Medien hÀtten wÀhrend der Pandemie versagt und seien viel zu lange im "Krisenmodus" verharrt.

SpÀte Selbsterkenntnis oder taktisches Manöver?

Man möchte fast applaudieren ob dieser spĂ€ten Einsicht - wĂ€re da nicht der schale Beigeschmack, dass diese EingestĂ€ndnisse erst jetzt kommen, wo die gesellschaftlichen Verwerfungen der Corona-Politik unĂŒbersehbar geworden sind. "Zu Beginn der Pandemie wusste niemand, was passiert", rechtfertigt sich Fuhst gegenĂŒber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Eine bemerkenswerte Aussage fĂŒr jemanden, dessen Sender sich drei Jahre lang als allwissende Instanz der Wahrheit inszenierte.

Besonders pikant wirkt Fuhsts EingestĂ€ndnis, man sei "lĂ€nger als nötig" im Krisenmodus geblieben. Was er verschweigt: Dieser Krisenmodus war kein Versehen, sondern ein willkommenes Instrument, um abweichende Meinungen zu diskreditieren und kritische Stimmen mundtot zu machen. Wer erinnert sich nicht an die zahllosen "Faktenchecks", die jeden Zweifel an Lockdowns, Schulschließungen oder Impfpflicht-Debatten als "Verschwörungstheorie" brandmarkten?

Das MĂ€rchen von der Mehrheitsmeinung

Geradezu zynisch mutet Fuhsts Behauptung an, die ARD habe nicht "gegen die Mehrheitsmeinung gesendet". Diese vermeintliche Mehrheitsmeinung wurde doch erst durch die einseitige Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen geschaffen! Ein perfider Zirkelschluss: Erst erzeugt man durch Angstpropaganda eine bestimmte Stimmung, um sich dann auf eben diese Stimmung zu berufen.

"Vielleicht sind wir ein eher Àngstliches, vorsichtiges Volk", philosophiert Fuhst.

Welch bequeme Ausrede! Als hĂ€tten nicht gerade die Medien diese Ängste geschĂŒrt mit tĂ€glichen Horrormeldungen, dramatischen Bildern aus Intensivstationen und apokalyptischen Prognosen. Die wahre Frage lautet: WĂ€re das deutsche Volk so Ă€ngstlich gewesen, hĂ€tte man ihm eine ausgewogene Berichterstattung geboten?

Der vergessene Osten - ein Dauerproblem

Fast schon als Randnotiz erwĂ€hnt Fuhst ein weiteres VersĂ€umnis: Die systematische VernachlĂ€ssigung ostdeutscher Perspektiven. "Es gab tatsĂ€chlich Zeiten, in denen der Osten zu kurz kam", gibt er zu. Zeiten? Das ist eine Verharmlosung sondergleichen. Die Ignoranz gegenĂŒber ostdeutschen Befindlichkeiten zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der ARD.

Besonders wĂ€hrend der Corona-Zeit zeigte sich diese Arroganz in voller BlĂŒte. WĂ€hrend in Sachsen und ThĂŒringen Zehntausende gegen die unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸigen Maßnahmen auf die Straße gingen, wurden sie in der "Tagesschau" pauschal als "Querdenker" und "Rechtsextreme" diffamiert. Eine differenzierte Betrachtung der berechtigten Sorgen? Fehlanzeige!

Die Rechnung kommt immer

Fuhsts spĂ€te Einsicht kommt zu einem Zeitpunkt, da das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist. Die Quittung fĂŒr Jahre der Bevormundung und Einseitigkeit zeigt sich nicht nur in sinkenden Einschaltquoten, sondern auch im Erstarken alternativer Medien.

Es ist bezeichnend, dass diese Selbstkritik erst jetzt erfolgt, wo die politischen VerhĂ€ltnisse sich verschoben haben und die Große Koalition unter Friedrich Merz einen anderen Ton anschlĂ€gt. Plötzlich entdeckt man die Fehler der Vergangenheit - wie praktisch!

Was bleibt?

Die verspĂ€teten EingestĂ€ndnisse des ARD-FunktionĂ€rs sind ein Armutszeugnis fĂŒr den deutschen Journalismus. Sie offenbaren ein System, das sich jahrelang als vierte Gewalt verstand, tatsĂ€chlich aber zum Sprachrohr der Regierung verkommen war. Die wahre Lehre aus dieser Episode sollte sein: Nie wieder darf sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum willfĂ€hrigen Propagandainstrument degradieren lassen.

Doch wer glaubt, mit ein paar halbherzigen Entschuldigungen sei die Sache erledigt, der irrt. Das Vertrauen ist verspielt, die GlaubwĂŒrdigkeit dahin. Es brĂ€uchte eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Systems - doch davon ist in Fuhsts Worten nichts zu hören. Stattdessen nur die lahme Ausrede, es dauere "zehnmal so lang, einen Eindruck zu korrigieren, wie ihn zu erzeugen".

In Zeiten wie diesen, wo Vertrauen zur knappen Ressource geworden ist, zeigt sich einmal mehr: Wahre Sicherheit bieten nicht die Versprechungen von Politikern oder die Beteuerungen von MedienfunktionĂ€ren, sondern handfeste Werte. WĂ€hrend WĂ€hrungen wanken und Institutionen ihre GlaubwĂŒrdigkeit verspielen, behalten physische Edelmetalle ihren Wert - unabhĂ€ngig von politischen Moden und medialen Kampagnen.

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