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Kettner Edelmetalle
18.08.2026
17:18 Uhr
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Angriff auf Militärflugplatz: Syrien erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel

Angriff auf Militärflugplatz: Syrien erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel
Symbolbild: KI-generiert

Die syrische Übergangsregierung wirft Israel einen Luftangriff auf den Militärflugplatz Abu Duhur in der nordwestlichen Provinz Idlib vor. Das Außenministerium in Damaskus sprach am Dienstag von einer "ungerechtfertigten Aggression" und einem "eklatanten Verstoß gegen die Souveränität und territoriale Integrität Syriens". Das israelische Militär äußerte sich nach Angaben von Nachrichtenagenturen zunächst nicht zu den Vorwürfen.

Acht Einschläge auf der Startbahn – keine Toten gemeldet

Nach Darstellung des syrischen Staatsfernsehens sollen israelische Flugzeuge achtmal auf die Start- und Landebahn gefeuert haben. Berichtet wurden Schäden an der Infrastruktur des Flughafens, Todesopfer habe es demnach nicht gegeben.

Damaskus rief die internationale Gemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat auf, eine klare Haltung gegen wiederholte Verletzungen der syrischen Souveränität einzunehmen. Der Angriff sei "eine gefährliche Eskalation, die die Sicherheit und Stabilität in der Region bedroht", hieß es aus dem Außenministerium.

Ein Flugplatz mit langer Vorgeschichte

Abu Duhur ist kein gewöhnliches Ziel. Der Stützpunkt sei seit 2012 außer Betrieb und werde derzeit von Einheiten des Verteidigungsministeriums bewacht, hieß es laut Medienberichten aus syrischen Sicherheitskreisen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters diene der Platz der neuen syrischen Armee seit dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad Ende 2024 als Trainingszentrum. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge soll kurz vor dem Angriff eine türkische Militärdelegation den Flughafen besucht haben – die Türkei gilt als wichtiger Verbündeter der Übergangsregierung von Präsident Ahmed al-Scharaa, der das Land seit Dezember 2024 führt.

Washington spricht von "unnötiger Eskalation"

Auch aus den USA kam Kritik. Der US-Sondergesandte für Syrien und den Irak, Tom Barrack, machte Israel für die Angriffe verantwortlich und bezeichnete sie als "unnötige Eskalation", die der regionalen Stabilität nicht diene.

In einer Erklärung auf der Plattform X äußerte Barrack die tiefe Besorgnis der Vereinigten Staaten. Washington ermutige alle Seiten, den Dialog über weitere militärische Zwischenfälle in den Vordergrund zu stellen.

Zwischen Gesprächen und Bombardements

Das Verhältnis beider Staaten ist widersprüchlich. Israel hatte nach dem Sturz Assads Truppen in eine eigentlich neutrale UN-Pufferzone auf den Golanhöhen entsandt und mehrfach Ziele tiefer im syrischen Landesinneren angegriffen. Begründet wurden einzelne Einsätze mit dem Schutz der drusischen Minderheit; israelische Vertreter sprachen zudem vom Erhalt einer "Sicherheitszone" im Süden Syriens.

Berichten zufolge treibt Israel vor allem die Sorge um, dass Damaskus seine Luftwaffe wieder aufbaut. Parallel dazu gab es in den vergangenen Monaten mehrere direkte Gespräche zwischen Israel und den neuen syrischen Behörden – Syriens Übergangspräsident hatte zuletzt öffentlich ein Abkommen zur Regelung des Grenzgebiets ins Spiel gebracht.

Was das für die Märkte bedeutet

Der Nahe Osten bleibt damit ein Risikofaktor für die Weltwirtschaft. Bereits die jüngsten Spannungen rund um den Iran hatten die Ölpreise angetrieben und die Aktienmärkte belastet. Historisch reagieren Rohstoff- und Edelmetallnotierungen sensibel auf geopolitische Unsicherheit – physisches Gold und Silber gelten vielen Anlegern in solchen Phasen als bewährte Beimischung zur Vermögenssicherung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

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