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Kettner Edelmetalle
15.04.2026
05:40 Uhr

Ampel-Déjà-vu in Schwarz-Rot: Taskforce-Chef bei Lanz von eigener Regierung überrumpelt

Ampel-Déjà-vu in Schwarz-Rot: Taskforce-Chef bei Lanz von eigener Regierung überrumpelt

Man reibt sich die Augen und fragt sich unwillkürlich: Hatten wir das nicht schon einmal? Die schwarz-rote Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz, angetreten mit dem Versprechen, es besser zu machen als die gescheiterte Ampel, liefert derzeit ein Schauspiel, das an die schlimmsten Tage des rot-grün-gelben Dreigestirns erinnert. Bei Markus Lanz im ZDF wurde am Dienstagabend schonungslos offengelegt, wie tief die Risse im Regierungsbündnis bereits verlaufen – und wie wenig selbst führende Koalitionspolitiker über die Maßnahmen ihrer eigenen Regierung informiert sind.

Ein Taskforce-Leiter, der nichts wusste

CDU-Fraktionsvize Sepp Müller, seines Zeichens Leiter der sogenannten „Taskforce Spritpreise", saß in der Sendung und musste eingestehen, von einer zentralen Maßnahme des eigenen Entlastungspakets schlicht „überrascht" worden zu sein. Gemeint ist die geplante steuerfreie 1000-Euro-Prämie, die Arbeitgeber freiwillig an ihre Beschäftigten auszahlen können sollen. Der Mann, der die Spritpreis-Strategie der Regierung koordinieren soll, wusste also nicht einmal, was seine Koalition beschlossen hatte. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.

Doch damit nicht genug. Müller distanzierte sich auch gleich von der Maßnahme, die er offenbar erst aus den Medien erfahren hatte. Als Arbeitgeber würde er in der aktuellen wirtschaftlichen Lage dagegen sein, diese Prämie zu zahlen, erklärte er freimütig. Mehr noch: Er habe sogar dafür geworben, dass der öffentliche Dienst diese 1000 Euro gar nicht erst auszahle. Moderator Lanz spitzte die Absurdität messerscharf zu: Was sei das denn für ein Vorbild, wenn die Regierung einen Vorschlag mache und gleichzeitig als Bedienungsanleitung mitliefere, sich selbst nicht daran halten zu wollen?

Reiche gegen Klingbeil – ein Machtkampf wie aus dem Ampel-Lehrbuch

Der eigentliche Sprengstoff des Abends lag jedoch tiefer. Zwischen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ist ein offener Konflikt eskaliert, der fatale Erinnerungen an die Grabenkämpfe zwischen Habeck und Lindner weckt. Klingbeil hatte Reiche zu einem Energiegipfel eingeladen – die Ministerin lehnte brüsk ab und hielt stattdessen eine eigene Pressekonferenz, auf der sie die Vorschläge des SPD-Finanzministers als zu teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig zerlegte.

Anna Lehmann von der taz brachte es auf den Punkt, als sie konstatierte, dies sei „feinste Ampelkrise, wie wir sie eigentlich nicht mehr erleben wollten". Treffender hätte man es kaum formulieren können. Müller versuchte zwar, die Absage seiner Ministerin mit angeblich wichtigen Wirtschaftsterminen zu erklären, doch Lanz ließ nicht locker. Welches öffentliche Bild gebe das ab, wenn zwei Minister nicht einmal miteinander reden könnten?

17 Cent weniger – und trotzdem kein großer Wurf

Das Entlastungspaket selbst sieht eine Senkung der Energiesteuer um rund 17 Cent pro Liter für gerade einmal zwei Monate vor. Selbst Müller räumte ein, dass er sich „zielgerichtetere Maßnahmen" hätte vorstellen können – etwa Direktzahlungen an bedürftige Haushalte. Doch dafür habe schlicht die Zeit gefehlt. Eine bemerkenswerte Aussage für eine Regierung, die seit Mai 2025 im Amt ist und die explodierenden Energiepreise nicht erst seit gestern kennt.

Was bleibt, ist das Bild einer Koalition, die sich in internen Machtkämpfen verzettelt, während die Bürger an der Zapfsäule bluten. Friedrich Merz war mit dem Versprechen der Marktliberalität und wirtschaftlicher Vernunft angetreten. Stattdessen erleben die Deutschen nun eine Regierung, deren eigene Taskforce-Leiter von Beschlüssen überrascht werden, deren Minister sich öffentlich bekriegen und deren Entlastungsmaßnahmen bestenfalls als halbherzig bezeichnet werden können.

Die Bürger zahlen die Zeche – wie immer

Es ist ein Trauerspiel, das sich nahtlos in die politische Misere der vergangenen Jahre einfügt. Die Ampel ist Geschichte, doch ihre Methoden leben in Schwarz-Rot offenbar munter weiter. Streit statt Strategie, Symbolpolitik statt Substanz. Die deutschen Bürger, die sich nach der Bundestagswahl im Februar 2025 einen echten Neuanfang erhofft hatten, werden einmal mehr bitter enttäuscht. Und während in Berlin die Egos kollidieren, steigen die Preise weiter – an der Tankstelle, im Supermarkt, bei den Heizkosten. Es drängt sich die unbequeme Frage auf: Wann bekommt dieses Land endlich eine Regierung, die regiert, statt sich selbst zu zerlegen?

In Zeiten wie diesen, in denen die Kaufkraft der Bürger durch steigende Energiepreise und eine schleichende Inflation systematisch ausgehöhlt wird, erweist sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle als Vermögenssicherung. Während politische Versprechen verfallen wie Milch in der Sommerhitze, hat Gold über Jahrtausende seinen Wert bewahrt – unabhängig davon, welche Koalition gerade in Berlin das Chaos verwaltet.

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