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27.09.2026
06:01 Uhr
KI-generiert

Alle starren auf die CDU – doch das wahre Drama spielt bei der SPD!

Alle starren auf die CDU – doch das wahre Drama spielt bei der SPD!
Symbolbild: KI-generiert

Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September redet die Republik fast nur ĂĽber den Absturz der CDU. Die Union bekam 4,9 Prozent und fliegt aus dem Schweriner Landtag. Die Zahlen zeigen aber: Die Sozialdemokraten stehen noch viel schlechter da.

Die Schmach von Schwerin

Das Ergebnis der CDU im Nordosten ist historisch. Laut vorläufigem amtlichem Endergebnis verlor sie 8,4 Prozentpunkte und ist erstmals nicht mehr im Landtag vertreten. Die AfD wurde mit 38,2 Prozent stärkste Kraft, dahinter landete die SPD mit 35,5 Prozent.

Kritische Beobachter vermuten hinter den besorgten Kommentaren vieler Medien eine gewisse Schadenfreude über das Debakel der Kanzlerpartei. Doch der Blick aufs ganze Land zeigt: Die Union liegt in bundesweiten Umfragen weiter stabil bei rund 20 Prozent. Das ist weit weg von alter Stärke, aber kein freier Fall.

Schwesigs Sieg ist ein Scheinsieg

Und die SPD? Sie lässt sich für ihr Ergebnis in Schwerin feiern, dabei hat sie 4,1 Punkte verloren und den ersten Platz an die AfD abgegeben. Die gut 35 Prozent verdankt sie vor allem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und deren zugespitzter Kampagne „Frau gegen Blau“. Auf die Marke SPD geht das kaum zurück.

Die Wählerwanderung ist deutlich. Nach Analysen von Infratest dimap wechselten rund 48.000 frühere SPD-Wähler zur AfD. Kein Wunder also, dass Schwesig jetzt lieber mit Linken und Grünen über eine Koalition verhandelt.

Berlin: Einstige Hochburg im Keller

Richtig bitter wurde es fĂĽr die SPD am selben Abend in der Hauptstadt. Dort kam sie nur auf 12,1 Prozent, ein Minus von 6,3 Punkten. Laut Medienberichten ist das ihr schlechtestes Ergebnis in Berlin ĂĽberhaupt. Von 2001 bis 2023 stellte die Partei ohne Unterbrechung den Regierenden BĂĽrgermeister.

Sieger wurde die Linke mit 25,7 Prozent. Deren Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte an, private Wohnungsbaugesellschaften vergesellschaften zu wollen. Die SPD ist in Berlin nur noch die fünftstärkste Kraft, hinter Linke, CDU, AfD und Grünen.

Bundesweit nur noch eine mittelgroĂźe Partei

Die Umfragen zur Bundestagswahl sind ernĂĽchternd. Je nach Institut liegt die SPD bei 11 bis 14 Prozent. Schon die 16,4 Prozent bei der Bundestagswahl im Februar 2025 waren ihr schlechtestes Ergebnis seit GrĂĽndung der Bundesrepublik. Zum Vergleich: 1972 holte die SPD unter Willy Brandt noch 45,8 Prozent.

Kann man bei gut 13 Prozent noch von einer Volkspartei sprechen? Union und SPD kommen in aktuellen Umfragen zusammen nur noch auf 31 bis 36 Prozent. Die AfD allein liegt bei 27 bis 30 Prozent.

Aufstand gegen die Parteispitze

Innerhalb der SPD wächst der Unmut. Medienberichten zufolge forderte mit Markus Töns aus Gelsenkirchen erstmals ein Bundestagsabgeordneter offen den Rücktritt der Parteichefs Lars Klingbeil und Bärbel Bas. Auch Marko Boos, SPD-Landrat im Kreis Mayen-Koblenz, verlangte laut Berichten in einem offenen Brief ihren Rückzug.

Schwesig wird inzwischen als neue starke Frau der Partei gehandelt. Sie soll Kanzler Merz scharf kritisiert und einen anderen Reformkurs gefordert haben.

Was das fĂĽr die BĂĽrger bedeutet

Hier liegt die eigentliche Gefahr. Eine Partei, die ums Überleben kämpft, wird in der Koalition eher nervöser als mutiger. Beobachter befürchten, dass die SPD notwendige Reformen bei Rente, Bürgergeld und Bürokratie ausbremst. Stattdessen könnte sie noch mehr Geld fordern, obwohl das Sondervermögen von 500 Milliarden Euro schon heute künftige Generationen belastet.

Für Sparer und Familien heißt das vor allem eines: Die politische Unsicherheit dürfte zunehmen. Viele Bürger setzen deshalb bei der Vermögenssicherung auf Werte, die nicht von Wahlabenden abhängen. Physisches Gold und Silber sind seit Jahrhunderten eine bewährte Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser muss selbst recherchieren und trägt für seine Anlageentscheidungen allein die Verantwortung.

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