
AfD überholt Union im Sonntagstrend – Merz' Koalition verliert dramatisch an Rückhalt
Es ist ein Ergebnis, das in Berlin für nervöses Räuspern sorgen dürfte: Die AfD hat sich im aktuellen Insa-Sonntagstrend erneut an die Spitze der deutschen Parteienlandschaft gesetzt. Mit unveränderten 26 Prozent liegt die Partei um Fraktionschefin Alice Weidel nun wieder vor der Union, die einen Prozentpunkt einbüßte und bei 25 Prozent landete. Ein Warnschuss für die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz – oder vielmehr ein ganzes Trommelfeuer?
Die Regierungsparteien im freien Fall
Besonders bitter für die amtierende Bundesregierung: Nicht nur die CDU/CSU verliert, auch der Koalitionspartner SPD sackt um eineinhalb Prozentpunkte auf magere 13 Prozent ab. Zusammengerechnet kommen die beiden Regierungsparteien damit auf gerade einmal 38 Prozent – ein Wert, der die Frage aufwirft, wie lange eine solche Koalition noch den Anspruch erheben kann, den Willen der Mehrheit zu repräsentieren. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hatten CDU/CSU und SPD noch deutlich stärker abgeschnitten.
Die Grünen verharren bei zwölf Prozent, während die Linke um einen halben Punkt auf elf Prozent zulegt. Sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht mit vier Prozent als auch die FDP mit drei Prozent würden den Einzug in den Bundestag klar verfehlen. Die einstige liberale Volkspartei ist damit endgültig zur parlamentarischen Fußnote degradiert.
Ein Volk, das seiner Regierung davonläuft
Was sagen uns diese Zahlen? Sie erzählen die Geschichte eines tiefen Vertrauensverlustes. Friedrich Merz hatte im Wahlkampf vollmundig versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen wurde ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen auf den Weg gebracht, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Die Bürger scheinen diesen Wortbruch nicht vergessen zu haben.
Dazu kommt eine Kriminalitätslage, die viele Deutsche zutiefst verunsichert. Messerangriffe, steigende Gewaltkriminalität, ein Gefühl der Unsicherheit in den eigenen Städten – all das treibt die Menschen in die Arme einer Partei, die zumindest verspricht, diese Probleme beim Namen zu nennen. Ob man die AfD nun mag oder nicht: Ihre Umfragewerte sind ein Seismograph für das Versagen der etablierten Politik.
Die Große Koalition als Auslaufmodell?
Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass sich hier ein fundamentaler Wandel in der deutschen Parteienlandschaft vollzieht. Die Zeiten, in denen Union und SPD gemeinsam bequem über 50 Prozent kamen, sind endgültig vorbei. Stattdessen regiert eine Koalition, die nicht einmal mehr vier von zehn Wählern hinter sich weiß. Das ist keine stabile Regierungsbasis – das ist ein Kartenhaus, das beim nächsten politischen Windstoß zusammenbrechen könnte.
Für die aktuelle Erhebung wurden laut Insa 1.199 Personen im Zeitraum vom 30. März bis zum 2. April 2026 per Telefon und Online-Panel befragt.
Die Botschaft der Bürger an die Regierung könnte kaum deutlicher sein: So kann es nicht weitergehen. Wer explodierende Staatsschulden, unkontrollierte Migration und eine schwächelnde Wirtschaft als „Verantwortung für Deutschland" verkauft, darf sich nicht wundern, wenn die Wähler anderswo nach Antworten suchen. Die Frage ist nur, ob die Regierenden in Berlin diese Botschaft endlich hören wollen – oder ob sie weiter in ihrer Blase verharren, bis es zu spät ist.

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