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Kettner Edelmetalle
14.08.2026
18:25 Uhr
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612 Millionen für Gender-Projekte: Wohin fließt Ihr Steuergeld?

612 Millionen für Gender-Projekte: Wohin fließt Ihr Steuergeld?
Symbolbild: KI-generiert

Deutschland hat 2025 nach Medienberichten weltweit rund 612 Millionen Euro für Gender-Vorhaben im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Das sind 13 Prozent weniger als 2024, als noch 704 Millionen Euro flossen. Der Anteil solcher Projekte am gesamten Entwicklungsetat sank demnach nur minimal – von 5,6 auf 5,4 Prozent.

Eine Kehrtwende sieht anders aus. Denn parallel gilt einer Datenanalyse zufolge weiterhin eine Vorgabe aus der Zeit der Ampelregierung: 93 Prozent aller neuen Projekte sollen einen Beitrag zur Gleichstellung der Geschlechter leisten.

Ökofeminismus in Indonesien – bezahlt aus Berlin

Die Liste der geförderten Vorhaben liest sich wie ein Kuriositätenkabinett der Entwicklungspolitik. 392.000 Euro gingen laut den Angaben in „ökofeministische Ansätze“ in der Lokalpolitik Indonesiens.

Feministische Entwicklungspolitik in Armenien, Kolumbien, Ruanda und Tunesien wird bis 2027 mit zusammen 10 Millionen Euro gestützt. Weitere 20 Millionen Euro sind bis 2028 für „lokale und regionale zivilgesellschaftliche Akteure für die feministische Transformation in Afrika“ eingeplant.

2026 flossen dem Bericht zufolge zudem rund 1,1 Millionen Euro an einen internationalen Dachverband von LGBTQ-Organisationen. Damit solle unter anderem eine Datenbank mit mehr als 3500 Gesetzen zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität finanziert werden.

„Links ist vorbei“ – zumindest auf dem Papier

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Wahlkampf einen klaren Kurswechsel angekündigt. Das Entwicklungsministerium unter Reem Alabali Radovan (SPD) will die Zusammenarbeit stärker an deutschen wirtschaftlichen und strategischen Interessen ausrichten und hat dafür Anfang 2026 einen Reformplan vorgelegt.

Die Zahlen zeichnen bislang ein anderes Bild. Nach Angaben des Bundestages standen dem Ministerium für 2026 rund 10,27 Milliarden Euro zur Verfügung – 2024 waren es noch 11,22 Milliarden. Der Haushaltsentwurf für 2027 sieht Berichten zufolge die fünfte Kürzung in Folge vor. Gekürzt wird also durchaus. Nur offenbar nicht dort, wo Kritiker es erwarten würden.

Marode Brücken hier, Transformationsprojekte dort

Aus Sicht unserer Redaktion ist das ein Missverhältnis, das sich immer schwerer erklären lässt. Kommunen ächzen unter Haushaltsnotlagen, Brücken werden gesperrt statt saniert, Schulen verfallen – und gleichzeitig überweist der Bund Millionenbeträge für ideologisch aufgeladene Programme in Weltregionen, in denen ganz andere kulturelle Realitäten herrschen.

Beobachter verweisen darauf, dass Entwicklungshilfe ursprünglich Hunger, Krankheit und fehlende Infrastruktur bekämpfen sollte. Ob eine Gesetzesdatenbank oder „feministische Transformation“ auf diesem Feld die höchste Rendite pro Steuereuro bringt, dürfte mindestens diskussionswürdig sein.

Der Bürger zahlt – und verliert doppelt

Für den arbeitenden Bürger bleibt eine unbequeme Rechnung: Die Abgabenlast steigt, die Kaufkraft schrumpft, und der Staat verteilt weiter nach Quoten statt nach Wirkung. Wer sein Erspartes vor politischer Willkür und schleichender Geldentwertung schützen will, kommt an der Frage nach realen, greifbaren Werten kaum vorbei.

Physisches Gold und Silber haben in Zeiten ausufernder Staatshaushalte historisch als Anker gedient – als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen, unabhängig davon, welche Quote gerade in Berlin Konjunktur hat.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte sich eigenständig informieren.

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