Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
30.06.2026
06:52 Uhr

40 Grad und das Netz kapituliert: Wie die Energiewende unser Stromsystem an den Rand des Kollaps treibt

40 Grad und das Netz kapituliert: Wie die Energiewende unser Stromsystem an den Rand des Kollaps treibt

Ein paar Tage mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius – und schon zeigt sich, wie brüchig das einst stolze Fundament der deutschen Stromversorgung mittlerweile geworden ist. Am Wochenende des 27. und 28. Juni schwitzte nicht nur der Bürger, sondern auch die Infrastruktur, auf die wir uns alle blind verlassen. Im Westen der Republik brannten Trafostationen, ganze Stadtteile saßen im Dunkeln. Das einstige Land der Ingenieure, der Tüftler und der zuverlässigen Versorgung – plötzlich auf dem Niveau südländischer Notstandsregionen.

Wenn das Deutschlandspiel zum Stromausfall wird

Der Energieexperte und YouTuber Stefan Spiegelsperger hat in einem Interview die Lage schonungslos beschrieben. Über das gesamte Land verteilt habe es Ausfälle gegeben, teilweise seien 20.000 bis 30.000 Haushalte gleichzeitig betroffen gewesen. Besonders pikant: Ausgerechnet während des Deutschlandspiels am Donnerstag fiel in Rüsselsheim der Strom aus. Bereits im Vorjahr habe es dort gleich drei Ausfälle in einer einzigen Woche gegeben.

Die Ursache sei meist dieselbe – Überlastung. Erdverlegte Stromleitungen, sogenannte Muffen als schwächstes Glied der Kette, gäben unter der Last den Geist auf. Und es treffe längst nicht nur Deutschland: Auch in Wien und Zürich seien die Sicherungen geflogen.

Unser Stromnetz ist nicht für das gebaut, was wir seit Jahren damit machen.

Ein 60 Jahre altes Netz für die Träume von morgen

Hier liegt der Kern des Problems, den die grünen Energieträumer geflissentlich verschweigen. Spiegelsperger bringt es auf den Punkt: Das deutsche Stromnetz sei über sechs Jahrzehnte gewachsen – ausgelegt auf eine Zeit, in der schon ein Staubsauger mit 1.400 Watt als Überlastung galt. Heute aber sollen E-Auto-Lader mit 11.000 Watt, Wärmepumpen mit dauerhaft 4.000 bis 5.000 Watt und unzählige Solaranlagen gleichzeitig bedient werden.

Wie passt das zusammen? Gar nicht. Die Mathematik der Energiewende ist eine Milchmädchenrechnung. Man verordnet dem Bürger die Wärmepumpe, drängt ihn ins Elektroauto, predigt die heilige Photovoltaik – und vergisst dabei den entscheidenden ersten Schritt: das Netz, das all das überhaupt tragen müsste.

Erst der Zubau, dann das Chaos – die Logik der Planlosen

Spiegelsperger formuliert es trocken, aber vernichtend: Eigentlich müsse man zuerst das Netz ausbauen und erst danach Solaranlagen, Ladesäulen und Wärmepumpen anschließen. In Deutschland aber mache man genau umgekehrt – man baue erst Schritt zwei und kümmere sich um Schritt eins später. Oder gar nicht.

Sein eigenes Beispiel spricht Bände: In einer Tiefgarage mit 24 Wohneinheiten habe der Netzbetreiber nur eine einzige Ladestation genehmigt. Mehr lasse die Leitung schlicht nicht zu. Solche Fälle gebe es bundesweit. Der Netzausbau hinke dem ideologischen Wunschdenken um rund zehn Jahre hinterher – und ein vollständiger Umbau würde, so der Experte, mindestens zehn bis fünfzehn Jahre dauern. Man müsste buchstäblich ganze Städte aufreißen.

Das neue Normal: Sitzen im Dunkeln

Was bedeutet das für den Bürger? Nichts Gutes. Laut Spiegelsperger müsse man sich daran gewöhnen, dass der Strom künftig öfter und länger ausfalle – das sei mittlerweile fast das neue Normal. Schon heute gebe es rund 170.000 Stromausfälle pro Jahr in Deutschland, davon etwa 70.000 ungeplant.

Man stelle sich die Ironie vor: Während die Politik vom klimaneutralen Industrieland 2045 schwadroniert und Hunderte Milliarden in ideologische Prestigeprojekte pumpt, soll der Bürger sich Powerbanks und Notstromaggregate zulegen, um wenigstens den Kühlschrank am Laufen zu halten. Vorräte horten, weil im Ernstfall weder Supermarkt noch Tankstelle funktionieren. Willkommen in der Energiewende-Realität.

Ideologie schlägt Ingenieurskunst

Es ist das Sinnbild einer Politik, die gegen die Gesetze der Physik regiert. Statt auf bewährte, grundlastfähige Kraftwerke zu setzen, hat man eine Versorgung an die Launen von Wind und Sonne gekoppelt – und dabei das tragende Gerüst sträflich vernachlässigt. Wer Atomkraftwerke abschaltet, während er gleichzeitig den gesamten Verkehr und die Heizung elektrifizieren will, der handelt nicht visionär, sondern fahrlässig.

Die zunehmende Instabilität unserer Netze ist kein Naturereignis, sondern hausgemacht. Es ist das Resultat einer Energiepolitik, die mehr auf Symbolik als auf Substanz setzt. Und der Bürger? Er zahlt – mit explodierenden Strompreisen, mit Steuern für das 500-Milliarden-Sondervermögen und nun auch noch mit Stromausfällen.

Sachwerte statt Stromabhängigkeit

Was uns diese Hitzewelle vor Augen führt, ist eine grundlegende Wahrheit: Wer sich vollständig von fragilen Systemen abhängig macht, lebt gefährlich. Das gilt für die Stromversorgung – und es gilt für das eigene Vermögen. In Zeiten, in denen staatliche Planung und ideologische Experimente unsere Versorgungssicherheit untergraben, suchen kluge Bürger nach krisenfesten Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein verlässlicher Anker zur Vermögenssicherung – unabhängig von Stromnetzen, Serverausfällen oder politischen Fehlentscheidungen. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität, die unser Land politisch derzeit vermissen lässt.

Haftungsausschluss: Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die im Interview wiedergegebenen Einschätzungen Dritter dar und basiert auf den uns vorliegenden Informationen. Er stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben weder Anlage-, Steuer- noch Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen. Für getroffene Anlageentscheidungen trägt jeder Leser die alleinige Verantwortung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen