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01.06.2026
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26 Anschläge und ein Schweigen, das ohrenbetäubend ist: Wie Linksextreme ein Leipziger Kirchencafé zur Aufgabe zwangen

26 Anschläge und ein Schweigen, das ohrenbetäubend ist: Wie Linksextreme ein Leipziger Kirchencafé zur Aufgabe zwangen

Es ist eine Geschichte, die zeigt, wie weit es mit dem viel beschworenen „weltoffenen“ und „toleranten“ Deutschland tatsächlich gekommen ist. In Leipzig hat eine christliche Gemeinde nach nicht einmal drei Jahren ihr Café aufgeben müssen. Nicht etwa, weil der Kaffee nicht geschmeckt hätte oder die Zimtschnecken nicht süß genug waren. Sondern weil eine wütende linksextreme Meute über zweieinhalb Jahre hinweg 26 Mal zugeschlagen hat. Sechsundzwanzig Anschläge. Man lese diese Zahl noch einmal in Ruhe.

Wenn der Mob den Ton angibt

Das sogenannte Stay-Café der konservativen Freikirche Zeal Church öffnete im September 2023 seine Türen – und kaum war das erste Heißgetränk gebrüht, begann der Reigen der Übergriffe. Eingeworfene Scheiben, beschmierte Fassaden, immer wieder Graffiti. Den traurigen Höhepunkt markierte ein Buttersäure-Anschlag in der Nacht von Heiligabend auf den ersten Weihnachtsfeiertag. Ausgerechnet Weihnachten. Der Schaden: rund 20.000 Euro. Hinzu kamen wiederholte Schließungen und damit verbundene Einnahmeausfälle, die das Projekt schließlich wirtschaftlich erdrückten.

Pastor René Wagner sprach im Gottesdienst von einer „schwierigen Entscheidung“, die rein aus finanziellen Gründen gefallen sei. Hinter dem Café stünden, so betonte er, Arbeitsplätze, Träume, investierte Zeit, Gebete und Geld. Und dennoch zeigte er sich kämpferisch und wiederholte gleich zweimal einen Satz, der hängenbleibt:

„Die Linksextremen in Leipzig haben nicht gewonnen.“

Die Begründung der Täter: ein Lehrstück linker Gesinnungsjustiz

Wie rechtfertigten die Täter ihr Treiben? Auf dem einschlägig bekannten Szeneportal Indymedia gaben sie freimütig zu Protokoll, das Café werde von „fundamentalistischen“ und „erzkonservativen“ Christen geführt und stehe für „Queerfeindlichkeit und Misogynie“. Konsequenz dieser selbsternannten Sittenwächter: Das Café müsse „in den Ruin“ getrieben werden. Und genau das ist nun gelungen.

Man halte sich vor Augen, worüber wir hier sprechen. Die Zeal Church ist eine moderne Freikirche, die durchaus Frauen als Pastorinnen einsetzt. Ihr „Verbrechen“ besteht offenbar darin, dass sie keine homosexuellen Paare traut und sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzt. Für diese Überzeugungen, die jahrhundertelang gesellschaftlicher Konsens waren, wird sie heute mit Buttersäure und zerschlagenen Fenstern bekämpft. Willkommen im neuen Deutschland, in dem Andersdenkende nicht mehr im Diskurs widerlegt, sondern mit Gewalt zum Schweigen gebracht werden.

Die Stadt? Schaut weg und relativiert

Besonders bitter ist die Rolle der Stadt Leipzig. Statt sich schützend vor eine angegriffene religiöse Gemeinschaft zu stellen, glänzte das Rathaus mit beschämender Gleichgültigkeit. Das Ordnungsdezernat erklärte allen Ernstes, eine der Attacken richte sich „nicht unmittelbar gegen die Religionsausübung“. Die Angriffe hätten sich „gänzlich gegen das kommerzielle Café, nicht gegen die Gebetsräume“ gerichtet. Eine Beschränkung der Religionsfreiheit erschließe sich daher nicht.

Welch eine juristische Spitzfindigkeit. Als ob die Trennung zwischen Gebetsraum und Café irgendeine Rolle spielen würde, wenn ein Mob gezielt eine christliche Gemeinde wirtschaftlich vernichten will. Die Gemeinde selbst stellte in einer vierseitigen Stellungnahme klar, dass hier ihr „konservatives Werteverständnis“ sowie ihr „Verständnis von Ehe und Familie“ angegriffen und delegitimiert werde. Die Reaktion der Stadt? Man nahm dies „lediglich zur Kenntnis“.

Eine Partei mauert besonders auffällig

Pastor Wagner berichtete, er habe mit Vertretern von CDU, SPD, Grünen, BSW und AfD gesprochen. Selbst mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) kam ein Gespräch zustande – wobei dieser zwar beipflichtete, die Stadt aber, so Wagner, „keinen Finger bewegt“ habe. Eine Gruppierung jedoch blieb für die Gemeinde unerreichbar:

„Die Einzigen, wo wir keinen Kontakt reinkriegen, sind die Linken.“

Pikant wird dieser Umstand dadurch, dass ausgerechnet der zuständige Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal Mitglied der Linkspartei ist. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um sich hier zu fragen, warum genau jene politische Strömung schweigt, deren extremistischer Rand für die Anschläge verantwortlich zeichnet.

Der wachsende Christenhass – ein Tabu, über das geredet werden muss

Wagner sprach offen aus, was viele längst spüren: „Der Christenhass in Europa steigt. Es werden immer mehr Kirchen angegriffen.“ Und tatsächlich häufen sich derartige Vorfälle. Erst wenige Tage zuvor verübten Linksextremisten einen Anschlag auf einen christlichen Lebensschutzverein. Wer in diesem Land noch zu traditionellen Werten – zu Familie, Ehe und dem Schutz ungeborenen Lebens – steht, gerät zunehmend ins Visier einer aggressiven Minderheit, die ihre Weltsicht mit Gewalt durchzusetzen versucht.

Bemerkenswert ist die Haltung des Pastors, der trotz allem nicht in Bitterkeit verfällt: „Wir schlagen nicht zurück.“ Es gehe darum, auf die eigenen Rechte zu pochen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Würde, von der sich so manch hauptamtlicher Empörungskünstler eine Scheibe abschneiden könnte.

Was bleibt: eine Mahnung an unsere Gesellschaft

Dieser Fall ist weit mehr als die Geschichte eines geschlossenen Cafés. Er ist ein Symptom. Ein Symptom für eine Gesellschaft, in der politische Gewalt von einer bestimmten Seite verharmlost, relativiert und mitunter sogar stillschweigend geduldet wird. Hätte ein konservatives Café ein linkes Projekt 26 Mal angegriffen – man wage sich gar nicht auszumalen, welcher mediale und politische Aufschrei durch das Land gegangen wäre. Doch wenn es Christen mit traditionellen Überzeugungen trifft, herrscht beredtes Schweigen.

Es ist die Aufgabe einer wehrhaften Demokratie, jeden ihrer Bürger zu schützen – unabhängig von dessen Glauben oder Gesinnung. Wenn der Staat diese Aufgabe verweigert, weil die Opfer politisch nicht ins Bild passen, dann ist etwas zutiefst aus den Fugen geraten. In Zeiten, in denen sich Bürger immer weniger auf den Schutz durch staatliche Institutionen verlassen können, gewinnt der Gedanke an Unabhängigkeit und eigener Vorsorge zusätzlich an Bedeutung. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, findet in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber seit jeher einen verlässlichen Anker zur Vermögenssicherung – als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio.

Hinweis: Die in diesem Beitrag geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Wir betreiben keine Rechtsberatung. Für rechtliche Fragestellungen wenden Sie sich bitte an einen qualifizierten Rechtsanwalt. Jeder Leser ist gehalten, sich eigenständig zu informieren.

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