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Kettner Edelmetalle
21.03.2026
16:29 Uhr

Wissenschaftlich bestätigt: Gold schlägt Bargeld, Bitcoin und sogar Aktien – zumindest nach Steuern

Während Politiker in Berlin weiterhin Schulden in historischem Ausmaß aufhäufen und die Kaufkraft des Euro schleichend erodiert, liefert eine aktuelle Studie der renommierten Universität Zürich den wissenschaftlichen Beweis für das, was kluge Anleger längst wissen: Gold ist weit mehr als nur ein Krisenmetall – es ist eine unverzichtbare Säule jedes vernünftigen Vermögensaufbaus.

Die Züricher Erkenntnis: Gold als Lebensversicherung fürs Portfolio

Die Untersuchung, durchgeführt von Prof. Thorsten Hens und Alvin Amstein, räumt mit dem hartnäckigen Vorurteil auf, Gold sei lediglich ein Fluchtinstrument für Schwarzseher und Weltuntergangspropheten. Die Wissenschaftler kommen zu einem differenzierteren, aber umso überzeugenderen Schluss: Gold fungiere als essenzielle Versicherung, die einem Portfolio in Krisenzeiten die Handlungsfähigkeit bewahre. Wer in den vergangenen Jahrzehnten auf das Edelmetall gesetzt habe, der sei nicht nur ruhiger durch die Stürme der Finanzmärkte gesegelt – er habe auch real Vermögen geschützt.

Besonders brisant: Im Zeitraum von 1972 bis 2024 erzielte Gold eine jährliche Rendite von rund acht Prozent in US-Dollar. Bargeld hingegen – jenes Zahlungsmittel, das Zentralbanken und Regierungen so gerne in immer größeren Mengen drucken lassen – verlor in derselben Zeitspanne massiv an Kaufkraft. Wer sein Erspartes brav auf dem Konto liegen ließ, wurde also systematisch enteignet. Schleichend, lautlos, aber gnadenlos.

Aktien besser? Nur auf dem Papier

Natürlich werden die üblichen Verdächtigen einwenden, dass breit gestreute Aktienanlagen langfristig noch besser abgeschnitten hätten. Technisch stimmt das. Doch die Züricher Forscher weisen auf einen entscheidenden Haken hin, den die Hochglanzprospekte der Fondsbranche gerne verschweigen: Nach Steuern schrumpft der Vorsprung der Aktien erheblich. Dividenden werden besteuert, Kursgewinne bei Aktien in vielen Ländern ebenfalls. Gold hingegen genießt – zumindest in der Schweiz – steuerliche Privilegien, da auf Kursgewinne keine Steuern anfallen. Auch in Deutschland bleibt der Verkauf von physischem Gold nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei – ein Vorteil, den kaum eine andere Anlageklasse bieten kann.

Krisenresistenz: Wo Aktien einbrechen, glänzt Gold

Die wahre Stärke des Edelmetalls offenbart sich jedoch erst dann, wenn die Märkte beben. Während der Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre, als Technologieaktien wie Kartenhäuser zusammenfielen, legte Gold zu. In der Finanzkrise 2008, als das globale Bankensystem am Abgrund stand und Aktienportfolios zweistellige Verluste hinnehmen mussten, erwies sich Gold erneut als Fels in der Brandung. Die Studie belegt zudem eine positive Korrelation zwischen Gold und Inflation – das Edelmetall schütze die Kaufkraft effektiver als Anleihen oder Bargeld.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen hat – was nichts anderes als Schulden sind, die kommende Generationen durch Steuern und Abgaben werden tilgen müssen –, gewinnt dieser Aspekt an dramatischer Aktualität. Wer glaubt, dass diese Schuldenpolitik nicht inflationär wirken wird, der glaubt vermutlich auch noch an das Versprechen, keine neuen Schulden zu machen.

Bitcoin? Zu volatil, zu riskant

Bemerkenswert ist auch die klare Absage der Wissenschaftler an die vermeintliche Gold-Alternative Bitcoin. Die Kryptowährung, von ihren Anhängern gerne als „digitales Gold" gepriesen, wird aufgrund ihrer extremen Volatilität als deutlich weniger geeignet eingestuft. Während Gold auf eine über 5.000 Jahre alte Geschichte als Wertaufbewahrungsmittel zurückblicken kann – von den Pharaonen über die Römer bis hin zu den modernen Zentralbanken –, existiert Bitcoin gerade einmal seit 2009. Ein Wimpernschlag in der Finanzgeschichte.

Die goldene Empfehlung: Zwölf Prozent im Portfolio

Die Autoren der Studie empfehlen einen Goldanteil von etwa zwölf Prozent in einem ausgewogenen Portfolio – deutlich mehr, als der durchschnittliche Schweizer Anleger derzeit hält. Insbesondere für Investoren, die Verluste stärker fürchten als sie Gewinne schätzen – und das dürfte auf die überwältigende Mehrheit der Privatanleger zutreffen –, stelle Gold eine unverzichtbare Komponente zur Diversifikation dar.

Diese Erkenntnis ist keine Überraschung für jene, die die Geschichte des Geldes kennen. Seit dem Ende der Golddeckung des US-Dollars im Jahr 1971 durch Präsident Nixon hat sich die Rolle des Edelmetalls gewandelt – vom Fundament des Finanzsystems hin zu einer wichtigen Währungsreserve und einem Schutzschild gegen die Exzesse der Geldpolitik. Dass Zentralbanken weltweit ihre Goldreserven in den vergangenen Jahren massiv aufgestockt haben, spricht Bände. Sie wissen offenbar, was sie an dem gelben Metall haben – auch wenn sie es ungern öffentlich zugeben.

In einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen, Handelskriege toben und Regierungen Schulden in einem Tempo anhäufen, das selbst erfahrene Ökonomen schwindelig werden lässt, ist physisches Gold nicht nur eine kluge Beimischung – es ist eine Notwendigkeit. Die Universität Zürich hat dies nun wissenschaftlich untermauert. Ob die Politik daraus die richtigen Schlüsse zieht, darf bezweifelt werden. Der mündige Bürger hingegen kann selbst handeln.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier dargestellten Informationen und Einschätzungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen entstehen könnten, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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