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26.01.2026
08:15 Uhr

Winterchaos bei der Deutschen Bahn: Eingefrorene Weichen legen Zugverkehr lahm

Winterchaos bei der Deutschen Bahn: Eingefrorene Weichen legen Zugverkehr lahm

Es ist ein Schauspiel, das sich in Deutschland mit schöner Regelmäßigkeit wiederholt: Kaum fallen die ersten Schneeflocken, bricht bei der Deutschen Bahn das Chaos aus. Diesmal sind es eingefrorene und zugewehte Weichen, die den Fernverkehr auf wichtigen Strecken zum Erliegen bringen. Man könnte meinen, der Winter käme für das Staatsunternehmen jedes Jahr völlig überraschend.

Wichtige Verbindungen massiv betroffen

Besonders hart trifft es die Strecke zwischen Hannover, Uelzen und Hamburg. Ein Bahnsprecher bestätigte, dass Weichenstörungen den Betrieb nahezu vollständig lahmlegen würden. Die Weichen seien von Schnee zugeweht und eingefroren – ein Szenario, das in einem Land mit durchschnittlich vier Monaten Winter eigentlich niemanden mehr überraschen sollte. Mitarbeiter der Bahn seien zwar unterwegs, um die Weichen zu enteisen, doch bis dahin werden Fernzüge an den Bahnhöfen zurückgehalten.

Immerhin: Kein Zug steht derzeit auf freier Strecke, was den frierenden Passagieren zumindest einen gewissen Trost bieten dürfte. Auch die Verbindung Berlin-Hamburg ist von erheblichen Einschränkungen betroffen – ausgerechnet eine der meistbefahrenen Strecken des Landes.

Auch der Südwesten kämpft mit Ausfällen

Das Winterwetter macht nicht nur im Norden Probleme. Im Südwesten Deutschlands, insbesondere in den Räumen Frankfurt und Stuttgart, kommt es ebenfalls zu massiven Ausfällen. Die Bahn bittet ihre Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren – ein Ratschlag, der angesichts der chronischen Unzuverlässigkeit des Unternehmens mittlerweile zur Standardempfehlung geworden ist.

Regionalverkehr ebenfalls betroffen

Das Bahnunternehmen Metronom meldet unterdessen, dass auch der Regionalverkehr erheblich beeinträchtigt sei. Auf der Strecke Hamburg-Uelzen fahren derzeit überhaupt keine Züge. Weichen bei Lüneburg, Bienenbüttel, Bad Bevensen und Uelzen sowie beim Bahnbetriebswerk in Uelzen seien gestört. Pendler und Reisende müssen sich auf erhebliche Verzögerungen oder komplette Ausfälle einstellen.

Milliarden-Investitionen – und trotzdem Stillstand bei Schnee?

Besonders pikant erscheint diese Situation vor dem Hintergrund der angekündigten Rekordinvestitionen. Die Deutsche Bahn will sage und schreibe 23 Milliarden Euro in die Modernisierung des Schienennetzes stecken – so viel wie noch nie zuvor. Doch was nützen all diese Milliarden, wenn das Unternehmen nicht einmal in der Lage ist, seine Weichen bei winterlichen Temperaturen funktionsfähig zu halten?

Es drängt sich die Frage auf, ob hier nicht grundlegende strukturelle Probleme vorliegen, die mit noch so viel Geld nicht zu lösen sind. Andere Länder mit deutlich härteren Wintern – man denke an Skandinavien oder die Schweiz – schaffen es schließlich auch, ihren Bahnverkehr bei Schnee und Eis aufrechtzuerhalten.

Die Deutsche Bahn bleibt ein Sinnbild für die marode Infrastruktur Deutschlands – ein Land, das einst für seine Ingenieurskunst und Zuverlässigkeit weltberühmt war.

Für die betroffenen Reisenden bleibt vorerst nur die Hoffnung, dass die Enteisungstrupps der Bahn ihre Arbeit schnell erledigen können. Bis dahin heißt es: Warten, frieren und sich fragen, warum ein Industrieland wie Deutschland im 21. Jahrhundert immer noch an ein paar Schneeflocken scheitert.

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