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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
12:24 Uhr

Windkraft-Wahnsinn: Norddeutsche Länder instrumentalisieren Nahost-Krieg für Milliarden-Subventionen

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Im Nahen Osten tobt ein Krieg zwischen Israel und dem Iran, Raketen fliegen, die geopolitische Lage spitzt sich dramatisch zu – und was fällt den Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein dazu ein? Mehr Windräder. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Lösung für einen bewaffneten Konflikt im Mittleren Osten soll offenbar in noch mehr Rotoren bestehen, die sich an der deutschen Nordseeküste drehen – oder eben auch nicht, wenn der Wind gerade Pause macht.

5.000 Megawatt Sonderausschreibung – auf Kosten des Steuerzahlers

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies von der SPD drängt gemeinsam mit seinem schleswig-holsteinischen Amtskollegen auf eine zusätzliche Sonderausschreibung für Windenergie an Land. Noch in diesem Jahr sollen einmalig 5.000 Megawatt zusätzliches Ausschreibungsvolumen bereitgestellt werden – wohlgemerkt zusätzlich zu den ohnehin geplanten regulären Ausschreibungsmengen. Und damit nicht genug: Auch für die Jahre 2027 und 2028 sollen weitere Volumina im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eingeplant werden.

Die Kosten? Astronomisch. Bei Zuschlagswerten von rund sechs Cent pro Kilowattstunde und einer Förderdauer von etwa 20 Jahren dürfte sich das Fördervolumen allein für diese Sonderausschreibung in Milliardenhöhe bewegen. Geld, das letztlich der deutsche Stromkunde über seine ohnehin schon exorbitante Stromrechnung bezahlen darf. Während Familien bereits heute jeden Cent zweimal umdrehen müssen, um ihre Energiekosten zu stemmen, sollen also weitere Milliarden in eine Technologie gepumpt werden, deren fundamentales Problem nach wie vor ungelöst ist.

Die Mär von der „resilienten Energieversorgung"

Ministerpräsident Lies warnte vor einem drohenden „Fadenriss" und erklärte, die Lage im Nahen und Mittleren Osten führe auf „geradezu dramatische Art und Weise" vor Augen, wie wichtig eine unabhängige, resiliente Energieversorgung sei. Eine bemerkenswerte Argumentation, die bei näherer Betrachtung in sich zusammenfällt wie ein Kartenhaus im Herbststurm.

Denn was genau macht Windkraft „resilient"? Konventionelle Kraftwerke – ob Kohle, Gas oder Kernkraft – liefern Strom, wann immer er gebraucht wird. Zuverlässig, planbar, rund um die Uhr. Windkraftanlagen hingegen produzieren nur dann Energie, wenn die Natur es erlaubt. Bei Flaute steht das gesamte System still. Und wenn der Wind zu stark bläst, müssen die Anlagen sogar abgeschaltet werden, weil sie das Stromnetz destabilisieren würden. Erst kürzlich, am 4. März 2026, erzeugten sämtliche Windräder in Deutschland gerade einmal 2 Gigawatt Strom – bei einem Bedarf von 76 Gigawatt. Das ist nicht Resilienz, das ist ein Offenbarungseid.

Abhängigkeit wird nicht beseitigt, sondern verlagert

Besonders pikant ist der Umstand, dass der Bau von Windkraftanlagen selbst massive Abhängigkeiten schafft. Für die Herstellung werden Rohstoffe wie Kupfer und Seltene Erden benötigt, bei deren Beschaffung Deutschland von wenigen Exportländern abhängig ist – allen voran China. Man tauscht also die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern aus dem Nahen Osten gegen eine Abhängigkeit von strategischen Rohstoffen aus dem Reich der Mitte. Ob das die Art von „Unabhängigkeit" ist, die sich der deutsche Bürger wünscht, darf bezweifelt werden.

Standortpolitik im grünen Mäntelchen

Wer sich fragt, warum ausgerechnet Niedersachsen und Schleswig-Holstein so vehement für mehr Windräder trommeln, muss nicht lange suchen. In beiden Bundesländern ist die Windkraftindustrie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Hier sitzen die Hersteller, hier werden die Anlagen gebaut, hier fließen die Subventionen. Es geht also weniger um Energiesicherheit als vielmehr um knallharte Standortpolitik – verpackt in das wohlklingende Narrativ der Energiewende und garniert mit der aktuellen geopolitischen Krise als willkommenem Vorwand.

Der Beschlussvorschlag für die Ministerpräsidentenkonferenz fordert zudem, die Bundesregierung solle „zeitnah Klarheit über die zukünftigen bundesrechtlichen Rahmenbedingungen für einen beschleunigten und gesteuerten Ausbau der Windenergie" schaffen. Übersetzt aus dem Politikerdeutsch heißt das: Bitte noch weniger Genehmigungshürden, noch weniger Bürgerbeteiligung, noch weniger Rücksicht auf Mensch und Natur.

Die wahren Kosten der Energiewende

Deutschland hat bereits über 500 Milliarden Euro in die sogenannte Energiewende investiert. Das Ergebnis? Die höchsten Strompreise Europas, eine zunehmend instabile Versorgung und eine Industrie, die in Scharen das Land verlässt. Die Kernkraftwerke wurden in einem beispiellosen Akt ideologischer Verblendung abgeschaltet, Kohlekraftwerke werden unter dem Jubel grüner Aktivisten gesprengt, und als Ersatz stehen Windräder und Solarpaneele bereit, die bei Dunkelflaute exakt null Kilowattstunden liefern.

Speicherkapazitäten, die dieses fundamentale Problem lösen könnten, existieren in nennenswertem Umfang schlicht nicht. Alle vorhandenen Speicher zusammengenommen reichen gerade einmal für etwa zwei Stunden Dunkelflaute. Zwei Stunden. In einem Land, das sich als Industrienation versteht und dessen Wirtschaft auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen ist wie der menschliche Körper auf Sauerstoff.

Wer profitiert wirklich?

Die Frage, wem dieser Windkraft-Ausbau tatsächlich nützt, beantwortet sich fast von selbst. Es sind die Betreiber und Investoren der Windparks, die über garantierte Einspeisevergütungen und Subventionen fürstlich entlohnt werden – unabhängig davon, ob der produzierte Strom gerade gebraucht wird oder nicht. Es sind die Grundstückseigentümer, die für die Verpachtung ihrer Flächen üppige Pachtzahlungen erhalten. Und es sind die Politiker, die sich mit dem Etikett der „Klimarettung" schmücken können, während sie in Wahrheit die Interessen einer mächtigen Lobby bedienen.

Der einfache Bürger hingegen zahlt die Zeche. Über steigende Strompreise, über Netzentgelte, über die EEG-Umlage und ihre Nachfolgemechanismen. Über zerstörte Landschaften, getötete Vögel und den Mikroabrieb der Rotorblätter, der als Ewigkeitschemikalie in die Böden sickert. Über den massiven Betonverbrauch – bis zu 1.500 Kubikmeter pro Fundament –, der so gar nicht zum Narrativ der „Nachhaltigkeit" passen will.

Ein Land im energiepolitischen Blindflug

Was Deutschland in dieser geopolitisch angespannten Lage tatsächlich bräuchte, wäre eine ehrliche Debatte über Energiesicherheit. Eine Debatte, die nicht von Ideologie, sondern von physikalischen Realitäten und ökonomischer Vernunft geleitet wird. Eine Debatte, die auch unbequeme Wahrheiten zulässt – etwa die Erkenntnis, dass eine Industrienation nicht allein mit volatilen Energiequellen betrieben werden kann.

Stattdessen erleben wir das immer gleiche Schauspiel: Eine Krise wird zum Anlass genommen, um noch mehr Geld in ein System zu pumpen, das seine strukturellen Schwächen längst offenbart hat. Der Iran-Krieg als Begründung für mehr Windräder – das ist nicht Energiepolitik, das ist politische Satire, die sich als Regierungshandeln tarnt.

In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht hat und die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen treibt, mutet die Forderung nach weiteren Milliarden-Subventionen für Windkraft geradezu grotesk an. Wer in solchen Zeiten nach finanzieller Sicherheit und Werterhalt sucht, sollte sich vielleicht weniger auf die Versprechen der Politik verlassen und stattdessen auf bewährte Sachwerte wie physische Edelmetalle setzen – denn Gold und Silber liefern zwar keinen Strom, aber sie haben noch nie ihren Wert auf null verloren. Auch nicht bei Flaute.

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