
Wenn der Rechtsstaat versagt: Tödliche Eskalation in Frankreich offenbart Europas Sicherheitskrise
Was sich in den frühen Morgenstunden im französischen Evreux abspielte, könnte man als tragischen Einzelfall abtun – wäre es nicht symptomatisch für den Zustand unserer westeuropäischen Gesellschaften. Ein Mann steigt nach einem Streit in einer Bar in sein Auto und rast mit voller Absicht rückwärts in eine Menschengruppe. Die Bilanz: Ein Toter, fünf Verletzte, zwei davon in Lebensgefahr.
Die neue Normalität der Gewalt
Es ist vier Uhr morgens, die Stunde, in der sich in unseren Städten zunehmend die hässliche Fratze einer enthemmten Gesellschaft zeigt. Was früher undenkbar schien, wird zur grausamen Routine: Menschen nutzen Autos als Waffen, Messer werden zu alltäglichen Mordwerkzeugen, und die Hemmschwelle zur tödlichen Gewalt sinkt ins Bodenlose.
Die französische Staatsanwaltschaft spricht von vorsätzlichem Mord – eine Formulierung, die in ihrer Nüchternheit fast schon zynisch wirkt angesichts der Brutalität der Tat. Drei Verdächtige wurden festgenommen, doch was nützen Festnahmen, wenn das Verbrechen bereits geschehen ist?
Ein europäisches Phänomen
Was in Evreux geschah, ist kein französisches Problem allein. Von Berlin bis Barcelona, von Stockholm bis Rom erleben wir eine Verrohung der Sitten, die ihresgleichen sucht. Die Kriminalstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Gewaltdelikte nehmen zu, die Täter werden jünger und skrupelloser.
„Die Sicherheit der Bürger sollte oberste Priorität haben – doch unsere Politiker schauen lieber weg."
Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass solche Taten oft aus nichtigsten Anlässen heraus begangen werden. Ein Streit in einer Bar, ein falscher Blick, ein unbedachtes Wort – und schon wird aus einem Menschen ein Mörder. Diese Entwicklung ist das Ergebnis jahrzehntelanger Fehlpolitik, die Täter zu Opfern stilisiert und echte Opfer im Stich lässt.
Die Politik des Wegschauens
Während in Frankreich Menschen sterben, diskutiert man in Deutschland über neue Nationalhymnen und Gendersternchen. Die Prioritäten unserer politischen Elite könnten verquerer nicht sein. Statt endlich durchzugreifen und für Recht und Ordnung zu sorgen, ergehen sich unsere Volksvertreter in Symbolpolitik und ideologischen Grabenkämpfen.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, die Sicherheit der Bürger wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Doch was sehen wir stattdessen? Ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für fragwürdige Klimaprojekte, während unsere Innenstädte zu rechtsfreien Räumen verkommen.
Zeit für einen Kurswechsel
Es reicht nicht mehr, nach solchen Taten betroffen zu sein und Kerzen anzuzünden. Wir brauchen eine Politik, die den Schutz der gesetzestreuen Bürger über die Befindlichkeiten von Gewalttätern stellt. Das bedeutet härtere Strafen, konsequente Abschiebungen krimineller Ausländer und eine Justiz, die ihren Namen wieder verdient.
Die Ereignisse von Evreux sollten ein Weckruf sein – nicht nur für Frankreich, sondern für ganz Europa. Wenn wir nicht bald handeln, werden solche Schlagzeilen zur täglichen Normalität. Und dann haben wir nicht nur einzelne Leben verloren, sondern unsere gesamte Zivilisation.
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