
Weißes Haus plant Sturz des kubanischen Regimes noch in diesem Jahr

Nach dem spektakulären Zugriff auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang des Monats scheint die Trump-Administration von einem regelrechten Siegesrausch erfasst zu sein. Nun hat das Weiße Haus offenbar ein noch ambitionierteres Ziel ins Auge gefasst: den Kommunismus auf Kuba bis Ende des Jahres zu beenden. Was sich wie ein Kapitel aus dem Kalten Krieg liest, könnte schon bald bittere Realität werden.
Venezuela als Blaupause für den Karibik-Coup
Laut Berichten des Wall Street Journal arbeitet die US-Regierung bereits intensiv daran, Personen innerhalb der kubanischen Führung zu identifizieren, die für einen Deal empfänglich sein könnten. Das Ziel: Diese Insider sollen dabei helfen, die aktuelle Führung um Präsident Miguel Díaz-Canel zu stürzen. Die Festnahme Maduros wurde angeblich durch einen Informanten in dessen engstem Kreis ermöglicht, der der CIA half, die Bewegungen und täglichen Gewohnheiten des venezolanischen Staatschefs präzise zu überwachen.
Trump selbst ließ auf seiner Plattform Truth Social keinen Zweifel an seinen Absichten aufkommen. In einer Botschaft, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, warnte er die kubanische Führung:
„Kuba lebte viele Jahre von großen Mengen Öl und Geld aus Venezuela. Im Gegenzug lieferte Kuba 'Sicherheitsdienste' für die letzten beiden venezolanischen Diktatoren – ABER NICHT MEHR! Die meisten dieser Kubaner sind TOT nach dem Angriff der USA letzte Woche... ES WIRD KEIN ÖL ODER GELD MEHR NACH KUBA GEHEN – NULL! Ich schlage dringend vor, dass sie einen Deal machen, BEVOR ES ZU SPÄT IST."
Ein Land am Abgrund
Die Einschätzungen der US-Geheimdienste zeichnen ein düsteres Bild der Lage auf der Karibikinsel. Der Tourismus ist seit der COVID-19-Pandemie eingebrochen, die Wirtschaft schrumpft parallel zu jener Venezuelas seit einem Jahrzehnt. Medikamentenmangel, fehlende Grundnahrungsmittel, regelmäßige Stromausfälle und Handelssanktionen haben das Land in eine tiefe Krise gestürzt. China liefert mittlerweile 30.000 Tonnen Reis als Nothilfe – ein deutliches Zeichen dafür, wie verzweifelt die Versorgungslage geworden ist.
Das Weiße Haus sieht das kubanische Regime am Rande des Zusammenbruchs. Mit dem Verlust des venezolanischen Handelspartners fehlt nun auch die letzte wirtschaftliche Lebensader. Die Strategie scheint klar: maximalen Druck aufbauen, während man gleichzeitig signalisiert, für Verhandlungen offen zu sein.
Kritik auch aus den eigenen Reihen
Doch selbst unter Konservativen wächst die Unruhe über Trumps interventionistische Politik. Die Administration bemüht sich daher, ihre Aktivitäten von den gescheiterten Regime-Change-Operationen der Vergangenheit abzugrenzen, die Trump als Kandidat noch scharf kritisiert hatte. Ein hochrangiger Beamter betonte, der Präsident lehne die Strategien früherer Regierungen ab und setze stattdessen auf Deals und das Ausnutzen von Gelegenheiten.
Die Rhetorik mag auf einen Sturz durch Insider hindeuten, doch ein weiterer militärischer Einsatz lässt sich keineswegs ausschließen. Beim US-Angriff auf Caracas am 3. Januar wurden bereits 32 kubanische Soldaten und Geheimdienstagenten getötet – kubanisches Blut ist also längst geflossen in Trumps Bestreben, eine neue Ära amerikanischer Dominanz über den amerikanischen Kontinent zu etablieren.
Droht eine humanitäre Katastrophe?
Beobachter warnen eindringlich vor den möglichen Konsequenzen eines Regimezusammenbruchs. Anders als in Venezuela existiert auf Kuba keine organisierte politische Opposition, keine Parteien, die bereit wären, die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Ein Machtvakuum könnte eine massive humanitäre Krise auslösen, gefolgt von einem kostspieligen Nation-Building-Programm der USA und Flüchtlingswellen, die Asyl suchen.
Was hier geschieht, ist nichts weniger als eine fundamentale Neuordnung der geopolitischen Verhältnisse in der westlichen Hemisphäre. Ob diese aggressive Außenpolitik langfristig im Interesse der amerikanischen Bürger liegt – oder ob sie lediglich neue Konfliktherde schafft und Milliarden verschlingt – bleibt abzuwarten. Die Geschichte lehrt jedenfalls, dass Regime-Change-Operationen selten so verlaufen, wie ihre Architekten es sich vorstellen.
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