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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
12:48 Uhr

Weder Scholz noch Merz: Deutschland steckt in der Kanzler-Sackgasse

Es ist ein Armutszeugnis sondergleichen, das die jüngste INSA-Umfrage der deutschen Politik ausstellt. Knapp ein Jahr nach dem Regierungswechsel sehnen sich offenbar viele Bürger nach Olaf Scholz zurück – jenem Kanzler, dessen Ampelkoalition im November 2024 so krachend scheiterte, dass nur noch 14 Prozent der Deutschen mit seiner Regierung zufrieden waren. Dass Friedrich Merz es geschafft hat, diese historisch niedrige Messlatte noch zu unterbieten, spricht Bände über den Zustand der deutschen Politik.

Die ernüchternden Zahlen

Zwischen dem 13. und 16. Februar 2026 befragte INSA im Auftrag der „BILD" insgesamt 1.001 Wahlberechtigte. Das Ergebnis dürfte im Konrad-Adenauer-Haus für Magenschmerzen sorgen: Lediglich 22 Prozent der Befragten attestieren Kanzler Merz eine bessere Arbeit als seinem Vorgänger. Demgegenüber stehen 35 Prozent, die Scholz für den besseren Regierungschef halten. Ein Drittel sieht schlicht keinen Unterschied – was vielleicht die vernichtendste Aussage von allen ist.

Doch bevor nun jemand auf die Idee kommt, die Ampel-Jahre zu verklären: Beide Kanzler haben Deutschland nicht das geliefert, was dieses Land so dringend braucht. Scholz regierte ein Land in die wirtschaftliche Stagnation, Merz scheint diesen Kurs mit erstaunlicher Konsequenz fortzusetzen. Der Bürger steht am Ende als Verlierer da – egal, wer im Kanzleramt sitzt.

Minister-Vergleich: Ampel-Nostalgie oder Merz-Versagen?

Besonders pikant wird es beim Blick auf die einzelnen Ressorts. Robert Habeck, dessen desaströse Energiepolitik Deutschland Milliarden kostete und ganze Industriezweige in die Flucht trieb, wird von 27 Prozent der Befragten als besserer Wirtschaftsminister eingeschätzt als seine Nachfolgerin Katherina Reiche. Nur 19 Prozent sehen das anders. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Mann, der mit seinem Heizungsgesetz das Land in Aufruhr versetzte, gilt retrospektiv als die bessere Wahl. Was sagt das über die aktuelle Wirtschaftspolitik?

Ähnlich verhält es sich im Arbeitsministerium, wo Hubertus Heil seinen Nachfolger Bärbel Bas mit 24 zu 14 Prozent deutlich abhängt. Karl Lauterbach – ja, ausgerechnet Karl Lauterbach – liegt mit 23 zu 17 Prozent vor Gesundheitsministerin Nina Warken. Selbst die geschassten FDP-Minister schneiden besser ab: Christian Lindner führt das Duell mit Lars Klingbeil knapp mit 24 zu 22 Prozent an.

Zwei Lichtblicke – und die sind bezeichnend

Nur in zwei Bereichen können die aktuellen Amtsinhaber punkten. Alexander Dobrindt liegt als Innenminister mit 25 zu 20 Prozent vor Nancy Faeser, und Außenminister Johann Wadephul distanziert Annalena Baerbock deutlich mit 29 zu 19 Prozent. Dass ausgerechnet die Ablösung der beiden umstrittensten Ampel-Ministerinnen als Fortschritt wahrgenommen wird, überrascht kaum. Faeser und Baerbock standen wie keine anderen für das ideologiegetriebene Regieren der Ampel-Ära.

Merz' gebrochene Versprechen

Was die Umfrage besonders brisant macht: Selbst in jenen Feldern, die Friedrich Merz im Wahlkampf zu seinen Kernthemen erklärt hatte, sieht eine Mehrheit keine Verbesserung. Konjunkturbelebung? Fehlanzeige. Bürokratieabbau? Nicht spürbar. Steuerentlastung? Davon merkt der Mittelstand nichts. Fast die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass es 2026 mit der deutschen Wirtschaft weiter bergab gehe. Nur 15 Prozent glauben an einen Aufschwung.

Und dann wäre da noch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die neue Regierung aufgelegt hat – ein schuldenfinanziertes Mammutprojekt, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen hat sich in Luft aufgelöst, schneller als man „Koalitionsvertrag" sagen konnte.

Die Sonntagsfrage: AfD und Union gleichauf

In der aktuellen Sonntagsfrage liegen AfD und Union mit jeweils rund 25 Prozent gleichauf – ein Ergebnis, das die tiefe Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem politischen Establishment widerspiegelt. Die SPD kommt auf 16 Prozent, Grüne und Linke auf 11 beziehungsweise 10 Prozent. BSW und FDP würden den Einzug in den Bundestag verfehlen.

Diese Zahlen sind ein Weckruf. Sie zeigen, dass weder die alte noch die neue Regierung das Vertrauen der Bürger genießt. Deutschland braucht keine Ampel-Nostalgie und keinen schwarz-roten Stillstand. Was dieses Land braucht, sind Politiker, die den Mut haben, echte Reformen anzupacken: eine drastische Senkung der Steuerlast, einen konsequenten Bürokratieabbau, eine Migrationspolitik, die diesen Namen verdient, und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand nicht erdrosselt, sondern befreit.

Das eigentliche Problem sitzt tiefer

Die Wahrheit ist unbequem, aber sie muss ausgesprochen werden: Deutschland wird seit Jahren von einer politischen Klasse regiert, die den Kontakt zur Lebensrealität der Bürger verloren hat. Ob rot-grün-gelb oder schwarz-rot – das Ergebnis bleibt dasselbe: steigende Inflation, wachsende Unsicherheit, eine Wirtschaft im Sinkflug und ein Staat, der immer mehr Geld ausgibt, ohne dass die Menschen davon profitieren. Die Inflation ist zu Jahresbeginn 2026 auf 2,1 Prozent gestiegen, und die Aussichten bleiben trüb.

In Zeiten wie diesen, in denen das Vertrauen in politische Institutionen und Währungen gleichermaßen erodiert, erweist sich einmal mehr die zeitlose Weisheit, einen Teil des eigenen Vermögens in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber zu sichern. Während Regierungen kommen und gehen und Versprechen brechen, hat Gold über Jahrtausende seinen Wert bewahrt – unabhängig davon, wer gerade im Kanzleramt sitzt.

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