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17.02.2026
06:46 Uhr

Washingtons Abwasser-Desaster: Trump geißelt demokratische Lokalpolitiker

Ein geplatztes Rohr, ein verseuchter Fluss und ein Präsident, der mit dem Finger auf die Verantwortlichen zeigt – die US-Hauptstadt Washington erlebt derzeit ein Umweltdrama, das politisch hochexplosiv ist. Seit Mitte Januar ergießen sich gewaltige Mengen ungeklärten Abwassers in den Potomac River, jene ikonische Wasserader, die das Herz der amerikanischen Demokratie durchfließt. Und Donald Trump lässt keinen Zweifel daran, wen er für dieses Debakel verantwortlich macht.

Ein Rohrbruch mit verheerenden Folgen

Am 19. Januar brach ein Abschnitt der Hauptwasserleitung „Potomac Interceptor", wie der lokale Wasserversorger DC Water mitteilte. Die Folge: Ungefilterte Abwässer strömten tagelang in den Fluss. Erst fünf Tage später, am 24. Januar, konnte eine Umgehungsleitung aktiviert werden, die den Großteil des Schmutzwassers umleiten soll. Fünf Tage – eine Ewigkeit für ein Ökosystem, das ohnehin unter Druck steht.

Die Messwerte sprechen eine deutliche Sprache. An mehreren Stellen wurden erhöhte E.-coli-Konzentrationen nachgewiesen. Die Stadtverwaltung warnte die Bevölkerung eindringlich davor, das Flusswasser zu berühren, darin zu angeln oder Haustiere in die Nähe zu lassen. Abwasser enthalte neben Bakterien auch Viren und schädliche Chemikalien, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Immerhin: Das Trinkwasser sei nicht betroffen, da die Entnahmestellen flussaufwärts der Bruchstelle lägen.

Trump schießt scharf gegen demokratische Verwaltung

US-Präsident Donald Trump nutzte die Gelegenheit, um auf seiner Plattform Truth Social eine verbale Breitseite gegen die lokale Politik abzufeuern. Von einer „massiven Umweltkatastrophe" sprach er und machte die „grobe Misswirtschaft lokaler demokratischer Politiker" für das Desaster verantwortlich. Es sei offensichtlich, dass die lokalen Behörden diese Katastrophe nicht angemessen bewältigen könnten, so der Präsident.

Man mag von Trumps polterndem Stil halten, was man will – doch der Kern seiner Kritik trifft einen wunden Punkt. Washington D.C. wird seit Jahrzehnten von Demokraten regiert, und die marode Infrastruktur der Hauptstadt ist kein Geheimnis. Während Milliarden in ideologische Prestigeprojekte fließen, verfallen unter der Oberfläche buchstäblich die Grundlagen einer funktionierenden Stadt. Ein Muster, das man auch diesseits des Atlantiks nur allzu gut kennt.

Bundesbehörden sollen eingreifen

Trump kündigte an, Bundesbehörden einzusetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Die Katastrophenschutzbehörde FEMA solle eine zentrale Rolle bei der Bewältigung übernehmen. Konkrete Maßnahmen nannte er allerdings nicht – was Kritiker sofort als typische Trump'sche Ankündigungspolitik brandmarkten. Die Stadtverwaltung Washingtons verwies ihrerseits darauf, dass bereits eine Zusammenarbeit zwischen lokalen und bundesweiten Behörden bestehe.

Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Infrastruktur ist nicht glamourös. Sie gewinnt keine Wahlen, sie füllt keine Talkshow-Sessel, sie generiert keine viralen Social-Media-Momente. Aber wenn sie versagt, dann mit Wucht. Der Potomac-Vorfall ist ein Symptom einer tiefgreifenden Vernachlässigung, die sich durch viele westliche Demokratien zieht – von Washington bis Berlin, wo ebenfalls Brücken bröckeln und Leitungen lecken, während die politische Klasse sich lieber mit Gendersternchen und Klimazielen beschäftigt.

„Es ist offensichtlich, dass die lokalen Behörden diese Katastrophe nicht angemessen bewältigen können. Ich werde nicht zulassen, dass sich der Fluss im Herzen Washingtons in eine Katastrophenzone verwandelt."

– Donald Trump auf Truth Social

Ein Weckruf – nicht nur für Amerika

Was in Washington geschieht, sollte auch hierzulande aufhorchen lassen. Denn die Parallelen sind frappierend. Auch in Deutschland wird die Infrastruktur seit Jahren auf Verschleiß gefahren. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung klingt nach einem Befreiungsschlag – doch wer garantiert, dass das Geld tatsächlich in Rohre, Brücken und Straßen fließt und nicht in bürokratischen Apparaten versickert? Die Geschichte lehrt uns: Wer die Grundlagen vernachlässigt, dem bricht irgendwann der Boden unter den Füßen weg. Oder eben das Rohr unter dem Fluss.

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