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06.08.2025
05:12 Uhr

Wahlkampf auf dem Rücken traumatisierter Kinder: Deutsche Städte inszenieren sich als Retter

Die Realität des Nahost-Konflikts scheint in deutschen Rathäusern angekommen zu sein – allerdings auf eine Weise, die mehr Fragen als Antworten aufwirft. Während Israel nach den massiven Angriffen auf iranische Atomanlagen und die darauffolgende Eskalation im Juni dieses Jahres um seine Existenz kämpft, haben deutsche Kommunalpolitiker offenbar nichts Besseres zu tun, als sich mit symbolischen Gesten zu profilieren.

Güler spricht Klartext: "Wahlkampf-Instrumentalisierung"

Die CDU-Außenpolitikerin Serap Güler hat die Pläne mehrerer deutscher Städte, verletzte Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen zu wollen, mit ungewöhnlich deutlichen Worten kritisiert. Die Staatsministerin im Außenministerium bezeichnete die Initiative als "nett für den Wahlkampf", die den betroffenen Menschen jedoch nicht wirklich helfe. Eine bemerkenswert ehrliche Einschätzung in Zeiten, in denen politische Korrektheit oft wichtiger zu sein scheint als praktische Lösungen.

Güler argumentiert, dass den Kindern "am schnellsten und besten direkt in der Region geholfen werden" könne. Man müsse ihnen nicht "diese lange Reise" zumuten, nur damit sich deutsche Lokalpolitiker als Wohltäter inszenieren könnten. Ein Argument, das in seiner Schlichtheit besticht: Warum sollten traumatisierte Kinder tausende Kilometer in ein fremdes Land mit fremder Sprache und Kultur gebracht werden, wenn Nachbarländer wie Ägypten oder Jordanien sie aufnehmen könnten?

Die üblichen Verdächtigen melden sich zu Wort

Es überrascht wenig, welche Städte sich besonders hervortun wollen: Düsseldorf, Bonn, Hannover, Leipzig und Kiel – allesamt Hochburgen eines politischen Establishments, das sich gerne mit humanitären Gesten schmückt, während die eigenen Bürger mit steigender Kriminalität und überlasteten Sozialsystemen kämpfen. Die Bürgermeister dieser Städte haben sogar einen Brief an Außenminister Johann Wadephul geschrieben, um die Erlaubnis zur Aufnahme zu erbitten.

"Diese Idee ist nett für den Wahlkampf oder um damit punkten zu wollen, den Menschen hilft sie aber nicht"

Doch sowohl im Bundesinnenministerium als auch im Kanzleramt herrschen erhebliche Zweifel an der Umsetzbarkeit. Fragen zu Einreisedokumenten und medizinischer Koordination seien ungeklärt, heißt es aus Regierungskreisen. Man könnte fast meinen, die Bundesregierung habe aus den chaotischen Zuständen während der Flüchtlingskrise 2015 doch etwas gelernt.

Deutschland als Weltrettungszentrale?

Die Initiative wirft grundsätzliche Fragen auf: Warum glauben deutsche Kommunalpolitiker immer wieder, sie müssten die Probleme der ganzen Welt lösen? Während unsere eigenen Krankenhäuser unter Personalmangel ächzen und die Wartezeiten für Behandlungen immer länger werden, sollen nun zusätzliche Kapazitäten für Kinder aus Kriegsgebieten geschaffen werden?

Es ist bezeichnend, dass die gleichen Politiker, die bei jeder Gelegenheit von knappen Kassen und fehlenden Ressourcen sprechen, plötzlich Geld und Personal für solche Aktionen finden. Man könnte fast vermuten, dass es hier weniger um echte Hilfe als um politische Profilierung geht – besonders in Zeiten, in denen die etablierten Parteien verzweifelt nach Themen suchen, mit denen sie sich von der erstarkenden Opposition abgrenzen können.

Die vergessene Realität vor Ort

Was in der ganzen Diskussion untergeht: Deutschland leistet bereits erhebliche Hilfe in der Region. Wie Güler betont, sei man aktiv dabei, benachbarte Staaten zur Aufnahme verletzter Kinder zu motivieren und biete vor Ort Unterstützung an. Diese Art der Hilfe ist nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger. Die Kinder bleiben in ihrer kulturellen Umgebung, können ihre Sprache sprechen und haben bessere Chancen, nach einer Genesung zu ihren Familien zurückzukehren.

Die Tatsache, dass diese vernünftige Position von einer CDU-Politikerin mit Migrationshintergrund kommt, macht sie umso bemerkenswerter. Güler beweist, dass man durchaus humanitär denken und handeln kann, ohne dabei den Verstand auszuschalten oder sich von emotionalen Reflexen leiten zu lassen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Vernunft durchsetzt und die betroffenen Kinder dort Hilfe erhalten, wo sie am sinnvollsten ist: in ihrer Region. Deutschland kann und sollte dabei unterstützen – aber nicht durch symbolträchtige Aktionen, die mehr dem Image deutscher Politiker als den betroffenen Kindern dienen. In Zeiten, in denen unser Land mit eigenen massiven Herausforderungen kämpft, wäre es angebracht, sich auf realistische und nachhaltige Hilfe zu konzentrieren, statt sich in weltrettenden Gesten zu verlieren.

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