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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:09 Uhr

VW am Abgrund: Europas größter Autobauer plant Radikalkur über 60 Milliarden Euro

Was einst das stolze Aushängeschild der deutschen Ingenieurskunst war, gleicht heute einem Patienten auf der Intensivstation. Volkswagen plant offenbar ein drastisches Sparprogramm im Umfang von rund 60 Milliarden Euro. Bis 2028 sollen die Kosten im gesamten Konzern um 20 Prozent gesenkt werden – eine Rosskur, die in der Geschichte des Wolfsburger Automobilriesen ihresgleichen sucht.

Schwache China-Verkäufe und Trumps Zollkeule als Brandbeschleuniger

Die Gründe für diese beispiellose Sparoffensive liegen auf der Hand, auch wenn man sie in den Vorstandsetagen ungern beim Namen nennt. Einbrechende Verkaufszahlen auf dem chinesischen Markt – einst die Goldgrube des Konzerns – und die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe haben die ohnehin angespannte Lage dramatisch verschärft. Die bisherigen Einsparmaßnahmen reichen schlicht nicht mehr aus, um die geopolitischen Verwerfungen aufzufangen. Und das Schlimmste: Werksschließungen oder ein zusätzlicher Stellenabbau über die bereits angekündigten 35.000 Arbeitsplätze hinaus seien keineswegs ausgeschlossen.

Ein VW-Sprecher versuchte sich derweil in Schadensbegrenzung. Man habe bereits bei allen Marken umfassende Effizienzprogramme umgesetzt, mit Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe. Damit könne der Konzern die geopolitischen Gegenläufer abfedern und bleibe „auf Kurs". Weitere Details wolle Vorstandschef Oliver Blume am 10. März bei der Jahrespressekonferenz vorstellen. Auf Kurs – fragt sich nur, wohin.

Betriebsrat beschwichtigt, während die Hütte brennt

Der VW-Betriebsrat zeigte sich dem Vernehmen nach irritiert über die Berichterstattung. Der Bericht sei „eher eine Zustandsbeschreibung der längst laufenden Effizienzprogramme", hieß es in einer Mitteilung im Konzern-Intranet. Betriebsratschefin Daniela Cavallo betonte kategorisch: Mit ihr werde es keine Werksschließungen geben. Man habe mit dem sogenannten Dezember-Kompromiss von 2024 bereits die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und gleichzeitig soziale Härten für die Belegschaft abgefedert.

Das Ende 2024 vereinbarte Sanierungsprogramm sieht den Abbau von 35.000 Stellen bis 2030 vor – ohne betriebsbedingte Kündigungen oder Werksschließungen. Der Abbau solle über Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen erfolgen. Klingt sozialverträglich. Doch wer glaubt ernsthaft, dass bei einem Sparprogramm von 60 Milliarden Euro alles so sanft ablaufen wird, wie es die Betriebsrätin verspricht?

Die Quittung für Jahre ideologiegetriebener Industriepolitik

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als die Quittung für Jahre einer verfehlten Energie- und Industriepolitik. Die astronomischen Energiepreise in Deutschland – ein direktes Ergebnis des überstürzten Atomausstiegs und der grünen Energiewende – haben den Industriestandort Deutschland systematisch ausgehöhlt. Ohne konkurrenzfähige Energiepreise wird sich am Abwärtstrend der deutschen Automobilindustrie nichts ändern. Das ist keine Meinung, das ist eine ökonomische Grundwahrheit.

Während asiatische Hersteller wie Toyota, Hyundai oder BYD mit aggressiven Preisen und solider Qualität den Weltmarkt erobern, hat sich VW jahrelang in ideologischen Projekten verloren. Statt auf technologische Exzellenz und Kundenwünsche zu setzen, wurde der Konzern zum Spielball politischer Vorgaben. Das Verbrenner-Aus der EU, die überzogenen CO₂-Flottengrenzwerte, die milliardenschwere Zwangsumstellung auf Elektromobilität – all das hat einen Konzern, der einst Synonym für solide deutsche Wertarbeit war, an den Rand des Abgrunds getrieben.

260 Milliarden Euro Schulden – ein Koloss auf tönernen Füßen

Besonders alarmierend ist die Verschuldungssituation des Konzerns. Mit geschätzten 260 Milliarden Euro Verbindlichkeiten sitzt VW auf einem Schuldenberg, der selbst hartgesottenen Finanzanalysten den Schweiß auf die Stirn treibt. Wer soll diesen Koloss noch retten, wenn die Absatzmärkte wegbrechen und die Kostenstruktur weiterhin nicht wettbewerbsfähig ist?

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar versprochen, die Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation weiter anheizen und die Steuerlast für kommende Generationen erhöhen. Von einer echten Entlastung der Industrie – etwa durch niedrigere Energiepreise oder weniger Bürokratie – ist bislang wenig zu spüren. Die strukturellen Probleme, die unter der Ampelregierung geschaffen wurden, lassen sich nicht über Nacht beheben.

Ein Warnsignal für den gesamten Standort Deutschland

Das VW-Drama ist dabei weit mehr als nur die Krise eines einzelnen Unternehmens. Es ist ein Menetekel für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland. Wenn selbst der größte Automobilhersteller Europas, ein Konzern mit über 600.000 Mitarbeitern weltweit, derart ins Straucheln gerät, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr in diesem Land. Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet voran – leise, aber unaufhaltsam.

Wer in diesen unsicheren Zeiten sein Vermögen schützen möchte, sollte über eine breite Diversifikation nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Phasen wirtschaftlicher Turbulenzen und politischer Unsicherheit. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten, während Aktienkurse von Industriekonzernen wie VW weiter unter Druck geraten könnten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wider. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für etwaige finanzielle Verluste, die aus Anlageentscheidungen auf Grundlage dieses Artikels resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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