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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:27 Uhr

Volle Auftragsbücher in der Industrie? Das Märchen vom deutschen Wirtschaftswunder auf Pump

Volle Auftragsbücher in der Industrie? Das Märchen vom deutschen Wirtschaftswunder auf Pump

Ein Auftragsplus von 7,8 Prozent im Dezember – das klingt nach Aufbruchstimmung, nach Wende, nach dem lang ersehnten Silberstreif am Horizont der deutschen Wirtschaft. Das Statistische Bundesamt verkündet die frohe Botschaft, und schon greifen die ersten Optimisten zum Champagner. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich ein Potemkinsches Dorf, finanziert mit Schulden und getragen von einer einzigen Branche – der Rüstungsindustrie.

Der Staat als größter Kunde: Panzer statt Produktivität

Die Zahlen mögen beeindrucken, doch ihre Zusammensetzung offenbart die bittere Wahrheit. Der Löwenanteil des Auftragsschubs stammt aus Großaufträgen der Bundeswehr: 200 Puma-Schützenpanzer für stolze 4,2 Milliarden Euro, dazu Munition im Wert von mehreren hundert Millionen. Der Staat kauft bei sich selbst ein – finanziert durch das euphemistisch als „Sondervermögen" bezeichnete Schuldenpaket, das künftige Generationen noch lange belasten wird.

Selbst wenn man diese Mammutaufträge herausrechnet, bleibt ein kleines Plus übrig. Doch kann man das ernsthaft als Trendwende bezeichnen? Die Autoindustrie, einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, meldet weiterhin rückläufige Bestellungen. Der Gesamtumsatz bleibt schwach. Die Insolvenzzahlen steigen von Jahr zu Jahr, und die Arbeitslosigkeit erreicht besorgniserregende Höhen.

Strukturelle Probleme bleiben ungelöst

Was hat sich denn tatsächlich geändert an den deutschen Standortbedingungen? Die Antwort ist ernüchternd: Nichts. Die Energiepreise gehören nach wie vor zu den höchsten weltweit. Die Steuerlast erdrückt Unternehmen und Mittelstand gleichermaßen. Die Bürokratie wuchert weiter wie ein unkontrollierbares Gewächs, und die CO2-Abgaben treiben die Produktionskosten in schwindelerregende Höhen.

Wer unter diesen Bedingungen von einem nachhaltigen Aufschwung spricht, der glaubt vermutlich auch, dass man durch das Drucken von Geldscheinen echten Wohlstand schaffen kann. Was wir hier beobachten, ist nichts anderes als ein staatlich induziertes Strohfeuer – angefacht mit frisch gedrucktem Papiergeld, das bestenfalls zu Produkten führt, die auf Halden verstauben, und schlimmstenfalls auf künftigen Schlachtfeldern vernichtet werden.

Drohende Gefahren aus Übersee

Als wäre die Situation nicht schon prekär genug, ziehen am Horizont weitere dunkle Wolken auf. Die von der Trump-Administration angekündigten Zölle könnten für die deutsche Exportwirtschaft zum Verhängnis werden. Besonders die Pharmaindustrie, die ein Viertel ihrer Exporte in die USA liefert, steht vor existenziellen Herausforderungen. Zölle von bis zu 100 Prozent würden Lieferketten zerreißen, Investitionen gefährden und Standorte in Frage stellen.

Hinzu kommt das schleichende Gift der Währungsentwicklung. Ein starker Euro gegenüber einem schwächelnden Dollar wirkt für eine Exportnation wie Deutschland als permanenter Gegenwind. Nicht jeder Mittelständler kann seine Preise beliebig erhöhen – viele werden auf der Strecke bleiben.

Politische Augenwischerei vor wichtigen Wahlen

Es drängt sich der Verdacht auf, dass die Jubelmeldungen über volle Auftragsbücher vor allem einem Zweck dienen: der politischen Beruhigung der Bevölkerung im Jahr wichtiger Landtagswahlen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz braucht dringend positive Nachrichten, um von den strukturellen Versäumnissen abzulenken. Dass dabei das Statistische Bundesamt – eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums – die passenden Zahlen liefert, mag Zufall sein. Oder auch nicht.

„Was wir sehen ist ein Strohfeuer, angefacht von der Regierung mit frisch gedrucktem Papiergeld. Damit werden aber keine Produkte hergestellt, die auf dem Markt verkauft werden."

Die Parallelen zu historischen Entwicklungen sind beunruhigend. Auch in der Vergangenheit wurde eine scheinbar brummende Wirtschaft durch massive Rüstungsausgaben simuliert – mit bekanntem Ausgang. Die Frage ist nicht, ob die deutsche Industrie wieder anspringen kann. Die Frage ist, ob sie jemals lernen wird, ohne die ständige Stütze des Staates auf eigenen Beinen zu stehen.

Fazit: Skepsis ist angebracht

Ein Muskelzucken ist noch kein Beweis für dauerhafte Fitness. Die deutsche Industrie zeigt Lebenszeichen, doch diese sind künstlich beatmet durch staatliche Großaufträge und schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme. Solange die fundamentalen Standortprobleme nicht angegangen werden, bleibt jeder vermeintliche Aufschwung ein Kartenhaus, das beim nächsten Windstoß zusammenbrechen kann.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und politischer Instabilität suchen viele Anleger nach sicheren Häfen für ihr Vermögen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio darstellen – gerade wenn staatlich induzierte Scheinblüten das Vertrauen in konventionelle Anlagen erschüttern.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eine ausführliche eigene Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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