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Kettner Edelmetalle
29.12.2025
15:59 Uhr

Vance dämpft Hoffnungen: Friedensabkommen für die Ukraine bleibt ungewiss

Während Europa weiterhin Milliarden in einen Konflikt pumpt, dessen Ende niemand absehen kann, spricht der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance endlich Klartext. In einem bemerkenswert nüchternen Interview mit dem britischen Portal Unherd ließ der Republikaner durchblicken, was viele längst ahnen: Eine diplomatische Lösung im Ukraine-Krieg ist alles andere als sicher.

Ernüchternde Worte aus Washington

„Ich denke, es ist gut möglich, dass wir eine bekommen. Ich denke, es ist gut möglich, dass wir keine kriegen." Mit dieser schonungslosen Einschätzung räumt Vance mit den Illusionen auf, die in europäischen Hauptstädten noch immer gepflegt werden. Der Vizepräsident vermied jede Festlegung auf ein realistisches Szenario für ein Kriegsende – ein deutliches Signal an jene, die glauben, der Konflikt ließe sich durch weitere Waffenlieferungen und Sanktionen zu einem für den Westen günstigen Abschluss bringen.

Was Vance hier andeutet, ist nichts weniger als das Eingeständnis eines strategischen Patts. Die bisherigen diplomatischen Bemühungen haben offenkundig nicht die erhofften Früchte getragen. Russland zeigt sich unbeeindruckt von westlichem Druck, während die Ukraine militärisch zunehmend unter Druck gerät.

Die bittere Realität auf dem Schlachtfeld

Die jüngsten Entwicklungen an der Front sprechen eine deutliche Sprache. Trotz frischer Milliardenhilfen aus Brüssel musste sich die ukrainische Armee erst kürzlich aus Siversk zurückziehen. Ein weiterer Rückschlag in einer langen Reihe von Niederlagen, die das Narrativ vom bevorstehenden ukrainischen Sieg als das entlarven, was es ist: Wunschdenken.

Der Preis für einen möglichen Frieden wurde seit April 2022 durch den Westen mit aller Macht immer weiter hochgetrieben. Die Idee, Russland in die Knie zu zwingen, hat sich als Chimäre erwiesen. Stattdessen stehen wir vor der ernüchternden Erkenntnis, dass Moskau seine Kriegsziele – so teuer sie auch geworden sein mögen – nicht aufgeben wird, solange ein ukrainischer Zusammenbruch in Sichtweite bleibt.

Europas fatale Fehleinschätzung

Besonders bitter ist die Rolle der Europäischen Union in diesem Konflikt. Während die EU-Kassen längst leer sind, fließen weiterhin Milliarden in einen Krieg, dessen Ausgang sich nicht zu unseren Gunsten entwickelt. Selensky fordert unermüdlich weitere Unterstützung, und Brüssel liefert – koste es, was es wolle. Dass diese Mittel letztlich vom europäischen Steuerzahler aufgebracht werden müssen, scheint die politischen Entscheidungsträger wenig zu kümmern.

Die Forderungen der Ukrainer und Europäer anzuerkennen, würde für Russland einen ewig schwelenden Unruheherd vor der eigenen Tür bedeuten – genau jener Zustand, wegen dem der Kreml überhaupt erst in den Krieg gezogen ist. Diese simple geopolitische Logik scheint den realitätsfernen Eliten in Europa jedoch nicht auf die Reihe zu kommen.

Deutschland zwischen allen Stühlen

Auch die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat bislang keine überzeugende Strategie für einen Ausweg aus diesem Dilemma präsentiert. Stattdessen werden weiterhin Durchhalteparolen ausgegeben, während die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts – von explodierenden Energiepreisen bis hin zu gestörten Lieferketten – den deutschen Mittelstand in die Knie zwingen.

Die Aussage von Vance sollte als Weckruf verstanden werden. Amerika wird sich nicht ewig für europäische Interessen engagieren, die Europa selbst nicht zu verteidigen bereit ist. Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Es wäre an der Zeit, dass auch in Berlin und Brüssel ein Umdenken einsetzt – bevor der Preis für diese verfehlte Politik noch höher wird.

„Die USA müssen langsam merken, dass sich Russland nicht mehr über den Tisch ziehen lässt – auch nicht von den USA!"

Diese nüchterne Einschätzung eines Kommentators trifft den Kern der Sache. Der Westen hat sich in eine Sackgasse manövriert, aus der es keinen ehrenvollen Ausweg mehr zu geben scheint. Die Frage ist nicht mehr, ob die Ukraine Zugeständnisse machen muss, sondern nur noch, wie groß diese ausfallen werden.

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