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14:34 Uhr

US-Konzern kauft Traditionsunternehmen Viessmann: Habecks-Heizungsgesetz sorgt für Ausverkauf deutschen Industrie-Know-hows!

Der deutsche Heizungsbauer Viessmann plant, seine Wärmepumpen-Sparte an den US-Klimaanlagenhersteller Carrier Global zu verkaufen, wie das „Wall Street Journal“ und „Reuters“ übereinstimmend berichten. Das Traditionsunternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 1917 in Familienbesitz ist, sieht sich aufgrund des von Klimaschutzminister Robert Habeck (Die Grünen) vorangetriebenen Verbots von Gas- und Ölheizungen ab 2024 gezwungen, sich neu zu positionieren.

Verkauf trotz Standortgarantie und Produktionsverbleib

Der Unternehmensstandort und die Wärmepumpenproduktion im hessischen Allendorf sollen trotz des Verkaufs erhalten bleiben. Lange Zeit war Viessmann führend im Bereich der Gasheizungen, die in Deutschland sehr beliebt waren. Durch das geplante Verbot der Gas- und Ölheizungen verliert das Unternehmen jedoch nahezu seine gesamte Expertise in diesem Bereich.

Harter Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten

Im Bereich der Wärmepumpen sieht sich Viessmann mit starker Konkurrenz aus Asien und Amerika konfrontiert. Der Vorteil der internationalen Wettbewerber: Sie stellen seit Jahrzehnten Klimaanlagen her, die den Wärmepumpen technisch sehr ähnlich sind. Dies hat zur Folge, dass das deutsche Familienunternehmen im Wärmepumpenmarkt nur schwer mithalten kann.

Einem Insider zufolge brauche das Familienunternehmen den ausländischen Investor, um weiter auf dem Wärmepumpenmarkt mithalten zu können. Wer weiter mitspielen wolle, brauche Größe und müsse in höherer Stückzahl produzieren, um auf günstigere Herstellungskosten zu kommen.

Kritik am Habecks-Heizungsgesetz

Das von Klimaschutzminister Robert Habeck initiierte Verbot von Gas- und Ölheizungen ab 2024 sorgt für Unmut bei vielen Unternehmen und Experten, die einen Ausverkauf des deutschen Industrie-Know-hows befürchten. Viessmann ist nur eines von vielen deutschen Unternehmen, die sich aufgrund dieser neuen Gesetzgebung gezwungen sehen, ihre Geschäftsfelder zu überdenken und sich neu auszurichten.

Folgen für den deutschen Markt und Arbeitsplätze

Die geplante Übernahme der Wärmepumpen-Sparte durch den US-Klimaanlagenhersteller Carrier Global wirft Fragen nach den Folgen für den deutschen Markt und die Arbeitsplätze auf. Zwar soll der Standort und die Produktion im hessischen Allendorf erhalten bleiben, jedoch bleibt abzuwarten, welche langfristigen Auswirkungen der Verkauf auf die deutsche Industrie und den Erhalt von Arbeitsplätzen haben wird.

Fazit: Viessmann als Beispiel für den Wandel in der deutschen Industrie

Der Verkauf der Wärmepumpen-Sparte von Viessmann an Carrier Global zeigt exemplarisch, wie sich deutsche Traditionsunternehmen durch politische Entscheidungen wie das Habecks-Heizungsgesetz gezwungen sehen, ihre Geschäftsmodelle zu verändern und sich dem internationalen Wettbewerb zu stellen. In diesem Kontext stellt sich die Frage, ob die deutsche Politik und Bundesregierung ausreichend Maßnahmen ergreift, um die deutsche Industrie und den Erhalt von wertvollem Know-how zu schützen und zu fördern.

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