
US-Inflation sinkt auf 2,7 Prozent – doch die Entwarnung bleibt aus
Die amerikanische Inflationsrate ist im November auf 2,7 Prozent gefallen, nachdem sie im September noch bei 3,0 Prozent gelegen hatte. Was auf den ersten Blick wie eine positive Entwicklung erscheint, sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Preissteigerungen in den Vereinigten Staaten weiterhin deutlich über dem angestrebten Zielwert der Federal Reserve von zwei Prozent liegen.
Ein Rückgang mit Schönheitsfehlern
Die US-Statistikbehörde verkündete die Zahlen am Donnerstag, und an den Finanzmärkten wurde die Nachricht mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Denn während die Richtung stimmt, bleibt die Frage offen, ob dieser Trend nachhaltig ist oder lediglich eine vorübergehende Atempause darstellt. Die amerikanischen Verbraucher spüren die Auswirkungen der vergangenen Inflationswelle nach wie vor schmerzlich in ihren Geldbeuteln – sei es beim wöchentlichen Einkauf im Supermarkt oder an der Tankstelle.
Besonders bemerkenswert ist der Kontext dieser Entwicklung: Die neue Trump-Administration hat mit ihren massiven Zollerhöhungen auf Importe aus der EU, China und anderen Handelspartnern ein wirtschaftspolitisches Pulverfass entzündet. Ökonomen warnen bereits davor, dass diese protektionistischen Maßnahmen mittelfristig zu einem erneuten Anstieg der Verbraucherpreise führen könnten. Die 20-prozentigen Zölle auf EU-Waren und die 34-prozentigen Abgaben auf chinesische Produkte werden unweigerlich ihren Weg in die Regale amerikanischer Geschäfte finden.
Was bedeutet das für die Geldpolitik?
Die Federal Reserve steht vor einem Dilemma. Einerseits könnte der Rückgang der Inflation Spielraum für Zinssenkungen eröffnen, andererseits mahnen die handelspolitischen Unwägbarkeiten zur Vorsicht. Die Europäische Zentralbank beobachtet diese Entwicklungen ebenfalls mit Argusaugen, denn die transatlantischen Verflechtungen der Wirtschaft machen eine isolierte Betrachtung unmöglich.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In diesem volatilen Umfeld zeigt sich einmal mehr die Bedeutung von physischen Edelmetallen als Vermögenssicherung. Während Papierwährungen der Willkür von Zentralbanken und politischen Entscheidungen ausgeliefert sind, behält Gold seinen intrinsischen Wert über Jahrhunderte hinweg. Kluge Anleger wissen: Ein breit gestreutes Portfolio mit einer soliden Edelmetall-Komponente bietet Schutz vor den Unwägbarkeiten einer zunehmend unberechenbaren Weltwirtschaft.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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