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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
06:09 Uhr

US-Handelsdefizit explodiert: Trumps Zollpolitik steht vor gewaltiger Bewährungsprobe

US-Handelsdefizit explodiert: Trumps Zollpolitik steht vor gewaltiger Bewährungsprobe

Die Vereinigten Staaten verzeichnen einen historischen Einbruch ihrer Handelsbilanz. Das Defizit hat sich im November nahezu verdoppelt und den stärksten prozentualen Anstieg seit fast 34 Jahren hingelegt. Ein Alarmsignal, das die wirtschaftspolitischen Ambitionen der Trump-Administration auf eine harte Probe stellt.

Ein Defizit von erschreckender Dimension

Die Zahlen aus Washington sprechen eine unmissverständliche Sprache: Das US-Handelsdefizit schnellte um satte 94,6 Prozent auf 56,8 Milliarden Dollar in die Höhe. Damit wurde der größte prozentuale Zuwachs seit März 1992 verzeichnet. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg auf 40,5 Milliarden Dollar gerechnet – eine kolossale Fehleinschätzung, die das Ausmaß der Entwicklung unterstreicht.

Besonders pikant erscheint diese Entwicklung vor dem Hintergrund, dass das von Präsident Donald Trump so kritisch beäugte Handelsdefizit im Oktober noch auf das niedrigste Niveau seit Mitte 2009 geschrumpft war. Von diesem vermeintlichen Erfolg ist nun nichts mehr übrig geblieben.

Importflut trifft auf Exportflaute

Die Ursachen für diese dramatische Verschlechterung liegen auf beiden Seiten der Handelsbilanz. Die gesamten Importe legten um fünf Prozent auf 348,9 Milliarden Dollar zu, wobei die Wareneinfuhren sogar um 6,6 Prozent stiegen. Besonders auffällig: Die Importe von Kapitalgütern wie Computern und Halbleitern erreichten mit einem Anstieg um 7,4 Milliarden Dollar ein neues Rekordhoch. Experten vermuten einen Zusammenhang mit dem anhaltenden Investitionsboom im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Gleichzeitig brachen die Exporte regelrecht ein. Die gesamten Ausfuhren sanken um 3,6 Prozent auf 292,1 Milliarden Dollar, die Warenexporte sogar um 5,6 Prozent. Industriegüter und Rohstoffe verzeichneten einen Rückgang um 6,1 Milliarden Dollar – ein Einbruch, der die strukturellen Schwächen der amerikanischen Exportwirtschaft offenlegt.

Trumps Zollpolitik unter Druck

Für Donald Trump, der mit massiven Zollerhöhungen gegen die Handelsdefizite der USA vorgehen wollte, sind diese Zahlen ein herber Rückschlag. Die von ihm eingeführten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe, 34 Prozent auf chinesische Waren und 25 Prozent auf Einfuhren aus Mexiko und Kanada sollten eigentlich das Gegenteil bewirken. Stattdessen scheinen amerikanische Unternehmen und Verbraucher verstärkt auf Importe zu setzen – möglicherweise in Erwartung weiterer Zollerhöhungen.

Die Ironie der Geschichte: Ausgerechnet jene protektionistische Politik, die Amerika wieder stark machen sollte, könnte kurzfristig das Gegenteil bewirken. Volkswirte dürften nun ihre Wachstumsprognosen für das vierte Quartal 2025 nach unten korrigieren müssen.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Angesichts solcher wirtschaftspolitischen Verwerfungen und der zunehmenden Unsicherheit an den internationalen Märkten rücken physische Edelmetalle wieder verstärkt in den Fokus konservativer Anleger. Nicht ohne Grund fordert eine große Mehrheit der Deutschen mittlerweile, die nationalen Goldreserven aus den USA abzuziehen. In Zeiten, in denen selbst die größte Volkswirtschaft der Welt mit derartigen Handelsbilanzproblemen kämpft, erweist sich Gold einmal mehr als verlässlicher Wertspeicher.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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