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27.08.2025
05:56 Uhr

Ukraine-Krieg: Das große Feilschen um Verhandlungen – während die Front brennt

Während Wolodymyr Selenskyj medienwirksam verschiedene Verhandlungsorte für Gespräche mit Russland ins Spiel bringt, toben an der Front die Kämpfe unvermindert weiter. Die Ukraine zeigt sich dialogbereit – doch hinter den Kulissen offenbart sich ein zähes diplomatisches Ringen, bei dem beide Seiten vor allem eines im Blick haben: die Gunst des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Verhandlungstheater ohne echte Substanz

In seiner abendlichen Videoansprache kündigte Selenskyj vollmundig an, diese Woche mit der Türkei, den Golfstaaten und einigen europäischen Ländern über mögliche Verhandlungsorte zu sprechen. „Von unserer Seite wird alles maximal bereit sein, um diesen Krieg zu beenden", betonte er. Doch was nach Fortschritt klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als diplomatisches Schattenboxen.

Der Kreml bremst erwartungsgemäß aus. Direkte Gespräche zwischen Putin und Selenskyj? Erst müssten diese auf niedrigerer Ebene vorbereitet werden, heißt es aus Moskau. Verhandlungen in Europa? Inakzeptabel, da diese Staaten nicht neutral seien. Man könnte meinen, beide Seiten spielten ein ausgeklügeltes Spiel auf Zeit – während an der Front täglich Menschen sterben.

Trump als Zünglein an der Waage

Der eigentliche Adressat dieser Dialogbereitschaft sitzt im Weißen Haus. Donald Trump, der den Krieg beenden will, zeigt sich zunehmend frustriert. Sein Sondergesandter Steve Witkoff plauderte gegenüber Fox News aus, Trump sei von beiden Seiten „in mancher Hinsicht enttäuscht". Der US-Präsident warnte bereits vor einem „Wirtschaftskrieg" und warf Selenskyj vor, „auch nicht gerade unschuldig" zu sein.

Besonders pikant: Witkoff attestierte Putin, sich „redlich um Gespräche bemüht" zu haben. Eine bemerkenswerte Einschätzung, die in Kiew für Stirnrunzeln sorgen dürfte. Trump selbst fasste die Lage mit gewohnter Direktheit zusammen: „Man muss sie zusammenbringen. Ich möchte, dass es aufhört."

EU-Außenpolitik: Mehr Sanktionen statt Diplomatie

Während die USA vermitteln wollen, setzt die EU auf Konfrontation. Die neue Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte weitere harte Sanktionen gegen Russland und dessen Handelspartner. Die aus Estland stammende Politikerin sprach sich sogar für westliche Friedenstruppen in der Ukraine aus – ein Vorschlag, der in Moskau auf taube Ohren stoßen dürfte.

Diese Haltung verdeutlicht das Dilemma der europäischen Politik: Statt pragmatische Lösungen zu suchen, verfällt man in alte Reflexe. Mehr Sanktionen, mehr Druck, mehr Eskalation – als hätte man aus den vergangenen Jahren nichts gelernt.

Die Realität an der Front

Während Politiker über Verhandlungsorte debattieren, spricht die militärische Lage eine andere Sprache. Russische Truppen drangen erstmals in die Industrieregion Dnipropetrowsk ein. Bei Kupjansk im Gebiet Charkiw nähern sich die Angreifer einem strategisch wichtigen Knotenpunkt. Zwar konnte die Ukraine einen russischen Vorstoß bei Pokrowsk stoppen, doch die Gesamtlage bleibt angespannt.

Besonders brisant: Ukrainische Veteranen und aktive Soldaten kritisieren zunehmend, dass Kommandeure geschönte Lageberichte verfassen. Die Armeeführung kenne die reale Situation oft nicht – ein gefährliches Spiel mit der Wahrheit in Kriegszeiten.

Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Ölraffinerien

Die Ukraine setzt unterdessen auf asymmetrische Kriegsführung. Innerhalb weniger Tage trafen ukrainische Drohnen mindestens zehn Raffinerien in Russland. Medienberichten zufolge fielen dadurch etwa 17 Prozent der Ölverarbeitungskapazitäten aus – ein empfindlicher Schlag für die russische Treibstoffversorgung.

Ein Konflikt ohne Sieger

Die aktuelle Situation offenbart die ganze Tragik dieses Konflikts. Beide Seiten demonstrieren Dialogbereitschaft, doch echte Kompromisse sind nicht in Sicht. Moskau fordert den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft und territoriale Zugeständnisse. Kiew lehnt dies kategorisch ab. Die Fronten sind verhärtet, während die Zivilbevölkerung den Preis zahlt.

Die Gespräche in Istanbul brachten lediglich Fortschritte bei humanitären Fragen wie dem Gefangenenaustausch. Von einer Friedenslösung ist man Lichtjahre entfernt. Selbst Trumps Doppelgipfel – erst mit Putin in Alaska, dann mit Selenskyj in Washington – endete ohne Durchbruch.

Was bleibt, ist ein zermürbender Stellungskrieg, diplomatisches Geplänkel und die vage Hoffnung, dass irgendwann die Vernunft siegt. Doch solange beide Seiten auf maximale Forderungen beharren und die EU lieber Öl ins Feuer gießt statt zu vermitteln, wird dieser Krieg weitergehen – zum Leidwesen aller Beteiligten.

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