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25.04.2026
13:27 Uhr

Tusks zynischer Witz auf Zypern: Orbán raus, Dschihadist rein – die Doppelmoral der EU in Reinform

Tusks zynischer Witz auf Zypern: Orbán raus, Dschihadist rein – die Doppelmoral der EU in Reinform

Es sind Szenen, die einem den Atem stocken lassen. Während sich Polens Regierungschef Donald Tusk auf dem inoffiziellen EU-Gipfel in Nikosia hämisch über die Abwesenheit Viktor Orbáns lustig macht, sitzt nur wenige Meter entfernt ein Mann am Verhandlungstisch, dessen politische Vergangenheit selbst hartgesottene Diplomaten erschauern lassen müsste: Ahmed al-Scharaa, der neue starke Mann Syriens. Eine groteskere Inszenierung politischer Doppelmoral lässt sich kaum denken.

Ein Spruch, der entlarvt

„Zum ersten Mal seit Jahren sind keine Russen mehr im Raum, wenn Sie wissen, was ich meine“, soll Tusk gefrotzelt haben. Eine Spitze gegen den abgewählten ungarischen Ministerpräsidenten Orbán, der über Jahre als unbequemer Mahner und Verteidiger nationaler Souveränität in Brüssel galt. Tusk legte nach: „Demokraten seien keine Verliertypen“ im Schlagabtausch mit Autokraten, soll der polnische Regierungschef triumphiert haben. Die Häme, so heißt es, sei am Tisch der Staats- und Regierungschefs auf große Erleichterung gestoßen.

Doch der eigentliche Skandal sitzt direkt daneben. Al-Scharaa, der Syrien seit dem Sturz Assads autokratisch regiert, wird von Kritikern beschuldigt, gegen wiederholte Massaker an religiösen Minderheiten durch seine eigenen Unterstützer nicht einzuschreiten. Seine Macht stützt er offen auf islamistische Milizen – jene Kräfte, die ihn überhaupt erst an die Spitze des Staates gehievt haben. Wer früher mit dem Islamischen Staat oder al-Qaida-nahen Gruppen sympathisierte, sitzt heute am Tisch der europäischen Demokraten.

Brüssel auf Energiesuche – um jeden Preis

Was treibt die EU in diese moralisch zweifelhafte Umarmung? Die Antwort ist banal und entlarvend zugleich: Energie. Ursula von der Leyen sprach von einer „bitteren Lektion“ der vergangenen Wochen. Die Straße von Hormus gilt als anfällig, alternative Routen müssen her. Also umwirbt man, was man früher zu sanktionieren versuchte. Der zypriotische Präsident Nikos Christodoulides drängt auf eine Annäherung an Damaskus und Beirut, wirtschaftlich wie verteidigungspolitisch. Das alte EU-Kooperationsabkommen mit Syrien aus dem Jahr 1978 soll laut Berichten vollständig reaktiviert werden, ein Großteil der Sanktionen ist bereits Geschichte.

Die Berliner Komplizenschaft

Auch in Berlin scheint man die moralischen Skrupel über Bord geworfen zu haben. Bundeskanzler Friedrich Merz empfing al-Scharaa höchstpersönlich zu einem Staatsbesuch im Kanzleramt. Auf der Pressekonferenz pries der CDU-Politiker eine engere Zusammenarbeit – vor allem mit Blick auf die Rückführung jener Hunderttausenden syrischen Migranten, die in den vergangenen Jahren ins Land gekommen sind. Ein berechtigtes Anliegen, gewiss. Doch der Preis dafür ist hoch: politische Aufwertung eines Mannes, der seine Macht militanten Islamisten verdankt.

Wer ist hier eigentlich der Demokrat?

Die Frage drängt sich geradezu auf: Wenn ein demokratisch gewählter Regierungschef wie Orbán über Jahre als europäisches Feindbild Nummer eins inszeniert wurde, weil er in Migrationsfragen einen anderen Kurs fuhr – wie kann derselbe Klub dann einem Mann mit dschihadistischer Vorgeschichte den roten Teppich ausrollen? Die Antwort ist unbequem, aber unausweichlich: In Brüssel zählt nicht das demokratische Mandat, sondern die ideologische Linientreue. Wer aufmuckt, wird ausgegrenzt. Wer Energie liefert, ist willkommen, gleichgültig, wie blutig die Geschichte seiner Hände ist.

Tusks Witz über den „russenfreien Raum“ wird so zur ungewollten Selbstoffenbarung. Eine politische Klasse, die sich ihrer eigenen moralischen Größe versichern muss, indem sie den abgewählten Konkurrenten verhöhnt – während sie zeitgleich mit fragwürdigsten Akteuren paktiert –, hat ihre Glaubwürdigkeit längst verspielt. Die Bürger Europas, und vor allem die deutschen Steuerzahler, dürften sich zu Recht fragen, in wessen Interesse hier eigentlich Politik gemacht wird.

Vermögen schützen in unsicheren Zeiten

Während die geopolitische Lage immer unübersichtlicher wird, die EU außenpolitisch von einer fragwürdigen Allianz zur nächsten taumelt und das Vertrauen in die etablierten Institutionen weiter erodiert, suchen viele Bürger nach Wegen, ihr Erspartes vor den Verwerfungen zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker bewährt – gerade dann, wenn politische Akteure das Vertrauen ihrer Wähler verspielen und Währungen unter Druck geraten. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie eine greifbare Sicherheit, die kein Politikerwitz zerstören kann.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener Recherche basieren. Für individuelle Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich.

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