
Trumps versteckte Drohung: „Make Iran Great Again" – Steht ein Regimewechsel bevor?

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten erreichen einen neuen Siedepunkt. US-Präsident Donald Trump sorgte am Montag für Aufsehen, als er sich mit einer Baseballkappe ablichten ließ, die die provokante Aufschrift „Make Iran Great Again" trug. An seiner Seite: der republikanische Senator Lindsey Graham, bekannt als einer der vehementesten Befürworter einer harten Linie gegen Teheran.
Teheran in Alarmbereitschaft
Die iranische Führung scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Drei hochrangige iranische Beamte bestätigten gegenüber Reuters, dass Teheran mit einem baldigen militärischen Schlag der USA oder Israels rechnet. Notfallsitzungen der obersten Führungsriege wurden einberufen, um Verteidigungsoptionen zu erörtern. In der Nacht führte das Land demonstrativ ballistische Raketenübungen durch – ein unmissverständliches Signal der Kampfbereitschaft.
Die New York Times zitiert iranische Offizielle, die das Land im „Überlebensmodus" sehen. Eine Woche wirtschaftlicher Proteste, ausgelöst durch den Zusammenbruch der Währung und explodierende Preise infolge amerikanischer Sanktionen, hat die Islamische Republik in eine prekäre Lage gebracht.
Die Dominosteine fallen
Die vergangenen zwei Jahre waren für den Iran ein einziger Albtraum. Die Hisbollah-Führung wurde dezimiert, Assad in Syrien gestürzt, und nun wurde auch Maduro in Venezuela – ein weiterer Verbündeter Teherans – entmachtet. Der venezolanische Ex-Präsident steht mittlerweile vor einem New Yorker Gericht.
„Die Lektion für den Iran ist, dass wir äußerst vorsichtig sein müssen, damit dasselbe Szenario nicht hier passiert. Wenn die Bereitschaftspolizei, die Sicherheitskräfte und das Militär um ihren Lebensunterhalt kämpfen, brechen die Verteidigungslinien zusammen."
Diese ernüchternden Worte stammen von Ali Gholhaki, einem hardliner Kommentator im Iran. Er verweist auf die zentrale Rolle der maroden Wirtschaft beim Sturz der Regime in Venezuela und Syrien.
Netanjahu bittet Putin um Vermittlung
In einer überraschenden Wendung soll der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu laut dem israelischen Sender KAN Präsident Putin gebeten haben, den Iran zu beruhigen und zu versichern, dass Israel nicht angreifen werde. Ob Teheran dieser Zusicherung Glauben schenkt, darf bezweifelt werden – die Iraner haben allen Grund zur Skepsis.
Subversion von außen
Der Mossad hat längst eingeräumt, über zahlreiche Agenten im Iran zu verfügen. Israelische Offizielle haben bereits ihre Solidarität mit dem iranischen Volk bekundet. Die Protestierenden selbst sind jedoch misstrauisch gegenüber einer Vereinnahmung durch ausländische Geheimdienste. Hinzu kommt die Volksmujahedin-Organisation des Iran (MEK), die mutmaßlich regelmäßig mit Israelis und Amerikanern kooperiert.
Ein gefährliches Spiel
Präsident Masoud Pezeshkian gab in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich zu, dass er „keine Ideen" zur Lösung der vielen Probleme des Iran habe. Bei mindestens einem Dutzend Toten durch Zusammenstöße mit der Polizei bleibt die Lage explosiv – auch wenn die aktuellen Proteste noch nicht das Ausmaß der Welle von 2022 erreicht haben.
Die Frage, die sich nun stellt: Wird Trump tatsächlich einen Regimewechsel im Iran forcieren? Die Kappe mag ein Scherz gewesen sein, doch in Zeiten wie diesen verschwimmen die Grenzen zwischen Provokation und Politik gefährlich schnell. Eines steht fest: Mit Lindsey Graham an seiner Seite dürfte der Druck auf Teheran kaum nachlassen.
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