
Trumps Venezuela-Offensive: Pekings Milliarden-Träume platzen wie Seifenblasen
Was für ein Paukenschlag aus Washington! Die militärische Intervention der USA in Venezuela und die spektakuläre Festsetzung von Präsident Nicolás Maduro markieren einen tektonischen Bruch in der geopolitischen Landschaft Lateinamerikas. Während die Welt noch ungläubig auf die Bilder aus Caracas starrt, dürften in Peking die Alarmglocken schrillen – und zwar ohrenbetäubend laut.
Chinas südamerikanisches Kartenhaus wankt
Die Volksrepublik hat in den vergangenen Jahren Milliarden von US-Dollar in Venezuelas sanktionierte Erdölindustrie gepumpt. Im Gegenzug floss verbilligtes schwarzes Gold nach Fernost – ein Geschäft, das sich für beide Seiten rechnete. Doch nun droht dieses sorgsam aufgebaute Arrangement wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen. Trump verkündete bereits triumphierend, dass Venezuela künftig von den USA „geführt" werde.
Die Ironie der Geschichte könnte kaum größer sein: Ausgerechnet jetzt, wo die Lage im Iran zunehmend instabil erscheint, verliert China möglicherweise seinen wichtigsten alternativen Öllieferanten. Sollten politische Unruhen am Persischen Golf die Versorgung stören, hätte Peking auf das rohstoffreiche Venezuela als Ausweichoption gesetzt. Diese Rechnung geht nun nicht mehr auf.
Die Monroe-Doktrin feiert ihr Comeback
Was wir hier erleben, ist nichts Geringeres als die Wiederbelebung der Monroe-Doktrin in ihrer aggressivsten Form. Die Botschaft an Peking ist unmissverständlich: Lateinamerika gehört zum amerikanischen Hinterhof, und fremde Mächte haben dort nichts verloren. Man mag von Trumps Methoden halten, was man will – doch eines muss man ihm lassen: Er handelt entschlossen, wo andere nur reden.
Für die USA eröffnet sich durch die Kontrolle über Venezuelas gigantische Ölreserven eine strategische Goldgrube. Die Energiedominanz, die Washington damit gewinnt, könnte entscheidend sein im Wettlauf um Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz. Denn eines wird oft vergessen: Ohne zuverlässige und kostengünstige Energieversorgung läuft auch die modernste KI nicht.
Chinesische Konzerne zwischen Hoffen und Bangen
Die in Lateinamerika tätigen chinesischen Unternehmen bereiten sich derweil auf eine Ära der Unsicherheit vor. Experten erwarten allerdings eher eine vorsichtige Zurückhaltung als einen panischen Rückzug. Lateinamerika genießt in Pekings strategischem Kalkül schlicht nicht dieselbe Priorität wie der asiatische Raum.
Besonders hart trifft es Sektoren wie Infrastruktur, Häfen und Rohstoffe – also genau jene Bereiche, die im Zentrum der geopolitischen Rivalität stehen. Weniger Reibungspunkte gibt es hingegen bei Elektromobilität und Unterhaltungselektronik, wo amerikanische Firmen ohnehin kaum präsent sind.
Ein Weckruf für Europa?
Während sich die Großmächte in Lateinamerika einen erbitterten Machtkampf liefern, sollte auch Europa aufhorchen. Die Entschlossenheit, mit der Trump seine Interessen durchsetzt, steht in krassem Gegensatz zur zögerlichen Außenpolitik, die wir aus Berlin und Brüssel gewohnt sind. Ob man Trumps Vorgehen nun gutheißt oder nicht – es zeigt, dass konsequentes Handeln in der internationalen Politik Ergebnisse zeitigt.
Langfristig dürften chinesische Firmen ihren Weg zurück nach Venezuela finden, glauben Analysten. Doch der Schaden für Pekings Ambitionen in der westlichen Hemisphäre ist angerichtet. Die Botschaft ist klar: Wer glaubt, ungestraft in Amerikas Vorgarten wildern zu können, hat sich verrechnet.
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