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20.01.2026
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Trumps Provokations-Offensive: EU-Staatenlenker formieren sich gegen amerikanische Annexionsfantasien

Trumps Provokations-Offensive: EU-Staatenlenker formieren sich gegen amerikanische Annexionsfantasien

Was sich derzeit auf der weltpolitischen Bühne abspielt, gleicht einem diplomatischen Erdbeben. US-Präsident Donald Trump hat mit einem wahren Feuerwerk an Provokationen die transatlantischen Beziehungen auf eine harte Probe gestellt. Fotomontagen, die Grönland und Kanada unter amerikanischer Flagge zeigen, geleakte SMS-Nachrichten von Verbündeten und Drohungen mit Strafzöllen – der Mann im Weißen Haus scheint entschlossen, die etablierte Weltordnung nach seinen Vorstellungen umzugestalten.

Von der Leyen stellt Trumps Vertrauenswürdigkeit infrage

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos platzte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen regelrecht der Kragen. Trump habe 2025 zugestimmt, keine weiteren Zölle gegen EU-Mitgliedsstaaten zu erheben, erinnerte sie den amerikanischen Präsidenten an seine eigenen Zusagen. Die angekündigten Strafzölle von zehn Prozent gegen acht europäische Länder wegen deren Widerstand gegen eine US-Übernahme Grönlands bezeichnete sie unmissverständlich als "Fehler, besonders zwischen langjährigen Verbündeten".

Die Reaktion der EU werde "unerschütterlich, geeint und verhältnismäßig" ausfallen, kündigte von der Leyen an. Bemerkenswert dabei: Trotz aller Kritik betonte sie, dass man die Menschen in den USA nicht nur als Verbündete, sondern als Freunde betrachte. Ein diplomatischer Balanceakt, der zeigt, wie sehr Europa zwischen Empörung und Pragmatismus schwankt.

Macron beklagt "Welt ohne Regeln"

Der französische Präsident Emmanuel Macron, der wegen eines Augenleidens mit einer auffälligen Pilotenbrille für Aufsehen sorgte, fand in seiner Rede deutliche Worte. "Wir treten in eine Zeit der Instabilität", warnte er das versammelte Wirtschafts- und Politikpublikum. Ohne Zusammenarbeit werde es nur noch Wettbewerb geben – einen Wettbewerb, der darauf abziele, andere zu schwächen.

Besonders pikant: Trump hatte kurz zuvor eine private Textnachricht Macrons auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht. Darin hatte der Franzose ein G-7-Treffen zur Bewältigung des Ukraine-Krieges vorgeschlagen und eingeräumt, er verstehe nicht, was Trump "in Sachen Grönland mache". Ein beispielloser Vertrauensbruch, der die Frage aufwirft, ob vertrauliche Kommunikation mit dem amerikanischen Präsidenten überhaupt noch möglich ist.

Dänemark zeigt sich unnachgiebig

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen machte vor ihrem Parlament unmissverständlich klar, wo die roten Linien verlaufen. Über Souveränität, Identität, Grenzen und Demokratie werde sie nicht verhandeln. "Das Schlimmste liegt möglicherweise noch vor uns", warnte sie ihre Landsleute. Sollte jemand einen Handelskrieg mit Europa beginnen, werde man selbstverständlich reagieren.

Auch EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas rief zur Standhaftigkeit auf. Die Antwort müsse lauten: Ruhe bewahren, standhaft bleiben und gemeinsam handeln. "Kein Land hat das Recht, das Territorium eines anderen zu übernehmen – weder in der Ukraine noch in Grönland", stellte sie klar und zog damit eine direkte Parallele zu Russlands Aggression.

Trumps digitales Provokations-Arsenal

Die Methoden des US-Präsidenten sind dabei so unkonventionell wie beunruhigend. Auf Truth Social veröffentlichte er Fotomontagen, die ihn im Oval Office zeigen – umgeben von europäischen Staats- und Regierungschefs, während ein Plakat die USA, Venezuela, Grönland und Kanada unter amerikanischer Flagge darstellt. Ein weiteres Bild zeigt Trump bei der symbolischen "Eroberung" Grönlands, mit einem Schild, das "Grönland – US-Territorium, gegründet 2026" verkündet.

Besonders brisant: Das Leaken einer SMS von NATO-Generalsekretär Mark Rutte, in der dieser Trump für dessen Syrien-Politik lobt und sich "entschlossen" zeigt, "einen Weg für Grönland zu finden". Solche Veröffentlichungen untergraben das Vertrauen zwischen Verbündeten fundamental und werfen die Frage auf, ob die westliche Allianz in ihrer bisherigen Form überhaupt noch Bestand haben kann.

Beschwichtigungsversuche aus Washington

US-Finanzminister Scott Bessent versuchte derweil, die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen. Er rief die Handelspartner auf, "tief durchzuatmen und die Angelegenheit ihren Lauf nehmen zu lassen". Die Beziehungen zwischen den USA und Europa seien "nie enger" gewesen, behauptete er – eine Einschätzung, die angesichts der aktuellen Entwicklungen geradezu absurd anmutet.

Gleichzeitig warnte Bessent davor, gegenüber Washington die Eskalation zu suchen. Die Drohungen Trumps zu Grönland unterschieden sich stark von anderen Handelsabkommen, erklärte er kryptisch. Was genau das bedeuten soll, bleibt unklar – doch die Botschaft ist eindeutig: Europa soll stillhalten und hoffen, dass der Sturm vorüberzieht.

Eine neue Ära der Unsicherheit

Was wir derzeit erleben, ist nichts weniger als eine fundamentale Erschütterung der transatlantischen Partnerschaft. Ein amerikanischer Präsident, der offen mit Annexionsfantasien spielt, vertrauliche Nachrichten von Verbündeten veröffentlicht und Strafzölle als Druckmittel einsetzt – das ist eine neue Qualität der Konfrontation. Europa steht vor der Herausforderung, geschlossen zu reagieren, ohne dabei in einen Handelskrieg zu schlittern, der beiden Seiten schaden würde.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die europäische Einigkeit mehr ist als bloße Rhetorik. Eines jedoch ist bereits jetzt klar: Die Zeiten, in denen man sich auf Amerika als verlässlichen Partner verlassen konnte, scheinen endgültig vorbei zu sein. Für Deutschland und Europa bedeutet das vor allem eines – die dringende Notwendigkeit, eigene Stärke zu entwickeln und sich nicht länger in falscher Sicherheit zu wiegen.

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