
Trumps neue Energiedoktrin: Erst Regimewechsel, dann Öl fördern
Was wie ein Thriller aus Hollywood klingt, könnte bald bittere Realität werden – zumindest wenn man den jüngsten Analysen aus Washington Glauben schenkt. Die amerikanische Außenpolitik unter Präsident Donald Trump scheint eine dramatische Wendung zu nehmen, die selbst eingefleischte Beobachter des politischen Geschehens in Staunen versetzt. Die Devise lautet offenbar: Regime stürzen, Öl sichern, Amerika zuerst.
Die Monroe-Doktrin im neuen Gewand
Was einst als Schutzschild gegen europäische Kolonialambitionen in der westlichen Hemisphäre gedacht war, erfährt unter der Trump-Administration eine bemerkenswerte Neuinterpretation. Die Monroe-Doktrin, jenes ehrwürdige außenpolitische Prinzip aus dem 19. Jahrhundert, wird kurzerhand zur "Donroe-Doktrin" umgetauft – ein Wortspiel, das der Präsident selbst mit sichtlichem Vergnügen vor der versammelten Presse zum Besten gab.
Die neue Nationale Sicherheitsstrategie spricht unverhohlen von einem "Trump-Korollar" zur Monroe-Doktrin. Das erklärte Ziel: uneingeschränkte amerikanische Dominanz in der Region. Die praktische Anwendung, wie sie der Präsident selbst formulierte, ist dabei von erschreckender Klarheit – jede Nation, die Drogenkartellen Unterschlupf gewährt, sei "angriffsberechtigt".
Venezuela im Fadenkreuz
Das südamerikanische Land unter der Führung von Nicolás Maduro hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend China, Kuba, Iran und Russland angenähert – sowohl wirtschaftlich als auch militärisch. Für Washington stellt dies offenbar einen unerträglichen Affront dar. Die Sanktionierung Maduros und seiner Familienangehörigen, die Entsendung einer Flugzeugträger-Kampfgruppe zur Blockade von Caracas – all dies sind Zeichen einer Eskalationsspirale, die besorgniserregende Parallelen zur Vorgeschichte des Irak-Krieges aufweist.
"Wir werden mit jedem reden und uns mit jedem treffen, aber spielen Sie keine Spielchen, solange dieser Präsident im Amt ist, denn das wird nicht gut ausgehen."
Diese unmissverständliche Warnung von Außenminister Marco Rubio lässt wenig Raum für diplomatische Interpretationen. Die Verhandlungen zwischen beiden Seiten seien gescheitert, nachdem Maduro "mehrere Gelegenheiten" zur Vermeidung einer militärischen Intervention nicht genutzt habe.
Demokraten im Abseits
Die Opposition in Washington fühlt sich hintergangen. Trump habe Forderungen nach einer Kriegsermächtigung durch den Kongress systematisch umgangen, während sich die Lage kontinuierlich zuspitzte. Senatorin Jeanne Shaheen, ranghöchste Demokratin im Auswärtigen Ausschuss des Senats, brachte die Frustration ihrer Partei auf den Punkt: Man habe keinerlei Verständnis dafür, wie die Administration Risiken für die Vereinigten Staaten abzumildern gedenke, und verfüge über keinerlei Informationen bezüglich einer langfristigen Strategie.
Selbst MAGA-Anhänger zweifeln
Bemerkenswert ist, dass selbst aus den eigenen Reihen kritische Stimmen laut werden. Die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene, einst eine der treuesten Trump-Verbündeten, stellte unbequeme Fragen: Warum keine Militäroperationen gegen mexikanische Drogenkartelle? Warum die Begnadigung eines ehemaligen honduranischen Präsidenten, der wegen Kokainschmuggels verurteilt wurde?
"Der Ekel der Amerikaner gegenüber der nie endenden militärischen Aggression unserer eigenen Regierung ist gerechtfertigt", schrieb Greene in den sozialen Medien. "Das ist es, was viele in MAGA glaubten, beenden zu wollen. Junge, lagen wir falsch."
Öl als Triebfeder
Die wahren Beweggründe hinter Trumps außenpolitischem Kurswechsel dürften weniger in humanitären Erwägungen als vielmehr in handfesten wirtschaftlichen Interessen liegen. Nach seiner Kritik an der Bush-Administration, die im Krieg gegen den Terror keinen Profit erwirtschaftet habe, scheint Trump entschlossen, diesen Fehler nicht zu wiederholen. Amerikanische Energieunternehmen sollen das Land wieder aufbauen und dabei neue Einnahmequellen erschließen. Die Kosten würden schnell durch die neuen Öleinnahmen gedeckt – oder wie der Präsident es poetisch formulierte: durch "das Geld, das aus dem Boden kommt".
Diese Entwicklung sollte jeden aufmerksamen Beobachter nachdenklich stimmen. Denn während Regierungen kommen und gehen, während Währungen schwanken und Aktienmärkte abstürzen können, bleibt eines beständig: der Wert physischer Vermögenswerte. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und drohender Konflikte erweisen sich Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässliche Säulen der Vermögenssicherung.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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