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23.02.2026
18:50 Uhr

Trumps eiserne Faust wirkt: Mexiko geht endlich gegen Drogenkartelle vor

Was jahrzehntelang als unlösbares Problem galt, scheint nun in eine entscheidende Phase einzutreten. Nach massivem Druck aus Washington eskaliert Mexiko seinen Kampf gegen die mächtigsten Drogenkartelle des Landes – widerwillig, aber mit spürbaren Ergebnissen. Der Tod des berüchtigten Drogenbarons Nemesio „El Mencho" Oseguera Cervantes markiert dabei einen historischen Wendepunkt.

Der Fall des „El Mencho" – und das Chaos danach

Am vergangenen Sonntag gelang mexikanischen Sicherheitskräften das, was viele für unmöglich gehalten hatten: Bei einem Zugriff kam der Anführer des gefürchteten „Jalisco Nueva Generación"-Kartells (CJNG) ums Leben. Neben Oseguera selbst seien mindestens neun weitere Kartellmitglieder getötet worden. Was folgte, glich einem Bürgerkrieg im Miniaturformat.

Innerhalb weniger Stunden nach dem Tod ihres Anführers entfesselten die Kartellmitglieder ein Inferno der Gewalt quer durch das gesamte Land. Straßensperren, brennende Fahrzeuge, Überfälle auf Geschäfte, Erstürmungen von Gebäuden – insbesondere im Bundesstaat Jalisco, der Machtbasis des Kartells, und dessen Hauptstadt Guadalajara spielten sich bürgerkriegsartige Szenen ab. Selbst der beliebte Urlaubsort Puerto Vallarta blieb nicht verschont. Veranstaltungen wurden abgesagt, Sicherheitskräfte landesweit mobilisiert.

Eine altbekannte Einschüchterungstaktik

Die Strategie der Kartelle ist so brutal wie berechenbar: Auf jeden staatlichen Vorstoß reagieren sie mit maximaler Gewalt, um Behörden und Zivilbevölkerung gleichermaßen einzuschüchtern. Man erinnere sich an den Culiacán-Aufstand von 2019, als nach der Festnahme eines Sohnes des legendären „El Chapo" Guzmán stundenlange Feuergefechte tobten – mit dem Ergebnis, dass der Verhaftete wenige Stunden später wieder auf freiem Fuß war. Ein Staat, der vor Verbrechern kapituliert. Schlimmer geht es kaum.

Doch diesmal könnte die Lage anders sein. Das CJNG-Kartell steht vor einem existenziellen Problem: „El Mencho" hinterließ keine klar geregelte Nachfolge. Experten rechnen mit einem brutalen internen Machtkampf, der die Organisation von innen heraus zersetzen dürfte. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Kartell nach dem Verlust seines Kopfes in rivalisierende Fraktionen zerfällt.

Trumps Strategie zeigt Wirkung

Was in der europäischen Berichterstattung gerne unter den Teppich gekehrt wird: Der entscheidende Impuls für diesen Erfolg kam aus Washington. US-Sicherheitskräfte waren als zentrale Informationsgeber an dem Einsatz beteiligt. Seit seinem Amtsantritt im Januar 2025 verfolgt Präsident Donald Trump eine kompromisslose Linie gegen die organisierte Kriminalität südlich der Grenze. Er erklärte die Drogenkartelle zu internationalen Terrororganisationen und sicherte die Südgrenze der USA mit einer Konsequenz ab, die seinen Vorgängern stets fehlte.

Man mag von Trumps polterndem Stil halten, was man will – die Ergebnisse sprechen für sich. Während europäische Regierungen, allen voran die deutsche, sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verlieren, demonstriert der amerikanische Präsident, was entschlossenes Handeln gegen organisierte Kriminalität bewirken kann. Eine Lektion, die man auch hierzulande dringend beherzigen sollte, angesichts der explodierenden Kriminalitätsstatistiken.

Mexikos linke Regierung unter Druck

Besonders entlarvend ist die Rolle der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum. Die Linkspolitikerin hatte eine Einmischung der US-Behörden zunächst kategorisch abgelehnt und sich sogar geweigert, entschieden gegen die Kartelle vorzugehen. Die mexikanische Opposition wirft ihrer Regierung eine gewisse Nähe zur Drogenkriminalität vor – ein Vorwurf, der angesichts der jahrelangen Untätigkeit nicht aus der Luft gegriffen scheint. Erst der massive Druck aus Washington und die wachsende innenpolitische Kritik hätten Sheinbaum offenbar zum Handeln gezwungen.

Es ist ein Muster, das man weltweit beobachten kann: Linke Regierungen, die vor der Realität der organisierten Kriminalität die Augen verschließen, bis ihnen das Wasser bis zum Hals steht. Ob in Mexiko, ob in Deutschland – die Parallelen sind frappierend. Auch hierzulande wurde die Sicherheitslage über Jahre hinweg von einer ideologisch verblendeten Politik systematisch verschlechtert.

Ein kriminelles Imperium von beispiellosem Ausmaß

Das Ausmaß der kriminellen Machenschaften des CJNG-Kartells ist schwindelerregend. Neben der Herstellung und dem Schmuggel von Drogen betrieb die Organisation unter „El Menchos" Führung ein regelrechtes Verbrechensimperium: Schlepperei an der US-Grenze, illegaler Goldabbau in ganz Südamerika – ein Netzwerk, das sich wie ein Krebsgeschwür durch den gesamten Kontinent gefressen hatte.

Eduardo Guerrero, ein ehemaliger hochrangiger mexikanischer Sicherheitsbeamter, ordnete die Bedeutung des Schlages unmissverständlich ein: Dies sei „zweifellos der bedeutendste Schlag, der dem Drogenhandel in Mexiko seit dessen Bestehen zugefügt wurde". Ein Satz, der das historische Gewicht dieses Moments verdeutlicht.

Was Deutschland daraus lernen sollte

Der Fall Mexiko zeigt eindrücklich, was geschieht, wenn ein Staat den Kampf gegen die organisierte Kriminalität ernst nimmt – und was passiert, wenn er es nicht tut. Jahrelang ließ man die Kartelle gewähren, schaute weg, beschwichtigte. Erst als ein entschlossener US-Präsident den nötigen Druck aufbaute, bewegte sich etwas. Entschlossenheit und klare Kante statt Appeasement und Wegschauen – das ist die Formel, die auch in Deutschland dringend Anwendung finden müsste.

Denn während in Mexiko immerhin der Anfang gemacht wird, die Kartelle zu zerschlagen, erlebt Deutschland eine beispiellose Welle der Kriminalität. Messerangriffe, Gewalttaten, organisierte Kriminalität – die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache. Dass die zunehmende Unsicherheit auf den Straßen dieses Landes das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen ist, dürfte mittlerweile nicht nur die Meinung unserer Redaktion sein, sondern die eines Großteils der deutschen Bevölkerung. Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier endlich die richtigen Prioritäten setzt – bevor es zu spät ist.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob der Schlag gegen das CJNG-Kartell tatsächlich eine Zeitenwende im Kampf gegen den Drogenhandel einläutet oder ob die Hydra lediglich einen Kopf verloren hat, um zwei neue nachwachsen zu lassen. Eines steht jedoch fest: Ohne den unbeugsamen Druck aus Washington wäre dieser Erfolg niemals zustande gekommen.

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