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Kettner Edelmetalle
02.04.2026
12:35 Uhr

Trumps Drohung gegen Iran erschüttert die Weltmärkte – Gold bleibt der sichere Hafen

Die Welt hält den Atem an. US-Präsident Donald Trump hat in einer nationalen Ansprache am Mittwoch angekündigt, den Iran in den kommenden zwei bis drei Wochen „extrem hart" zu treffen. Wörtlich erklärte er, man werde das Land „zurück in die Steinzeit bomben, wo es hingehört". Eine Rhetorik, die an Schärfe kaum zu überbieten ist – und die an den globalen Finanzmärkten sofort tiefe Spuren hinterließ.

Asiens Börsen im freien Fall

Die Reaktion kam prompt und brutal. Kaum war Trumps 19-minütige Rede beendet, drehten die asiatischen Märkte, die zuvor noch im Plus notiert hatten, schlagartig ins Minus. Südkoreas Kospi-Index stürzte um satte 5,5 Prozent ab und führte damit die Verluste in der Region an. Auch die Benchmarks in Australien und Japan gaben deutlich nach. Hongkong und die chinesischen Festlandmärkte eröffneten bereits im negativen Bereich – ein unmissverständliches Signal der Verunsicherung.

Europa blieb von der Schockwelle nicht verschont. Der paneuropäische Stoxx 600 verlor mehr als ein Prozent, wobei insbesondere Banken-, Bergbau- und Technologiewerte unter die Räder kamen. Deutschlands DAX führte die Verluste unter den großen europäischen Indizes an. Jenseits des Atlantiks notierten die US-Futures für alle drei großen Indizes über ein Prozent im Minus.

Anleihen unter Druck, Dollar im Aufwind

Die Nervosität erfasste auch die Anleihemärkte mit voller Wucht. Staatsanleihen aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Japan, Italien und Kanada erlebten einen breiten Ausverkauf – die Renditen stiegen über die gesamte Kurve hinweg. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihe kletterte um fünf Basispunkte auf 4,368 Prozent, während Japans Pendant acht Basispunkte auf 2,384 Prozent zulegte. Wer hier investiert war, musste zusehen, wie seine Papiere an Wert verloren.

Am Devisenmarkt legte der US-Dollar-Index um 0,5 Prozent auf 100,157 zu und kehrte damit frühere Verluste um. Der japanische Yen schwächte sich um 0,5 Prozent auf 159,60 gegenüber dem Greenback ab, der südkoreanische Won fiel um 0,6 Prozent. Auch Euro und britisches Pfund gaben nach – ein klassisches Muster in Zeiten geopolitischer Eskalation, in denen Anleger reflexartig in den Dollar flüchten.

Ölpreis explodiert – die wahre Achillesferse

Die heftigsten Ausschläge verzeichnete erwartungsgemäß der Ölmarkt. Brent-Rohöl schoss um 6,7 Prozent auf 107,92 Dollar pro Barrel nach oben, während die US-Sorte West Texas Intermediate um 6,2 Prozent auf 106,39 Dollar kletterte. Ölpreise jenseits der 100-Dollar-Marke – das ist eine Realität, die Verbraucher und Unternehmen weltweit mit voller Härte trifft.

Der Schlüssel zum Verständnis dieser Preisexplosion liegt in der Straße von Hormus. Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social erklärt, die USA würden ein angebliches Waffenstillstandsgesuch des Iran erst dann „in Betracht ziehen", wenn die strategisch bedeutsame Meerenge „offen, frei und sicher" sei. Durch diese Wasserstraße fließt ein erheblicher Teil der globalen Ölversorgung. Solange sie blockiert oder bedroht bleibt, werden die Energiepreise auf schmerzhaft hohem Niveau verharren.

„Denken Sie daran – je länger dieser Krieg dauert, desto länger hält die Energiestörung durch die Straße von Hormus an und desto größer ist das Risiko erhöhter Energiepreise. Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist."

So die nüchterne Einschätzung von Chetan Seth, APAC-Aktienstratege bei Nomura.

„Mission fast erfüllt" – doch niemand glaubt daran

Besonders bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen Trumps Worten und seinen Taten. Während der Präsident behauptete, die USA hätten nahezu alle ihre Ziele erreicht, entsandte Washington gleichzeitig einen dritten Flugzeugträger – die USS George H.W. Bush – samt Begleitschiffen in die Region. Zuvor waren bereits die USS Abraham Lincoln und die USS Gerald R. Ford dort stationiert worden. Drei Flugzeugträgergruppen in einem Operationsgebiet – das ist keine Geste der Deeskalation, sondern eine massive Machtdemonstration.

Alicia Garcia Herrero, Chefökonomin für den asiatisch-pazifischen Raum bei Natixis, brachte es auf den Punkt: Die Märkte hätten negativ reagiert, weil Trump zwar behaupte, es sei fast vorbei, gleichzeitig aber immer mehr Truppen in die Region schicke. Seinen Worten sei daher schwer zu glauben. Eine weitere Eskalation sei das wahrscheinlichere Szenario, fügte sie hinzu.

Irans Außenministerium reagierte seinerseits mit einer unmissverständlichen Erklärung: Man sei „absolut entschlossen", die Verteidigung gegen diese Aggression fortzusetzen, und habe „keine andere Wahl, als erbittert zurückzuschlagen". Von einem Waffenstillstandsgesuch, wie Trump es behauptet hatte, wollte Teheran nichts wissen.

Gold und Silber – der Fels in der Brandung

Inmitten dieses geopolitischen Sturms verdient die Entwicklung der Edelmetalle besondere Aufmerksamkeit. Zwar gab der Goldpreis kurzfristig um 2,3 Prozent auf 4.586,81 Dollar pro Unze nach, und Silber verlor 4,8 Prozent auf 71,52 Dollar. Doch diese Korrekturen müssen im Kontext betrachtet werden: Gold notiert auf einem historisch beispiellosen Niveau, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Die kurzfristigen Rücksetzer sind typische Gewinnmitnahmen in einem übergeordneten Aufwärtstrend, der durch genau solche geopolitischen Verwerfungen langfristig befeuert wird.

Wer die Geschichte der Edelmetalle kennt, weiß: In jeder großen geopolitischen Krise – sei es der Golfkrieg, die Finanzkrise 2008 oder die Corona-Pandemie – haben Gold und Silber ihre Funktion als ultimativer Wertspeicher unter Beweis gestellt. Während Aktien einbrechen, Anleihen an Wert verlieren und Währungen schwanken, bleibt das physische Edelmetall das, was es seit Jahrtausenden ist: ein Anker der Stabilität in einer Welt, die zunehmend aus den Fugen gerät.

Was bedeutet das für Deutschland?

Für die deutsche Wirtschaft, die ohnehin unter einer schwachen Konjunktur, explodierenden Energiekosten und einer erdrückenden Bürokratie ächzt, kommt diese Eskalation zur denkbar ungünstigsten Zeit. Steigende Ölpreise verteuern Produktion und Transport, treiben die Inflation weiter an und belasten die Kaufkraft der Bürger. Das von der neuen Großen Koalition unter Friedrich Merz aufgelegte 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen wird durch steigende Zinsen noch teurer – und die Zeche zahlt am Ende der deutsche Steuerzahler.

Die Abhängigkeit Europas von stabilen Energielieferketten wird einmal mehr schmerzhaft offenbar. Jahrelang hat die deutsche Politik – allen voran die Grünen in der gescheiterten Ampelkoalition – auf ideologiegetriebene Energiewende gesetzt, statt für eine pragmatische und diversifizierte Energieversorgung zu sorgen. Nun rächt sich diese Kurzsichtigkeit mit voller Wucht.

In Zeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines jeden Portfolios zu betrachten. Gold und Silber sind keine Spekulation – sie sind eine Versicherung gegen genau jene Verwerfungen, die wir gerade in Echtzeit erleben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen ausschließlich der Meinung unserer Redaktion. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor Investitionsentscheidungen einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen entstehen, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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