
Trumps Armada vor Irans Küste: Die größte Militärmobilisierung seit dem Irakkrieg
Was sich derzeit im Persischen Golf und den umliegenden Gewässern abspielt, ist keine Übung. Es ist kein diplomatisches Säbelrasseln. Es ist die methodische, kalkulierte Vorbereitung eines möglichen Krieges, wie ihn die Welt seit der Invasion des Irak im Jahr 2003 nicht mehr gesehen hat. Zwei Flugzeugträger-Kampfgruppen, Dutzende Tarnkappenjets, strategische Bomber in Alarmbereitschaft und ein Präsident, der dem iranischen Regime eine Frist von zehn Tagen gesetzt hat – die Zeichen stehen auf Sturm.
Ein Arsenal, das keine Fragen offenlässt
Die Dimensionen des amerikanischen Aufmarsches sind atemberaubend. Die USS Abraham Lincoln operiert bereits im Arabischen Meer, bestätigt durch Satellitenbilder vom 15. Februar. Die USS Gerald R. Ford – das modernste und teuerste Kriegsschiff, das je gebaut wurde – wurde aus der Karibik abgezogen und näherte sich zuletzt der Straße von Gibraltar. Bis Anfang nächster Woche dürfte sie das östliche Mittelmeer erreicht haben, positioniert vor der israelischen Küste, um Tel Aviv gegen iranische Vergeltungsschläge abzuschirmen.
Mindestens 13 Zerstörer begleiten die beiden Trägergruppen. Sie führen Tomahawk-Marschflugkörper für Offensivschläge und Flugabwehrraketen zur Verteidigung mit sich. Drei dieser Kriegsschiffe waren bereits im Juni 2025 im Einsatz, als die USA sich israelischen Angriffen auf iranische Nuklearanlagen anschlossen. Man kennt das Terrain. Man kennt die Ziele.
Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Auf der jordanischen Muwaffaq-Salti-Luftwaffenbasis zeigen Satellitenaufnahmen fast 30 Kampfflugzeuge, darunter F-35-Tarnkappenjäger, F-22 Raptors, F-15E Strike Eagles und sogar A-10 Erdkampfflugzeuge. Hinzu kommen vier Maschinen für elektronische Kampfführung, mindestens fünf MQ-9-Reaper-Drohnen und – besonders aufschlussreich – Dutzende Tankflugzeuge, die aus den USA über Europa in die Region verlegt wurden. Ohne Luftbetankung wäre eine anhaltende Offensive über iranischem Territorium schlicht undurchführbar. Dass diese Kapazität systematisch aufgebaut wird, ist vielleicht das deutlichste Signal von allen.
Von Diego Garcia bis Saudi-Arabien: Das Netz zieht sich zu
Auf dem abgelegenen US-Stützpunkt Diego Garcia im Indischen Ozean wurden P-8-Poseidon-Aufklärungsflugzeuge und KC-135-Tankflugzeuge gesichtet. Diego Garcia ist seit Jahrzehnten der bevorzugte Startpunkt für B-2-Spirit-Tarnkappenbomber – genau jene Maschinen, die im vergangenen Juni bei den Angriffen auf den Iran zum Einsatz kamen. Diese strategischen Langstreckenbomber befänden sich derzeit auf erhöhter Alarmbereitschaft, heißt es aus Militärkreisen.
Bei der Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien wurden E-3 AWACS-Kommandoflugzeuge gesichtet – unverzichtbar für die Koordination komplexer Luftoperationen über großen Räumen. Patriot-Flugabwehrsysteme und THAAD-Systeme zur Abwehr ballistischer Raketen wurden ebenfalls in die Region verlegt. Ein Militärvertreter erklärte, die US-Streitkräfte könnten ihre Truppen und Verbündeten nun zumindest für eine kurze Kampagne gegen iranische Vergeltungsschläge verteidigen. Ob die Kapazitäten für einen längeren Konflikt ausreichen würden, bleibe allerdings offen.
Vom Unvorbereitetsein zur Kampfbereitschaft in wenigen Wochen
Noch im Januar sah die Lage völlig anders aus. Als Trump erstmals mit Schlägen gegen den Iran drohte, warnten Militärs intern, das Pentagon sei schlicht nicht bereit. Die 30.000 bis 40.000 US-Soldaten an acht permanenten Stützpunkten im Nahen Osten verfügten über zu wenig Luftverteidigung, die nötigen Kampfjets standen auf Basen in Europa oder den USA. Vieles an militärischem Gerät, das sich über 20 Jahre Krieg in der Region angesammelt hatte, war längst abgezogen worden. Innerhalb weniger Wochen hat das Pentagon diese Lücke geschlossen – ein logistisches Kraftakt, das die Ernsthaftigkeit der Lage unterstreicht.
Diplomatie auf Messers Schneide
Parallel zum Aufmarsch laufen indirekte Gespräche zwischen Washington und Teheran. Zwei Runden fanden in Maskat statt, eine weitere am Dienstag in Genf. Der iranische Außenminister sprach anschließend von einer Einigung auf „Leitprinzipien". US-Vertreter räumten Fortschritte ein, betonten aber, dass erhebliche Lücken bestünden.
Trump selbst setzte am 19. Februar die Frist: Innerhalb von „wahrscheinlich zehn Tagen" werde sich zeigen, ob ein Deal möglich sei. Zuvor hatte er erklärt, der Iran scheine „sehr an einer Einigung interessiert". Teheran wiederum beschrieb die Atmosphäre als „positiv", stellte aber unmissverständlich klar: Ein vollständiger Stopp der Urananreicherung sei „absolut inakzeptabel".
Hier liegt der gordische Knoten. Trump fordert die vollständige Aufgabe des iranischen Nuklearprogramms – eine Maximalposition, die Teheran als existenzielle Bedrohung seiner Souveränität betrachtet. Irans Präsident Massud Peseschkian brachte die Haltung seines Landes auf den Punkt: Man wolle keinen Krieg, werde sich aber auch nicht der Gewalt beugen. Eine Formulierung, die wenig Spielraum für Kompromisse lässt.
Teheran zeigt Zähne an der Straße von Hormus
Die iranische Führung bleibt keineswegs passiv. Die Revolutionsgarden führten unter dem bezeichnenden Titel „Intelligente Kontrolle der Straße von Hormus" Marineübungen durch – mit Raketenstarts, Drohneneinsätzen und U-Boot-Manövern. Die strategisch bedeutsame Seestraße wurde für mehrere Stunden teilweise gesperrt. Eine unmissverständliche Botschaft an Washington und die Welt.
Die Straße von Hormus ist der neuralgische Punkt der globalen Energieversorgung schlechthin. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert diese Engstelle. Eine längere Unterbrechung hätte unmittelbare und verheerende Auswirkungen auf die internationalen Öl- und Gasmärkte – und damit auf die ohnehin fragile Weltwirtschaft. Für Deutschland, das sich durch seine ideologiegetriebene Energiewende in eine beispiellose Abhängigkeit manövriert hat, wäre ein solches Szenario besonders schmerzhaft.
Berichte und Satellitenaufnahmen deuten zudem darauf hin, dass der Iran seine Nuklear- und Raketenstandorte verstärkt befestigt habe. Die Verzögerung durch Trumps anfängliches Zögern im Januar – als das Pentagon noch nicht bereit war – hat dem Regime in Teheran wertvolle Zeit verschafft, seine Verteidigung zu verbessern.
Der Präzedenzfall vom Juni 2025
Wer glaubt, dies sei alles nur ein gigantisches Pokerspiel, der sei an den Juni 2025 erinnert. Damals griffen die USA und Israel gemeinsam iranische Nuklearanlagen an. Trump erklärte seinerzeit, Irans Nuklearprogramm sei „ausgelöscht". Dass er nun erwägt, erneut zuzuschlagen, offenbart eine unbequeme Wahrheit: Die erste Runde hat das Problem nicht gelöst. Der Iran hat offenbar seine nuklearen Kapazitäten schneller wiederaufgebaut, als Washington es für möglich gehalten hatte.
Der Kreml sprach am Donnerstag von einer „Eskalation der Spannungen ohne Beispiel" und rief alle Seiten zu „Mäßigung und Besonnenheit" auf. Russlands Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow betonte, Moskau vertraue darauf, dass „politische und diplomatische Mittel die Oberhand gewinnen" würden. Doch der Tonfall verriet, dass diese Zuversicht dünn geworden ist. Und wer Moskaus diplomatische Sprache kennt, weiß: Wenn der Kreml nervös wird, sollte der Rest der Welt es erst recht sein.
Was bedeutet das für Deutschland und Europa?
Während sich die Großmächte im Nahen Osten in Stellung bringen, stellt sich die Frage, was ein möglicher Krieg für Deutschland und Europa bedeuten würde. Die Antwort ist so simpel wie beunruhigend: nichts Gutes. Explodierende Energiepreise, eine weitere Destabilisierung der ohnehin fragilen Lieferketten, neue Flüchtlingsströme und eine Inflation, die den deutschen Mittelstand weiter aushöhlt – das wären nur die offensichtlichsten Konsequenzen.
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ohnehin bereits die Schuldenbremse ad absurdum geführt hat, stünde vor einer weiteren Belastungsprobe. Ob die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD die Kraft hätte, Deutschland durch eine solche Krise zu steuern, darf bezweifelt werden – zumal die politische Klasse in Berlin seit Jahren mehr mit Gendersternchen und Klimaneutralitätszielen beschäftigt zu sein scheint als mit den harten geopolitischen Realitäten dieser Welt.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr der zeitlose Wert physischer Edelmetalle. Während Aktienmärkte bei geopolitischen Krisen regelmäßig einbrechen und Währungen unter Druck geraten, hat Gold über Jahrtausende hinweg seine Funktion als Krisenwährung bewiesen. Wer angesichts der aktuellen Eskalation im Nahen Osten sein Portfolio nicht um physische Edelmetalle ergänzt hat, sollte dies dringend überdenken. Gold und Silber sind keine Spekulation – sie sind eine Versicherung gegen genau jene Verwerfungen, die sich derzeit am Horizont abzeichnen.
Die gefährlichste Woche seit zwei Jahrzehnten
Die militärischen Vorbereitungen sind real und substanziell. Die USA haben die Kapazität geschaffen, den Iran aus der Luft anzugreifen – nicht für Stunden, sondern für Wochen. Israel bereite sich auf einen gemeinsamen Schlag vor. Der Iran rüste seine Verteidigung auf und demonstriere an der Straße von Hormus, dass er empfindliche Punkte der Weltwirtschaft treffen könne. Zwischenfälle wie der Abschuss einer iranischen Drohne durch einen US-Jet Anfang Februar häufen sich bereits.
Eines ist bereits jetzt klar: Selbst wenn die Waffen schweigen sollten, hat dieser Aufmarsch die strategische Landschaft der Region unwiderruflich verändert. Die Botschaft an Teheran – und an die Welt – ist unmissverständlich. Die Frage ist nur noch, ob Trump auch zuschlagen wird. Und ob die Welt bereit ist für die Konsequenzen.
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