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28.08.2025
14:31 Uhr

Trump-Zölle treffen Indien hart: Modi ruft zum Boykott amerikanischer Produkte auf

Die Handelspolitik des wiedergewählten US-Präsidenten Donald Trump zeigt erste drastische Auswirkungen: Seit Mittwoch gelten saftige 50-Prozent-Strafzölle auf die meisten indischen Importe in die USA. Was als 25-prozentiger Aufschlag Anfang August begann, wurde nun verdoppelt – eine Strafmaßnahme, die Washington mit Indiens fortgesetzten Ölkäufen aus Russland begründet.

Gescheiterte Verhandlungen und wirtschaftliche Erpressung

Die Verhandlungen zwischen beiden Ländern scheiterten kläglich, als Neu-Delhi sich weigerte, seine Landwirtschafts- und Milchwirtschaftssektoren für amerikanische Konzerne zu öffnen. Ein souveräner Staat, der seine eigenen Interessen verteidigt – für die Trump-Administration offenbar ein Affront, der mit wirtschaftlicher Gewalt beantwortet werden muss.

Besonders pikant: Die USA gehören zu den wenigen Handelspartnern, mit denen Indien einen Überschuss erwirtschaftet. Im Geschäftsjahr 2024-25 belief sich der bilaterale Handel auf 131,8 Milliarden Dollar, wobei Indien einen Handelsüberschuss von 41,18 Milliarden Dollar verzeichnete. Diese positive Bilanz dürfte sich nun dramatisch verschlechtern.

Betroffene Sektoren und strategische Ausnahmen

Die Zollkeule trifft vor allem Schmuck und Edelsteine, Meeresfrüchte sowie Textilien – traditionelle Exportschlager der indischen Wirtschaft. Interessanterweise bleiben Pharmazeutika, Smartphones, Computer, raffinierte Treibstoffe und pharmazeutische Rohstoffe von den Strafzöllen verschont. Diese Ausnahmen, die etwa 30 Prozent der indischen Exporte in die USA ausmachen, offenbaren die Doppelmoral der amerikanischen Politik: Man bestraft, wo es opportun erscheint, und verschont, was der eigenen Wirtschaft nutzt.

Modis kraftvolle Antwort: "Kauft indisch!"

Der indische Premierminister Narendra Modi reagierte mit bemerkenswerter Entschlossenheit auf die amerikanische Aggression. "Wirtschaftlicher Egoismus nimmt weltweit zu, und wir dürfen nicht dasitzen und über unsere Schwierigkeiten jammern", erklärte Modi am Dienstag. Seine Botschaft war unmissverständlich: Indien werde sich nicht in die Knie zwingen lassen.

"Wir alle sollten dem Mantra folgen, nur 'Made in India'-Waren zu kaufen"

Modi forderte Ladenbesitzer auf, Schilder zur Förderung indischer Produkte prominent zu platzieren – ein direkter Aufruf zum wirtschaftlichen Patriotismus, der in Deutschland undenkbar wäre. Während hierzulande die eigene Industrie systematisch demontiert wird, zeigt Indien, wie man nationale Interessen verteidigt.

Gegenmaßnahmen und diplomatische Verwunderung

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern, plant Indien eine Senkung der Verbrauchssteuer bis Oktober, rechtzeitig zum hinduistischen Lichterfest Diwali – der wichtigsten Einkaufsperiode des Landes. Eine kluge Maßnahme, die den Binnenkonsum stärken und die Abhängigkeit vom US-Markt reduzieren soll.

Der indische Außenminister S. Jaishankar brachte die Verwirrung seines Landes über die amerikanische Logik auf den Punkt: Man sei "verblüfft" über die Sekundärsanktionen wegen der russischen Ölkäufe. Eine berechtigte Verwunderung angesichts der Tatsache, dass Europa weiterhin russisches Gas über Umwege bezieht, während Indien für direkte Geschäfte bestraft wird.

Trumps Zollkrieg weitet sich aus

Indien ist nicht das einzige Opfer von Trumps protektionistischer Politik. Auch Brasilien wurde mit 50-prozentigen Strafzöllen belegt. Die von Trump bereits angekündigten Zölle von 20 Prozent auf EU-Importe, 34 Prozent auf China und 25 Prozent auf Mexiko und Kanada zeigen: Der neue alte Präsident führt einen globalen Wirtschaftskrieg, der letztlich auch die amerikanischen Verbraucher treffen wird.

Während Deutschland sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert und seine Wirtschaft mit grünen Fantasien ruiniert, zeigt Indien, wie man auf wirtschaftliche Aggression reagiert: mit Stolz, Entschlossenheit und dem Mut, eigene Wege zu gehen. Ein Beispiel, von dem die deutsche Politik lernen könnte – wenn sie denn willens wäre, deutsche Interessen über transatlantische Hörigkeit zu stellen.

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