
Trump greift Fed an: Politischer Druck könnte Gold auf 3.700 Dollar treiben
Die amerikanische Notenbank gerät zunehmend unter politischen Beschuss. Präsident Donald Trump hat einen beispiellosen Angriff auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve gestartet, indem er versucht, die Gouverneurin Lisa Cook aus dem Amt zu drängen. Die Schweizer Großbank UBS warnt nun eindringlich vor den Folgen dieser politischen Einmischung – und sieht Gold als großen Gewinner dieser Entwicklung.
Frontalangriff auf die Fed-Unabhängigkeit
Was sich derzeit in Washington abspielt, gleicht einem Erdbeben für das amerikanische Finanzsystem. Trump wirft Cook Hypothekenbetrug vor und will sie aus dem Offenmarktausschuss der Fed entfernen. Doch hinter diesem Schachzug steckt weit mehr als persönliche Animositäten. Es geht um nichts Geringeres als die Kontrolle über die amerikanische Geldpolitik.
Die UBS-Analysten schlagen Alarm: Ein Erfolg Trumps würde die Glaubwürdigkeit der Fed massiv untergraben. Die Notenbank, einst als unabhängige Institution konzipiert, würde zum Spielball politischer Interessen degradiert. Fed-Chef Jerome Powell hat bereits angedeutet, dass die Zentralbank ihre Politik an das "derzeit restriktive politische Umfeld" anpassen könnte – ein deutliches Zeichen der Kapitulation vor dem politischen Druck.
Der Dollar als Verlierer
Die Konsequenzen dieser Entwicklung sind dramatisch. Der US-Dollar, ohnehin bereits durch die erwartete Lockerung der Geldpolitik und explodierende Staatsschulden unter Druck, könnte seine Rolle als Weltreservewährung verlieren. Eine politisierte Fed würde das Vertrauen internationaler Investoren nachhaltig erschüttern.
Die UBS warnt eindringlich: "Eine solche politische Einmischung könnte die Fähigkeit der Fed beeinträchtigen, ihre traditionellen Aufgaben zu erfüllen."
Gold glänzt in der Krise
Während das Vertrauen in Papierwährungen schwindet, rückt Gold wieder in den Fokus kluger Anleger. Die UBS prognostiziert einen Goldpreis von 3.700 US-Dollar pro Unze bis Mitte 2026 – eine Steigerung von über 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.
Diese Prognose ist keineswegs aus der Luft gegriffen. In Zeiten politischer Unsicherheit und schwindender Zentralbank-Glaubwürdigkeit hat sich Gold historisch immer als sicherer Hafen bewährt. Die Kombination aus niedrigeren Realzinsen, steigender Inflation und geopolitischen Spannungen schafft das perfekte Umfeld für eine Edelmetall-Hausse.
Die neue Realität der Geldpolitik
Sollte Trump tatsächlich Erfolg haben und einen ihm genehmen Nachfolger für Cook installieren, würde dies die Fed weiter in Richtung einer ultra-lockeren Geldpolitik drängen. Die Folgen wären verheerend: noch mehr Gelddrucken, noch höhere Inflation, noch größere Blasen an den Finanzmärkten.
Es ist bezeichnend für den Zustand der westlichen Demokratien, dass die Unabhängigkeit der Zentralbanken – einst als heiliges Prinzip der Marktwirtschaft betrachtet – nun offen zur Disposition steht. Was in den USA passiert, könnte auch in Europa Schule machen. Die EZB, ohnehin schon stark politisiert, könnte noch stärker unter den Einfluss nationaler Regierungen geraten.
Zeit für physisches Gold
In diesem Umfeld extremer Unsicherheit bietet physisches Gold einen unverzichtbaren Schutz. Während Papierwährungen durch politische Eingriffe entwertet werden können, behält Gold seinen inneren Wert. Es ist immun gegen Manipulationen durch Zentralbanken und Regierungen.
Die kommenden Monate könnten entscheidend sein. Der Widerstand im US-Senat gegen Trumps "unorthodoxe Kandidaten" wird zeigen, ob noch Reste institutioneller Integrität vorhanden sind. Doch unabhängig vom Ausgang dieses Machtkampfes ist die Botschaft klar: Das Vertrauen in das Fiat-Geldsystem erodiert zusehends.
Anleger, die ihr Vermögen schützen wollen, sollten jetzt handeln. Die Nachfrage nach physischem Gold dürfte in den kommenden Monaten deutlich steigen – und mit ihr der Preis. Wer zu spät kommt, den bestraft nicht nur das Leben, sondern auch die Inflation.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik