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Kettner Edelmetalle
23.02.2026
07:20 Uhr

Trump droht Netflix: Politische Säuberung als Bedingung für Warner-Bros.-Übernahme

Was passiert, wenn ein Streaming-Gigant mit engen Verbindungen zur Demokratischen Partei einen der letzten großen Hollywood-Konzerne schlucken will? Genau das spielt sich derzeit in den Vereinigten Staaten ab – und Präsident Donald Trump hat unmissverständlich klargemacht, dass er dieses Spiel nicht tatenlos beobachten wird.

Netflix: Vom Streaming-Dienst zur politischen Propagandamaschine?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Netflix seit Jahren als Plattform für linksliberale Inhalte dient. Bereits gegen Ende der Obama-Ära begann der Konzern, seine Programmgestaltung mit ideologisch aufgeladenen Produktionen zu durchsetzen. Serien wie „Orange Is The New Black" oder „Dear White People" mögen längst in Vergessenheit geraten sein – doch sie markierten den Beginn einer Entwicklung, die das gesamte Unterhaltungsfernsehen nachhaltig verändert hat.

Die personellen Verflechtungen zwischen Netflix und dem demokratischen Establishment sind dabei geradezu erschreckend. Barack und Michelle Obama unterzeichneten 2018 einen Produktionsvertrag mit dem Unternehmen. Ferial Govashiri, einst persönliche Sekretärin Obamas im Weißen Haus, wechselte in eine Führungsposition bei Netflix. Perry Apelbaum, langjähriger demokratischer Jurist aus dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses, arbeitet heute als Lobbyist für den Streaming-Riesen. Rund 70 Prozent der Netflix-Lobbyisten sollen über Regierungserfahrung verfügen – und die überwältigende Mehrheit davon neige den Demokraten zu.

Susan Rice im Fadenkreuz des Präsidenten

Besonders brisant: Susan Rice, Obamas ehemalige Nationale Sicherheitsberaterin und spätere Beraterin unter Joe Biden, sitzt nach wie vor im Vorstand von Netflix. Trump bezeichnete Rice auf seiner Plattform Truth Social als „politische Hackerin" und forderte Netflix unmissverständlich auf, sie aus dem Vorstand zu entfernen – andernfalls müsse das Unternehmen „mit den Konsequenzen rechnen".

Diese Drohung ist keineswegs hohl. Denn Netflix befindet sich derzeit in einem erbitterten Bieterkampf um die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) – und genau hier hat Trump einen gewaltigen Hebel in der Hand.

Die Übernahme: Ein linkes Medien-Imperium in der Entstehung?

Warner Bros. Discovery taumelte zuletzt unter der Last eigener ideologischer Fehlentscheidungen. Woke Produktionen, die am Publikum vorbei produziert wurden, hatten den Konzern an den Rand des Abgrunds gebracht. Nun liefern sich Netflix und Paramount ein Wettrennen um die Übernahme des angeschlagenen Medienriesen.

Die Befürchtung liegt auf der Hand: Sollte Netflix den Zuschlag erhalten, könnte ein links-ideologisches Medien-Superkonglomerat entstehen, das über gewaltige Ressourcen verfügt, um die Unterhaltungslandschaft mit der Agenda der Demokratischen Partei zu durchdringen. Man denke nur an Disney – ein Konzern, der bereits heute von Funktionären aus den Administrationen Clinton, Obama und Biden durchsetzt sei und dessen kreative Entscheidungen zunehmend von politischer Ideologie statt von künstlerischer Qualität getrieben würden.

Das Justizministerium als Schiedsrichter

Jede Übernahme von WBD bedarf der Genehmigung durch die Bundesaufsichtsbehörden. Nach dem Hart-Scott-Rodino Act unterliegt ein solcher Deal einer kartellrechtlichen Prüfung durch das Justizministerium (DOJ). Berichten zufolge habe das DOJ Anfang 2026 eine Untersuchung eingeleitet, die Netflix' Geschäftspraktiken auf mögliche monopolistische Auswirkungen auf Inhalteproduktion, Distribution und Kinolandschaft hin überprüfe. Es verdichten sich die Anzeichen, dass das Ministerium die Übernahme unter Berufung auf den Sherman Act blockieren könnte.

Trump selbst erklärte in einem Interview mit NBC News, das Justizministerium werde die Übernahme handhaben. Als Präsident könne er die DOJ-Führung – etwa über seine Personalentscheidungen – durchaus beeinflussen und eine Klage zur Verhinderung der Fusion anweisen. Die Botschaft an Netflix ist unmissverständlich: Entweder ihr trennt euch von euren demokratischen Seilschaften, oder der Deal ist tot.

Ein überfälliges Korrektiv?

Man mag von Trumps Methoden halten, was man will – doch die grundlegende Problematik, die er hier anspricht, ist real. Es existiert in der amerikanischen Medienlandschaft kein konservatives Gegengewicht zu den linksliberalen Streaming-Giganten. Während konservative Stimmen systematisch marginalisiert werden, bauen demokratische Netzwerke ihre Kontrolle über die Unterhaltungsindustrie immer weiter aus. Dass ein Präsident hier regulatorische Instrumente nutzt, um eine weitere Machtkonzentration zu verhindern, dürfte vielen Amerikanern – und auch europäischen Beobachtern – durchaus einleuchten.

Die Frage, die sich letztlich stellt, ist nicht, ob Trump zu weit geht – sondern ob die politische Durchdringung der Unterhaltungsindustrie durch eine einzige Partei nicht längst zu weit gegangen ist.

Auch in Deutschland kennen wir das Phänomen nur zu gut: Öffentlich-rechtliche Medien, die sich zunehmend als Erziehungsanstalten verstehen, und eine Kulturlandschaft, in der abweichende Meinungen bestenfalls belächelt, schlimmstenfalls gecancelt werden. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass auch hierzulande jemand den Mut aufbringt, die ideologische Vereinnahmung der Medien beim Namen zu nennen – bevor es zu spät ist.

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