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Kettner Edelmetalle
13.01.2026
20:19 Uhr

Tragödie von Crans-Montana: Ehefrau des Barbetreibers unter strenger Aufsicht

Tragödie von Crans-Montana: Ehefrau des Barbetreibers unter strenger Aufsicht

Die Nachwehen des verheerenden Silvesterbrands im schweizerischen Crans-Montana ziehen immer weitere Kreise. Nun hat das Zwangsmaßnahmengericht in Sitten drastische Auflagen gegen Jessica Moretti verhängt – die Ehefrau jenes Barbetreibers, in dessen Etablissement 40 Menschen in den Tod gerissen wurden.

Reiseverbot und tägliche Meldepflicht

Die französische Staatsbürgerin muss ihren Pass sowie sämtliche Ausweispapiere bei den Behörden hinterlegen. Ein Verlassen der Schweiz ist ihr bis auf Weiteres untersagt. Doch damit nicht genug: Täglich muss sich die Frau bei einer Polizeidienststelle melden – eine Maßnahme, die normalerweise nur bei erheblicher Fluchtgefahr angeordnet wird. Zusätzlich soll sie eine Kaution hinterlegen, deren genaue Höhe das Gericht noch festlegen wird.

Bemerkenswert ist dabei, dass die Staatsanwaltschaft im Fall von Jessica Moretti keine Untersuchungshaft beantragt hatte. Anders verhält es sich bei ihrem Ehemann Jacques Moretti, der sich bereits hinter Gittern befindet. Auch er könnte jedoch gegen Hinterlegung entsprechender Sicherheiten wieder auf freien Fuß kommen.

40 Tote – überwiegend junge Menschen

Die Dimension dieser Tragödie ist kaum zu fassen. In der Silvesternacht verloren 40 Menschen ihr Leben in der Bar „Le Constellation" – die meisten von ihnen erschreckend jung. 116 weitere Personen erlitten Verletzungen, rund 80 Opfer kämpfen noch immer in Krankenhäusern mit schweren Verbrennungen. Einige von ihnen werden in deutschen Spezialkliniken behandelt.

Anwälte beteuern Kooperationsbereitschaft

Die Rechtsbeistände des Ehepaars Moretti werden nicht müde zu betonen, dass ihre Mandanten keinerlei Absicht hätten, sich den laufenden Ermittlungen zu entziehen. Ob diese Beteuerungen angesichts der schweren Vorwürfe und der erschütternden Opferzahlen bei den Hinterbliebenen auf Verständnis stoßen, darf bezweifelt werden.

Der Fall wirft einmal mehr ein grelles Schlaglicht auf die Frage der Brandschutzkontrollen in Gastronomiebetrieben. Wie konnte es geschehen, dass eine solche Katastrophe nicht verhindert wurde? Welche Versäumnisse haben dazu geführt, dass Dutzende junger Menschen einen qualvollen Tod sterben mussten? Die Ermittlungen werden zeigen müssen, ob hier fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt wurde – und wer letztlich die Verantwortung für dieses unfassbare Unglück trägt.

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