Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
24.02.2026
06:15 Uhr

Totale Überwachung am Stromzähler: Eon fordert Smart-Meter-Zwang für jeden deutschen Haushalt

Was nach technischem Fortschritt klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein weiterer Schritt in Richtung gläserner Bürger – und vor allem als zusätzliche Belastung für den ohnehin gebeutelten deutschen Stromkunden. Der Energieriese Eon drängt mit Nachdruck auf eine gesetzliche Pflicht zum Einbau von Smart Metern in sämtlichen deutschen Haushalten. Netzbetreiber, die nicht schnell genug mitmachen, sollen nach dem Willen des Konzerns sogar bestraft werden. Man reibt sich verwundert die Augen.

Deutschlands digitales Stromzähler-Desaster

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – und sie sind beschämend. Ende September 2025 waren in Deutschland gerade einmal knapp zwei Millionen Smart Meter installiert, was einer Quote von mageren vier Prozent entspricht. Während andere EU-Länder längst Abdeckungsraten von 80 Prozent und mehr vorweisen können, dümpelt die einstige Industrienation Deutschland im digitalen Niemandsland. Eon-Vertriebsvorstand Marc Spieker formulierte seinen Wunsch unmissverständlich: Er hätte gerne einen verpflichtenden Rollout von Smart Metern in ganz Deutschland. Freiwilligkeit, so Spieker, reiche schlicht nicht aus.

Doch halt. Bevor man in den Chor der Digitalisierungsenthusiasten einstimmt, sollte man einen Moment innehalten und fragen: Wem nützt das eigentlich wirklich? Dem Bürger – oder dem Konzern?

Was Smart Meter tatsächlich bedeuten

Ein Smart Meter erfasst fortlaufend den Stromverbrauch eines Haushalts und übermittelt sogenannte Viertelstundenwerte an den Messstellenbetreiber, den Netzbetreiber und – je nach Tarifmodell – auch an den Stromlieferanten. Im Klartext: Alle 15 Minuten weiß der Energiekonzern, was in Ihrem Haushalt passiert. Wann Sie kochen, wann Sie waschen, wann Sie den Fernseher einschalten. Ein lückenloses Verbrauchsprofil, das tiefe Einblicke in die Lebensgewohnheiten der Bürger ermöglicht.

Die Befürworter argumentieren mit dynamischen Tarifen. Per App oder Kundenportal soll der Verbraucher künftig sehen können, wann Strom günstiger und wann er teurer ist. Als leuchtendes Vorbild wird Großbritannien herangezogen, wo Kunden durch geschicktes Verschieben ihres Verbrauchs angeblich fünf bis zehn Euro im Monat sparen könnten. Spieker schwärmte, das sei „megarelevant" für viele Kunden.

Fünf Euro Ersparnis – aber zu welchem Preis?

Was dabei gerne unter den Tisch fällt: Smart Meter verursachen zusätzliche monatliche Gebühren, die zum ohnehin schon exorbitanten Strompreis hinzukommen. Der bisherige analoge Standardzähler funktioniert ohne separate laufende Kosten. Man muss also erst einmal draufzahlen, um dann vielleicht – vielleicht! – durch akribisches Verschieben des eigenen Tagesablaufs ein paar Euro zurückzubekommen. Ob die versprochene Ersparnis die Mehrkosten tatsächlich übersteigt, darf bezweifelt werden. Besonders für Rentner, Familien und Geringverdiener, die ihren Tagesrhythmus nicht beliebig an Strompreiskurven anpassen können, klingt das Versprechen wie blanker Hohn.

Sanktionen statt Freiwilligkeit – Eons harter Kurs

Besonders bemerkenswert ist der Ton, den Eon anschlägt. Spieker kritisierte das Einbautempo als „zu langsam" und „viel zu lasch". Er forderte offen Sanktionen gegen säumige Netzbetreiber. Sein konkreter Vorschlag: Wer nach einem Jahr nicht ausreichend vorankommt, soll das Recht verlieren, die Zähler selbst zu wechseln. Andere Unternehmen – womöglich Eon selbst? – könnten dann einspringen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Der Konzern stellt dabei die eigene Bilanz stolz heraus: Fast eine Million Geräte habe Eon bis Ende 2025 verbaut. Mit zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaslieferverträgen sowie rund einem Drittel der deutschen Verteilnetzlänge ist Eon ohnehin bereits ein dominanter Akteur auf dem deutschen Energiemarkt. Dass ausgerechnet dieser Gigant nun nach staatlichem Zwang ruft, um seine Marktposition weiter auszubauen, sollte jeden aufmerksamen Beobachter stutzig machen.

Bürokratische Hürden und die Realität in Mietwohnungen

Seit Anfang 2025 hat zwar jeder Haushalt das Recht, einen Smart Meter zu verlangen – der Netzbetreiber muss dann innerhalb von vier Monaten liefern. Doch wer den Einbau freiwillig wünscht, trägt die Kosten selbst. In Mietwohnungen wird es noch komplizierter: Ohne Zustimmung des Vermieters geht gar nichts. In einem Land, in dem über die Hälfte der Bevölkerung zur Miete wohnt, ist das ein gewaltiges Hindernis.

Eon nutzt genau diese Situation als Argument für eine gesetzliche Pflicht. Die Logik dahinter ist bestechend einfach und zugleich beunruhigend: Weil Freiwilligkeit nicht funktioniert, soll der Staat eben Zwang ausüben. Ein Muster, das man in Deutschland in den letzten Jahren leider allzu oft beobachten konnte – von der Energiewende über das Heizungsgesetz bis hin zu immer neuen Regulierungen, die den Bürger bevormunden, statt ihm Freiheit zu lassen.

Die eigentliche Frage: Wer profitiert wirklich?

Die Energiewende, so wird uns seit Jahren gebetsmühlenartig eingetrichtert, brauche mehr Daten, mehr Steuerung, mehr Kontrolle. Ohne Smart Meter, so das Narrativ, seien Lastspitzen nicht planbar und die Netzstabilität gefährdet. Das mag in Teilen stimmen. Doch man sollte nicht vergessen, wer diese Netzinstabilität überhaupt erst verursacht hat: eine ideologiegetriebene Energiepolitik, die gleichzeitig Kernkraftwerke abschaltete und auf volatile erneuerbare Energien setzte, ohne die nötige Infrastruktur rechtzeitig aufzubauen.

Nun soll der Bürger die Zeche zahlen – buchstäblich. Monatliche Zusatzkosten für den Smart Meter, Anpassung des eigenen Lebensstils an schwankende Strompreise und obendrein die vollständige Transparenz des eigenen Verbrauchsverhaltens gegenüber Konzernen. Dass ausgerechnet ein Unternehmen wie Eon, das an jedem verkauften Gerät und jedem dynamischen Tarif verdient, nach einer staatlichen Pflicht ruft, sollte niemanden überraschen. Es ist schlicht gutes Geschäft – verpackt im Gewand der Gemeinwohlorientierung.

In Zeiten, in denen die Strompreise in Deutschland zu den höchsten in ganz Europa gehören, in denen Familien jeden Cent zweimal umdrehen müssen und in denen das Vertrauen in politische Entscheidungsträger auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist, wäre es angebracht, den Bürgern weniger Zwang und mehr Wahlfreiheit zu gewähren. Doch danach sieht es leider nicht aus. Stattdessen droht der nächste Pflichteinbau – diesmal direkt im Sicherungskasten.

Wer in unsicheren Zeiten sein Vermögen vor den Folgen einer verfehlten Energiepolitik und steigender Inflation schützen möchte, sollte über physische Edelmetalle als bewährten Baustein der Vermögenssicherung nachdenken. Gold und Silber haben über Jahrhunderte ihren Wert behalten – ganz ohne monatliche Zusatzgebühren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen