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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
07:14 Uhr

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Wenn Symbolpolitik auf brutale Realität trifft

Ein 36-jähriger Familienvater geht zur Arbeit und kehrt nie wieder nach Hause zurück. Serkan C. wurde am Montagabend in einem Regionalexpress nahe Kaiserslautern bei einer simplen Fahrkartenkontrolle erschlagen. Der Täter, ein 26-Jähriger ohne gültigen Fahrschein, prügelte so lange auf den Kopf des Zugbegleiters ein, bis dieser seinen Verletzungen erlag. Deutschland ist erschüttert – doch wie lange wird diese Erschütterung diesmal anhalten?

Die üblichen Reflexe der Politik

Kaum ist die Nachricht von der bestialischen Tat verbreitet, setzen die gewohnten Mechanismen ein. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig von der SPD verkündet, man werde einen Gesetzentwurf „prüfen" und „abstimmen". Man werte Stellungnahmen aus. Man erwäge Anpassungen. Die Sprache der Bürokratie, während am Bahnhof Landstuhl Kerzen für einen Toten brennen.

Besonders bemerkenswert ist Hubigs Einschränkung: „Straferhöhungen allein lösen das Problem ganz sicherlich nicht." Eine Aussage, die in ihrer Beliebigkeit kaum zu überbieten ist. Natürlich lösen Straferhöhungen allein keine Probleme. Aber sie wären zumindest ein Anfang, ein Signal, dass der Staat seine Bürger zu schützen gewillt ist.

Dobrindt fordert „absolute Härte" – doch reicht das?

Innenminister Alexander Dobrindt von der CSU schlägt erwartungsgemäß schärfere Töne an. Er fordert die „absolute Härte des Rechtsstaats" und ein „hartes Urteil". Man müsse den strafrechtlichen Schutz von Bahnmitarbeitern erhöhen. Starke Worte, gewiss. Doch wie oft haben wir solche Ankündigungen bereits gehört?

Die bittere Wahrheit ist: Deutschland hat kein Gesetzesproblem, sondern ein Vollzugsproblem. Die Paragraphen für Körperverletzung und Totschlag existieren längst. Was fehlt, ist der politische Wille, sie konsequent anzuwenden. Was fehlt, ist eine Justiz, die nicht von Bewährungsstrafen und mildernden Umständen besessen ist.

Die steigende Gewalt – ein Symptom des Staatsversagens

Der Fall des ermordeten Zugbegleiters ist kein Einzelfall. Die Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst nimmt seit Jahren dramatisch zu. Rettungssanitäter werden angespuckt, Feuerwehrleute mit Steinen beworfen, Polizisten attackiert. Und nun stirbt ein Mann, weil er seinen Job machte – Fahrkarten kontrollieren.

Diese Verrohung der Gesellschaft ist das direkte Ergebnis einer Politik, die jahrelang Grenzen verwischt, Autorität untergraben und Konsequenzen gescheut hat. Eine Politik, die lieber über Gendersprache debattiert als über innere Sicherheit. Die Täter schützt statt Opfer. Die Integration predigt, aber Parallelgesellschaften duldet.

Was wirklich nötig wäre

Statt symbolischer Gesetzesänderungen bräuchte Deutschland eine fundamentale Kehrtwende in der Sicherheitspolitik. Mehr Polizeipräsenz in Zügen und an Bahnhöfen. Schnellere Verfahren und härtere Urteile. Konsequente Abschiebung straffälliger Ausländer. Und vor allem: Politiker, die den Mut haben, die Ursachen der zunehmenden Gewalt beim Namen zu nennen.

Die Familie von Serkan C. wird von all den politischen Debatten nichts haben. Für sie bleibt nur die Trauer um einen geliebten Menschen, der sein Leben verlor, weil er seinen Dienst tat. Sein Tod sollte ein Weckruf sein – doch die Erfahrung lehrt, dass Deutschland nach kurzer Empörung wieder zur Tagesordnung übergehen wird. Bis zum nächsten Opfer.

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