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30.11.2025
10:59 Uhr

Theatralischer Sabotageversuch bei AfD-Jugendgründung entlarvt

Was sich am vergangenen Wochenende beim Gründungskongress der neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen abspielte, könnte direkt aus einem schlechten Drehbuch stammen. Ein gewisser Alexander Eichwald, der sich erst wenige Wochen zuvor in die Partei eingeschlichen hatte, versuchte mit einer grotesken Hitler-Imitation die Veranstaltung zu sabotieren. Die Reaktion der anwesenden Mitglieder zeigte jedoch, dass die Partei ihre Hausaufgaben gemacht hat.

Ein durchschaubares Manöver

Der Auftritt des vermeintlichen Parteimitglieds war so überzogen, dass selbst ein Blinder mit Krückstock die Inszenierung hätte erkennen müssen. Mit rollendem "R" und theatralischer Gestik versuchte der Mann, die Anwesenden als "Parteigenossen und -genossinnen" anzusprechen. Doch statt Applaus erntete er nur ungläubiges Kopfschütteln und kritische Nachfragen. "Bist du ein V-Mann?" riefen ihm die Delegierten entgegen - eine berechtigte Frage angesichts der plumpen Darbietung.

Die Dreistigkeit dieses Manövers ist kaum zu überbieten. Da tritt jemand am 5. Oktober der Partei bei, meldet sich zehn Tage später bei der Jugendorganisation an und will dann gleich in den Vorstand? Das riecht förmlich nach einer geplanten Aktion. Ob dahinter der Verfassungsschutz, linke Aktivisten oder vielleicht sogar der Satiriker Jan Böhmermann steckt, wird sich zeigen. Die Ähnlichkeit zu dessen Stil ist jedenfalls frappierend.

Die wahre Schande: 25.000 gewaltbereite Gegendemonstranten

Während die Medien sich auf diesen offensichtlichen Sabotageversuch stürzen, wird der eigentliche Skandal unter den Teppich gekehrt. Dass 25.000 Menschen versuchten, die demokratische Gründung einer Jugendorganisation gewaltsam zu verhindern und dabei eine ganze Stadt terrorisierten - darüber schweigt sich das politische Establishment aus. Wo bleibt hier der Aufschrei der selbsternannten Demokratieverteidiger?

"Mit dem Inhalt sowie der Art und Weise seines Bewerbungsvortrags hat sich Alexander Eichwald von den Grundsätzen der Partei distanziert. Der Bundesvorstand missbilligt das ausdrücklich und sieht sich daher veranlasst, eine Prüfung seiner Daten und Mitgliedsrechte vorzunehmen", erklärte AfD-Parteichef Tino Chrupalla.

Die schnelle und klare Reaktion der Parteiführung zeigt, dass man aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Während andere Parteien ihre Extremisten jahrelang decken - man denke nur an die RAF-Sympathisanten bei den Grünen oder die SED-Kader in der Linkspartei - wird hier sofort durchgegriffen.

Ein Musiker als politischer Provokateur?

Besonders pikant: Nach Recherchen der Bild-Zeitung soll der Mann zuvor als Musiker unter dem Namen "Alex Oak" aufgetreten sein. Seine Social-Media-Profile wurden eilig gelöscht - ein weiteres Indiz für eine geplante Aktion. Noch interessanter: 2019 absolvierte er ausgerechnet ein Praktikum bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Enger. Von dort zur AfD? Diese Wandlung erscheint so glaubwürdig wie ein Vegetarier beim Schlachtfest.

Die Methoden erinnern fatal an die Strategien linker Aktivisten, wie sie in Büchern über die "Staats-Antifa" beschrieben werden. Unterwanderung, Provokation, mediale Ausschlachtung - das Drehbuch ist bekannt. Dass ausgerechnet aus dem bunten Nordrhein-Westfalen, der Hochburg linker Umtriebe, ein solcher "Kandidat" auftaucht, überrascht niemanden, der die politischen Verhältnisse in diesem Bundesland kennt.

Die Selbstreinigungskräfte funktionieren

Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass die demokratischen Reflexe in der AfD-Jugend funktionieren. Der Provokateur wurde nicht gewählt, seine Mitgliedschaft wird geprüft, ein Parteiausschluss steht im Raum. Das ist mehr, als man von anderen Parteien erwarten kann, wo extremistische Positionen oft jahrelang geduldet werden.

Die wahre Gefahr für unsere Demokratie geht nicht von einer Jugendorganisation aus, die sich ordnungsgemäß konstituiert. Sie geht von jenen aus, die mit Gewalt und Sabotage versuchen, demokratische Prozesse zu verhindern. Und von einem Staat, der solche Methoden stillschweigend duldet oder gar fördert. Es wird Zeit, dass die Bürger dieses Landes erkennen, wer hier wirklich die Demokratie gefährdet.

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